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Die Stadt in der Mitte der Welt – Handlung:

Kruuper hat F’har dazu überreden können, den Vorstoß in die Mitte der Stadt so früh wie möglich zu unternehmen. Während der immer noch bewusstlose Sinnafoch im Hause des Erfinders zurückbleibt gelangen F’har, sein Gehilfe L´hete, Kruuper und Philip nach einigen Schwierigkeiten zumindest in den Äußeren Kreis der Stadt. Dort stellt sich ihnen allerdings erneut der alte Widersacher Kritt´han in den Weg. Er beschuldigt F’har in aller Öffentlichkeit des Verrats. F’har würde Wesen aus einer anderen Welt versteckt halten. Als F’har daraufhin Philip für ein Ablenkungsmanöver aus seinem Versteck entlässt, eskaliert die Situation. Die Kreiswahrer und Wächter der Stadt versuchen sich vor dem Ungeheuer in Sicherheit zu bringen. Kruuper nutzt die Situation und dringt bis zum Transferkamin vor. Dieser ist jedoch versiegelt und kann nicht genutzt werden. Aus einer Bedienkonsole kann Kruuper einige Schaltmodule bergen. Zurück in der Werkstatt des Erfinders kombiniert Kruuper die Module mit dem C-Controller. Bevor er die Schaltungen testen kann, erscheint Kritt´han vor dem Haus und fordert ein neues Duell.

Der bewusstlose Sinnafoch offenbart einen weiteren Teil seiner Vergangenheit. Er bekommt die Aufgabe, einen von den Xerxen besetzten Planeten zu befreien. Dies gelingt ihm schließlich wenngleich er beim Einsatz getötet wird. Nach seiner Wiedergeburt erwartet ihn ein neuer Einsatz als Frequenzfolger und Befehlshaber einer Flottille.

Mit Hilfe von Kruuper kann F’har die „Geschwungene Linie“ so modifizieren, dass er das Duell gegen Kritt´han gewinnt. Doch der Widersacher hat das Duell nur dazu genutzt das Versteck der 3 Fremden zu enttarnen. Die „Geschwungene Linie“ kann jedoch den Ring der Wächter überwinden, in dem sie sich dank der Verbesserungen von Kruuper und der Unterstützung eines Antigravprojektors in die Luft erhebt.

Während des Fluges erwacht Sinnafoch. Kruuper teilt ihm mit, dass er mit dem modifizierten Controller eine Station mit einem weiteren Transferkamin am Rand der Scheibenwelt entdeckt hat. Das ursprüngliche Ziel, der Handelsstern JERGALL, kann als Ziel programmiert werden. Sinnafoch, Kruuper und Philip verlassen das Land D´Tarka.

 

Rezension:

Puh! Ich bin froh, diesen Roman hinter mich gebracht zu haben. Über diesen Roman eine Zusammenfassung zu schreiben war schwer. Die Story ist langatmig, wirr geschrieben und mit hanebüchenen Einfällen gespickt. Es ist insbesondere sehr ärgerlich, dass die beeindruckende Umgebung mit den 20.000 Scheibenwelten und einem uralten Handelsstern in diesem Doppelband von Frank Borsch regelrecht abgestraft wird. Jegliche Faszination für diesen Schauplatz geht durch diesen Doppelband verloren.

Dabei geht der Autor das Thema schreibtechnisch eigentlich gut an. Die Charaktere der Scheibenweltbewohner waren fein gezeichnet und gefielen mir. Der „Rückblick“ in die Vergangenheit Sinnafochs brachte Aufklärung über dessen Charakter und Infos über die FM. Leider hat der Autor bisweilen vergessen, dass er einen SF-Roman zu schreiben hatte. Die fliegende Dampfmaschine und die Aufrüstung des Controllers versprühten den Charme einer Folge von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt.

Mal sehen, wie sich Leo Lukas im nächsten Roman schlägt. Der bringt uns die zweite von 20.000 Welten etwas näher.

 

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