Ansichten zu PR 2513

Handlung:

Ronald Tekener hat mit der TRAJAN den Planeten Mawego erreicht. Hier vermutet er den verborgenen Polyport-Hof. Mawego gehört zum Dron-Imperium. Die Mehrzahl seiner Bewohner sind jedoch Hasproner. Die Hasproner und die Dron haben den Polyport-Hof entdeckt und versuchen den Fund vor der galaktischen Öffentlichkeit und der USO zu verbergen. Gleichzeitig beanspruchen beide Seiten den Fund jeweils für sich. Sowohl Dron als auch Hasproner rüsten sich militärisch auf. Tekener schickt die Mikro-Bestien auf den Planeten. Diese entdecken den Hof. Tekener, der mittlerweile ebenfalls gelandet ist, stellt Mawego und damit den Hof unter die direkte Aufsicht des Galaktikums.

Auf der Erde wird Homer G. Adams erneut Zeuge eines goldenen Funkenregens. Bei dem  vergeblichen Versuch einer Materialisation erscheinen zeitweise Betty Toufry und Kitai Ishibashi. Beide fragen nach Perry Rhodan. Für kurze Zeit erscheint eine Nebelkuppel über dem Atlantik.

 

Rezension:

Christian Montillon liefert mit 2512/13 bereits den zweiten Doppelband des laufenden Zyklus ab. Mit Heft 2501 und 2502 war es ihm zuvor vergönnt zwei sehr wichtige Romane zum Zyklusauftakt zu schreiben. Abgesehen von der teilweisen blutrünstigen Darstellung ist ihm das Ergebnis geglückt. Anders mit dem zweiten Doppelband. Mein Handlungsabriss ist nicht von ungefähr kürzer als sonst. Tatsächlich hat der Roman inhaltlich kaum etwas zu bieten. Montillon lässt seine Protagonisten ihr Pensum abspulen, bzw. sollte ich sagen, dass der Autor sein Pensum abspult. Überraschungen gibt es keine. Alle Akteure fremder Spezies sind vermenschlicht. Die Handlung hätte auch auf einer terranischen Kolonialwelt spielen können. Reptiloide, Faune und Mikrobestien, abgesehen vom Aussehen, konnte ich keine Unterschiede erkennen.

Auch sprachlich tut sich nicht viel. Irgendwann in ferner Vergangenheit wurde die Kursiv-Schrift für die Perry-Rhodan-Romane entdeckt. Auch Christian Montillon bedient sich dieses Mittels. Ganze Kapitel werden kursiv gesetzt und in anderen Kapiteln einzelne Wörter. Wozu eigentlich? Ist das ein Zeichen dafür, dass der Autor seiner eigenen Sprache nicht traut? Hat er Angst davor, dass bestimmte Inhalte missverstanden werden könnten?

Die Intermezzos im Roman, die Homer G. Adams Erlebnisse zum Inhalt haben, wirken deplatziert. Dies ist sicherlich Vorgabe aus dem Exposé gewesen und daher dem Autor nicht anzulasten.

Fazit: Kommt nicht an andere Romane von CM heran. Durchhänger. Abhaken.

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