Erste Eindrücke vom Garching Con 2015

Der Garching Con 10 liegt hinter mir und wieder einmal kann ich sagen, dass sich die weite Reise gelohnt hat. Die Veranstalter vom Perry Rhodan Stammtisch Ernst Ellert haben ein durchweg gelungenes, interessantes und abwechskungsreiches Programm für die zahlreichen Fans geboten. Der Zuspruch durch Fans ist nach meiner Einschätzung vielleicht etwas geringer ausgefallen. In früheren Jahren, insbesondere im Jubiläumsjahr, als Band 2500 präsentiert wurde, war im Gang vor den Fantischen oftmals kein Durchkommen. Das war dieses Jahr etwas anders. Das Gedränge war nicht so groß und auch im großen Saal, in dem die Con-Eröffnung und wichtige Programmpunkte liefen, blieb mancher Platz frei. Die Veranstalter können zum Zuspruch sicherlich mehr sagen. Zumal die vielen Gruppen, die sich um das Bürgerhaus herum, zeitweise in die zahlreichen Restaurants zum Essen und Plaudern zurückgezogen haben, sowieso nicht zu schätzen sind.

Ich war schon Freitag da und konnte nach dem Einchecken um 17:00 Uhr mein ConPackage und das Namensschild entgegennehmen. Zum ConBuch werde ich später noch etwas schreiben. Der obligatorische Con-Button war diesmal nicht in der Tasche enthalten. Eine große und kleine Ausgabe konnte für wenig Geld erworben werden.

Ich habe auch die Gelegenheit genutzt, um die drei Sonderpoststempel zu erwerben. Um 18:00 Uhr habe ich dann den Con-Eröffnungstrailer gesehen, der diesmal kurz ausfiel. Anschließend haben Sabine Kropp und Klaus Bollhöfener ein wenig von den nächsten Vorhaben berichtet. Es wird mehrere Kurz-Serien geben, die jeweils 12 Bände umfassen. Angeblich sollen es 2-3 sein. Die erste der Serien ist für das Frühjahr 2016 geplant. Expose-Autor, Autoren und Thema stehen noch nicht fest, bzw. wurde dazu nichts verraten.

Es liegt aktuell ein Drehbuch zu einem Perry Rhodan-Film vor, das geprüft wird. Am Samstag, im Kaffeeklatsch von Uwe Anton, an dem auch Klaus Bollhöfener teilnahm, habe ich da mal nachgehakt. Nur weil ein Drehbuch vorliegt, heißt das ja nicht, dass dieses Teil auch wirklich gut ist und es heißt vor allem nicht, dass daraus etwas gemacht wird. Wer sich ein wenig auskennt, der weiß, dass Firmen, die eine Option auf etwas haben, auch mal etwas liefern, was nicht so toll sein muss, nur um diese Option nicht zu verlieren. Klaus hat meiner Einschätzung dann auch offen zugestimmt.

Den Programmpunkt zu den Plejaden-Hörspielen habe ich noch mitgemacht, bevor ich mit anderen Fans zum Essen ging. Die Nürnberger, darunter Norbert Reichinger, hatte ich schon länger nicht mehr getroffen und bin gerne dazugestoßen. Für einen Herrn am Nebentisch beim Griechen war unsere Gruppe wohl etwas zu laut. An dieser Stelle möchte ich mich für unsere gute Laune und das eine oder andere laute Wort entschuldigen. 🙂

Ansonsten muss ich auch feststellen, dass der persönliche Kontakt mit anderen Fans für mich einer der Hauptgründe ist, den Con zu besuchen. Das direkte Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. Wenn ich manches Mal im Forum die Anfeindungen lese und dann dagegen die freundliche Gesprächsatmosphäre beim Con dagegenstelle, da liegen Welten dazwischen!

Der zweite Hauptgrund, zum Con zu reisen, ist der persönliche Kontakt zu den Autoren. Wenn ich in meinen Rezensionen hier, das eine oder andere Mal hart ins Gericht mit dem einen oder andern Roman gehe, wird erst im direkten Gespräch mit den Autoren vieles für mich klarer.

Soweit erstmal meine ersten Eindrücke zum Con. Was am Samstag und Sonntag abgegangen ist, werde ich später berichten. Ich will auch versuchen, die einen oder anderen Inhalte aus Autorengesprächen, soweit sie mir in Erinnerung geblieben sind, hier reinzuschreiben. Ich weiß ja nun, dass nach dem aktuellen Viererblock der ATLANC auch ein weiterer Fünferblock zur ATLANC kommt, der aber immer noch nicht in den Jenzeitigen Landen endet. Wir müssen noch Geduld aufbringen.

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