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Handlung:

Rhodan ist durch die Explosion schwer verletzt worden. Während sein Körper von Schattenmaahks medizinisch versorgt wird, nimmt ihn Grek 1 mit in die metarealen Regionen der Schattenmaahks. Grek 1 ist jener Maahk, den Rhodan im Polyport-Hof OROLOGION kennen lernte. Grek 1 zeigt ihm, dass die Geistermaahks in dieser Region Kontakt zu den Vamu’s der Vatrox haben, die auf von der Frequenz-Monarchie künstlich angelegten Bahnen, die sich zum Teil des psionischen Netzes bedienen, zurück zu den Hibernationswelten reisen können. Grek 1 zeigt ihm aber auch eine Waffe der Fundamentalisten. Das Krathvira ist eine Art Seelengrab für die Geister der Schattenmaahks. Die Fundamentalisten treiben die Schattenmaahks in die Enge, so dass diesen als letzte Fluchtmöglichkeit nur die Trennung des Bewusstseins vom Körper bleibt. Das Krathvira fängt das Bewusstsein ein und der Schattenköper stirbt ab, da er ohne Bewusstsein nicht weiterleben kann. In einen toten Körper kann der Geist nicht zurückkehren. Er bleibt für immer im Krathvira gefangen. Rhodan drängt Grek 1 dazu ihn wieder zurück in seinen Körper zu bringen. Er will die Schattenmaahks von der realen Welt aus unterstützen.

Beim Übergang in die spirituelle Welt ist Rhodans Geist jedoch gespalten worden. Um in seinen Körper zurückkehren zu können, muss er sich mit seinem negativen IMAGO wieder vereinen. Das gelingt schließlich und Rhodans Geist beseelt seinen Körper.

 

 

Rezension:

Rhodan:2=? oder Geist sucht Körper sind meine ersten Gedanken nach der Lektüre des Romans gewesen. Natürlich geht es in Wim Vandemaans Roman „Reise in die Niemandswelt“ nicht ganz so trivial zu, wie in den erwähnten, namentlich abgewandelten Enterprise-Episoden. Auf der anderen Seite liefert Wim Vandemaans kleiner Ausflug in die Metaphysik keine endgültigen Antworten. Gott sei Dank 😉

Aber der Reihe nach. Rhodan ist also gar nicht tot, zumindest nicht auf Seite 59. Vorher nimmt uns der Autor ein bisschen mit in die Welt der Toten. Es bleibt jedoch bei einigen vagen Andeutungen, etwa wenn der Schattenmaahk Rhodan eine Anleitung verspricht, um mit den Toten zu sprechen. Letztlich kehrt der Autor aber auf eine reale, ähem fiktionale Ebene zurück und liefert Erklärungen außerhalb metaphysischer Theorien.

Wim Vandemaans Romane machen mir allein schon des Schreibstils wegen viel Spaß. Wieder einmal lässt der Autor eine bizarre Welt entstehen. Wim’s Faible für ungewöhnliche Lokalitäten und absonderliche Wesen wird auch in diesem Roman mal wieder deutlich. Allerdings sollte der Autor es nicht auf die Spitze treiben. Das Wohlfühlverkaufs-Wirtshaus und das Habitat des Chlorgasatmers und die beiden Charaktere, auf die Mondra darin trifft, sind zwar schön schräg, das Verhalten dieser beiden Charaktere passt aber nicht mehr zu den Ereignissen, die auf dem Polyport-Hof ablaufen. Da findet nämlich eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Maahks statt und die anderen Fremdwesen sind zwischen die Fronten geraten. Vor diesem Hintergrund ist nicht für jede spleenige Idee Platz, sonst wird die Situation konterkariert. Möglicherweise hat es der Autor aber einfach nur darauf angelegt, möglichst viele absurde Situationen zu schildern?

Fazit: Herrlich schräger Roman!

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