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Totenspiel – Handlung:

An Bord des Handelssterns FATICO sieht Sinnafoch nur einen Ausweg. Er will die Hibernationswelten in Anthuresta erreichen. Nur dort kann aus seinem biologischen Erbgut ein Klon von ihm erstellt werden, wohin sein Vamu im Falle seines Todes flüchten kann. Er programmiert den Handelsstern JERGALL als Ziel seines Transfers. Der C-Controller gibt ihm etwas überraschend die Auskunft, dass die Transportportale FATICOs auch einen Schlachtturm und ein Feindschiff erfasst haben. Bei dem Feindschiff handelt es sich um die JULES VERNE. Sinnafoch programmiert auch für diese beiden Schiffe JERGALL als Zielort und instruiert die dortige Besatzung, das Terranerschiff gebührend in Empfang zu nehmen. Gemeinsam mit Kruuper und Philip tritt der Vatrox die Reise nach Anthuresta an.

Während des Transfers verliert der Frequenzfolger das Bewusstsein. Er erlebt die Zeit seiner ersten Wiedergeburt auf Hibernation-6 und in der Folge einen Einsatz als Frequenzanwärter an Bord des Schlachtlichts DEKTEROM in der Galaxis Kaskallen, die zu den 11 Galaxien des Polyport-Netzes gehört und von der Frequenz-Monarchie zurückerobert wird. Im Einsatz mit dem Frequenzanwärter sind auch Soldaten aus dem Volk der D´Tar.

Der immer noch bewusstlose Sinnafoch, Kruuper und Philip erreichen nach Ende des Transfers nicht wie erwartet den Handelsstern JERGALL. Stattdessen finden sich die 3 so unterschiedlichen Wesen auf einem unbekannten Planeten inmitten einer Graslandschaft wieder. Auf dem Planeten herrschen ähnliche Bedingungen wie im Handelsstern FATICO. Für Kruuper ist das ein Problem, da die Ressourcen seines Raumanzuges begrenzt sind. Er versucht vergeblich mit Sinnafochs Controller einen Transferkamin zu lokalisieren und zu aktivieren.

Zur gleichen Zeit im Land D´Tarka rüstet sich der geniale Erfinder F’har aus dem Volk der D´Tar mit seinem Gehilfen L´hete zu einem Wettstreit mit seinem Widersacher Kritt´han. Der Wettstreit wird mit 2 Dampfmaschinen im Zentrum der Stadt ausgetragen. F’har tritt mit der „Geschwungene Linie“ gegen die „Ruhm des Kreises“ von Kritt´han an. Überraschend verliert F’har das Duell und rast mit seinem Gefährt aus der Stadt. Da macht er eine Beobachtung. Eine blaue Röhre aus Licht steht für kurze Zeit am Horizont und verschwindet dann. F’har lenkt seine Maschine in diese Richtung. Dort angekommen entdeckt F’har 3 Fremde. Er schmuggelt Sinnafoch, Kruuper und Philip mit seiner Maschine in die Stadt D’Tarm. Wie es sich herausstellt glauben die Bewohner des Landes D´Tarka, dass ihre Welt eine Scheibe ist. Im innersten Kreis der Stadt D’Tarm soll es einen Transferkamin geben. F´har wird von Kruuper überredet, die 3 Fremden dorthin zu bringen.

 

Rezension:

Auch Frank Borsch startet mit einem Doppelband in die 2.Halbzeit des Stardust-Zyklus. Danach kommt noch ein Doppel von Leo Lukas. Geht das jetzt so weiter?

Das „Totenspiel“ gefiel mir recht gut. Direkt nach dem Halb-Zyklusauftakt wird nach Expokraten-Philosophie meist erst mal das Tempo herausgenommen. Mithin ein undankbarer Job für Frank Borsch. Zwar brachte der Roman keinen Fortschritt in Bezug auf die eigentliche Handlung aber die Geschichte über den Erfinder und die Abrisse der Vergangenheit Sinnafochs hat der Autor gut rüber gebracht. Erfreulich auch, dass der Autor die Figur des Philip zurückhaltend eingesetzt hat. Die Entwicklung des Okrills hat mir in den vergangenen Heften, wie mehrfach erwähnt, nicht sonderlich zugesagt.

 

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