Ansichten zu PR 2532

Handlung:

Die MIKRU-JON mit Perry Rhodan, Mondra und dem Konzept Ras Tschubai/Fellmer Lloyd erreicht den Polyport-Hof DARASTO in Andromeda, wo Maahks gegen Maahks kämpfen. Die Maahk-Partei, die das Transfer-Deck schließlich erobert, fordert die Besatzung der MIKRU-JON auf, das Schiff zu verlassen. Rhodan gibt sich als terranischer Resident zu erkennen, wird aber mit seinen Gefährten vorerst von den Maahks festgesetzt. Schließlich kommt es dennoch zu einem Gespräch mit Grek 1. Es sind Fundamentalisten und schnell wird klar, dass es sich bei der anderen Partei um Schattenmaahks handelt, die von den Fundamentalisten bekämpft werden. Von Grek 1 bekommt Rhodan Informationen über die gesellschaftliche Ordnung der Maahks. Sie haben sich dezentralisiert und bilden unterschiedliche Zellen. Nur die dezentrale Überwachungsinstanz kennt alle Zellen. Außerdem haben die Maahks Generationenschiffe in weit entfernte Regionen ausgesandt, die zum Erhalt der Rasse beitragen sollen.

Rhodan kann mit dem Konzept das Gefängnis mittels Teleportation verlassen und begibt sich auf die Suche nach einem Schattenmaahk. In Grek 363 finden sie schließlich einen Schattenmaahk. Dieser ist in Begleitung eines Acroni, denn auch andere Fremdvölker sind auf der Flucht vor der Frequenz-Monarchie nach DARASTO gelangt. Grek 363 war in Begleitung eines anderen Maahk, Grek 259, bevor dieser in die Gefangenschaft der Fundamentalisten geriet. Der Polyport-Hof wurde von den Schattenmaahks kontrolliert. Um den Hof wieder unter Kontrolle zu bekommen, will Grek 363 den Controller Rhodans benutzen. Zurück an Bord der MIKRU-JON wird das Unternehmen geplant. Beim Einsatz auf dem Transfer-Deck erkennt das Konzept jedoch, dass Grek 363 mit dem Controller unbekannte Funktionen des Hofes starten möchte, um die Fundamentalisten als unerwünschte Besucher zu klassifizieren. Der Einsatz wird abgebrochen und Rhodan wirft Grek 363 falsches Spiel vor. Die Fundamentalisten haben mittlerweile die Flucht Rhodans und seiner Gruppe bemerkt. Auch die Aktivitäten mit dem Controller sind nicht unerkannt geblieben. Die Fundamentalisten bereiten die Hinrichtung von Grek 259 vor. Grek 363 gibt sich in einem vertraulichen Gespräch mit Rhodan als weibliche Maahk zu erkennen, die eine enge Beziehung zu Grek 259 hat. Obwohl die Hinrichtung offensichtlich eine Falle darstellen soll, ist Rhodan bereit, Grek 259 zu retten. Die auf der Station befindlichen Fremdvölker greifen unterdessen aus eigenem Antrieb die Fundamentalisten an. In dem allgemeinen Chaos kann Rhodan zu Grek 259 vordringen. Scheinbar ist der Maahk jedoch tot. Es kommt zu einer Explosion. MIKRU-JON kann keine Spuren von Rhodan und dem Schattenmaahk finden.

 

 

Rezension:

Das Heft endet mit dem scheinbaren Tod von Perry Rhodan. Nach 49 Jahren und 2532 Heften ist ein solcher Cliffhanger ziemlich abgenudelt. Zumal uns die Vorschau auf den nächsten Roman die Schilderung der weiteren Ereignisse um den Unsterblichen verspricht.

Der Roman „Tod eines Maahks“ knüpft direkt an den wunderbaren Roman 2522 an. Wobei mich der Romantitel etwas irritiert. M.E. müsste der eigentlich „Tod eines Maahk“ heißen, also ohne „s“. Im Roman selbst nutzt der Autor die Schreibweise Maahk für ein einzelnes Wesen dieses Volkes. Sei’s drum. Michael Marcus Thurner hat sich für seine bisherigen Beiträge zum Zyklus immer ein besonderes und den Roman beherrschendes Stilmittel einfallen lassen. Ein dominierendes Element fehlt diesmal in der Erzählung. Der Roman ist vorsichtig ausgedrückt eher konventionell. Nicht schlecht geschrieben aber es fehlt einfach etwas an Würze. Der Roman ist etwas überfrachtet, was die einzelnen Erzählstränge angeht. In meiner o.a. Zusammenfassung habe ich einige Dinge ausgelassen. Ich bin nicht auf die Geschichte des Acroni eingegangen, die doch einige Seiten umfasst. Ebenfalls habe ich die Überlegungen Rhodans bezüglich der Loyalität und der Identität des Konzeptes ausgelassen. Diese Passagen wirkten auf mich sehr künstlich. Sie passten einfach nicht in die Geschichte, einfach schon aus zeitlicher Abfolge nicht. Schließlich ist Perry erst seit ein paar Stunden mit dem Konzept zusammen. Man ist direkt von Wanderer nach DARASTO gelangt. Hätte der Autor das Konzept eher untypisch in seinem Auftreten und seinen Handlungen geschildert, hätte ich die Überlegungen Rhodans noch verstanden. Aber der Autor hat nichts dergleichen geschildert. Und ein paranoider Rhodan passt einfach auch nicht. Nicht vergessen sollte man, dass hier ja ein Konzept mit 2 Charakteren geschildert wird. Eine gewisse Unstetigkeit, um nicht zu sagen Schizophrenie, sollte da „normal“ sein.

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