Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 06

Geheimstation unter dem Eis

Im Verhör von Taisha Konta interessiert sich USO-Agent Walter Higgins besonders für den Haluter Karu Teslek. Er versteht nicht, warum sich der Wissenschaftler mit Kalton Morkena eingelassen hat und dem Oxtorner sogar wertvolle Informationen zukommen ließ. Und er versteht nicht, wie Teslek die Tarnung Rhodans als Tefroder durchschauen konnte.

Teslek, den Rhodan und Konta im Orbit von Oxtorne besuchen, hat sehr schnell die Tarnung Rhodans durchschaut. Dem Haluter viel auf, dass seinem Gast der ausgeprägte Geruchssinn der Tefroder fehlte. Teslek berichtet Rhodan, dass er vor langer Zeit ein Schiffswrack der Lkandoner entdeckte, das mindestens 100.000 Jahre alt war. In den Aufzeichnungen kam er auf die Spur des Vitalenergiespeichers, der jedoch nicht wie Rhodans Zellaktivator arbeitet, sondern wahrscheinlich als Energiequelle für ein anderes Gerät dient. Teslek will unbedingt mit den geretteten Lkandonern sprechen. Rhodan gibt die Verfolgung Kalton Morkenas einstweilig auf und verlässt Oxtorne mit dem Haluterschiff.

Der Oxtorner hat jedoch einen Spion an Bord von Tesleks Schiff. Er weiß dadurch, dass die Reise zu einer Geheimstation der USO auf einem Eisplaneten am Rande der Plejaden geht. Dorthin sind auch die Lkandoner gebracht worden. Er will vor Rhodan dort sein.

Morkena findet die Basis unter dem Eis und verschafft sich gewaltsam Zugang. Rhodan ist per Funk mit USO-Spezialist Lenny Hestis auf dem Planeten der Lkandoner in Kontakt und wird über die gefundenen Lkandoner in der Dimensionsverwerfung informiert. Man wartet noch auf einen Transporter. Parallel dazu erhält Hestis einen Notruf der USO vom Eisplaneten. Rhodan trifft beinahe zeitgleich dort ein. Mit Taisha dringt er in die Station ein. Karu Teslek begleitet sie.

In der Station machen Kampfroboter und Morkenas Männer Jagd auf die Lkandoner. Sie führen ein Gerät mit sich, dass die Energie auffängt, wenn ein Lkandoner stirbt und der Splitter des Vitalenergiespeichers vergeht. In die Enge getriebene Lkandoner wollen sich selber töten, um die Energie nicht in die Hände des Oxtorners fallen zu lassen. Teslek kann die Lkandoner schützen, kommt jedoch dabei ums Leben.

USO-Spezialist Lenny Hestis ist inzwischen ebenfalls zur Eisstation geeilt und kommt Rhodan und Konta zu Hilfe, die von Kampfrobotern umzingelt sind. Nur ein Vertrauter von Morkena entkommt, ein Terraner. Gerade als Hestis den Unsterblichen über Gucky informieren will, bekommt Taisha Konta einen Funkspruch des Oxtorners. Sie berichte Morkena, dass der Anschlag auf Rhodan fehlgeschlagen ist. Sie erfährt aber bald, wo die Lkandoner hingebracht werden.

Auch USO-Agent Walter Higgins beendet sein Verhör. Er hält Taisha Konta für eine Verräterin. Die Wissenschaftlerin beschwört ihn, das nicht zu glauben. Sie muss unbedingt mit Perry Rhodan sprechen.

 

Rezension:

Zu den Plejaden-Hörspielen gab es auch einen Programmpunkt am Garching Con. Von Roman Schleifer moderiert, haben Dennis Ehrhardt und Christian Montillon ein wenig über die Hintergründe dieser Hörspielreihe berichtet. Aus dem Publikum wurde auch Kritik am Sounddesign geäußert. Die Stimmen der Sprecher seien nicht immer verständlich, monierte ein Besucher. Bei den kurzen Einspielungen, die den Programmpunkt begleiteten, gingen die Stimmen tatsächlich etwas unter. Die Lautsprecheranlage und/oder die Akustik im großen Saal des Bürgerhauses haben sich als suboptimal für die gewählten Ausschnitte gezeigt. Dennis Ehrhardt merkte dazu an, dass die Abmischung stets auch einen Kompromiss darstellen würde, die es vermutlich nie allen recht machen kann. Ob man nun über Kopfhörer zu Hause oder unterwegs, im Auto oder über die Surround-Anlage im heimischen Wohnzimmer das Hörspiel genießt, es wird Unterschiede geben.

Die Nummer 6 der Reihe habe ich zu Hause gehört. Meine Nubertlautsprecher haben mit dem angebotenen Mix erwartungsgemäß keine Probleme in der Auflösung von Stimmen und Geräuschen. Die ersten 8 Tracks lassen es ruhig angehen. Higgins befragt in der Rückblende Rhodans Begleiterin und die anderen Kapitel spielen an Bord von Tesleks Raumschiff. Mit Erreichen der Eisstation kommt auch die Action nicht zu kurz. Die Stimme des Haluters löste bei mir in Folge 4 zunächst andere Assoziationen aus, als Bilder von einem 3,5 m großen Koloss mit 2 Tonnen Gewicht. Jetzt, wo die Figur mehr Dialog bekam, gefiel mir die Stimme von Klaus Sonnenschein in der Rolle immer besser. Allerdings vermisste ich nun den dazugehörenden adäquaten Auftritt in den Kampfszenen. Teslek hat wohl noch nie gekämpft. Entsprechend geriet sein Abgang etwas merkwürdig.

Unklar bleibt, wo Gucky abgeblieben ist. Gerade als Hestis mit Rhodan darüber sprechen will, bekommt Taisha Konta einen Funkspruch von Kalton Morkena. Rhodans Begleiterin hat ihre Gesinnung bislang geschickt verborgen. Nur die Verhöre durch Higgins ließen vermuten, dass mit der Wissenschaftlerin etwas nicht stimmt. Kalton Morkena selbst tritt kaum in Erscheinung. Der Oxtorner hat seine Verletzungen aus Folge 1 noch nicht überwunden und schickt seine Helfershelfer in den Einsatz.

Die Folge ist einmal mehr sehr gut gelungen und hält auch Überraschungen parat. In der beiliegenden Folge der MysteryPress, die leider zum letzten Mal erscheint, ist auch ein Interview mit dem Sprecher von Gucky, Santiago Ziesmer, zu lesen.

 

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