Ansichten zu PR 2512

Handlung:

Ronald Tekener ist mittlerweile stellvertretender Leiter der USO und Lordadmiral Monkey unterstellt. Tekeners Vorgänger im Amt, Roi Danton, ist mit der SOL auf große Reise gegangen. Mit den Mikro-Bestien unter der Führung von Senego Trainz und anderen USO-Spezialisten geht Tekener in einen Einsatz gegen die so genannten TRAITOR-Jäger. Diese noch unbekannten Humanoiden machen Jagd auf die Angehörigen von TRAITOR-Völkern, die nach dem Abzug der Kolonne vor 116 Jahren in der Milchstraße zurückgeblieben sind. Der Einsatz auf dem Planeten Zorbar II im Randbereich des Dron-Imperiums misslingt. Zwar gelingt die Rettung einiger Mor’Daer und Ganschkaren, die TRAITOR-Jäger können jedoch unerkannt entkommen.

Mit Monkey plant Tekener daraufhin eine weitere Aktion. Diesmal soll der Kontakt zu einem angeblichen Überläufer der TRAITOR-Marodeure auf dem Planeten Adeksion hergestellt werden. Die TRAITOR-Marodeure sind die zweite Hinterlassenschaft TRAITORS in der Milchstraße. Einige der Angehörige von ehemaligen Kolonnenvölkern wollen friedlich in der Milchstraße leben. Die TRAITOR-Marodeure hingegen gehen auf Raubzüge und überfallen Handelsschiffe und Handelskarawanen. Die Positionen Ihrer Stützpunkte sind unbekannt.

Nach einigen Hin und Her gelingt Tekener der Kontakt zu einem Koda Aratier, einem Gestaltwandler der Kolonne, der sich als Überläufer der TRAITOR-Marodeure zu erkennen gibt. Dieser bittet den USO-Spezialisten, seinen Einfluss im Galaktikum dafür einzusetzen, dass die Nachfahren der Kolonnenvölker vom Galaktikum aufgenommen werden. Der Gestaltwandler offeriert Tekener zudem eine Hinterlassenschaft der Ordnungsmächte, die das Universum erschließt.

Doch bevor es zu einer Abmachung kommt, töten TRAITOR-Marodeure den Gestaltwandler und entführen Tekener in eine Station auf dem Planeten. Mit Hilfe der Mikro-Bestien kann Tekener entkommen und die Hinterlassenschaft der Ordnungsmächte in seinen Besitz bringen. Von Monkey erfährt er von der Existenz der Polyport-Höfe. Das geborgene Gerät ist ein Controller der Klasse A. Alles deutet darauf hin, dass es im Dron-Imperium einen verlorenen Hof gibt.

Auf der Erde wird Homer G. Adams zwischenzeitlich Zeuge eines goldenen Funkenregens. Zudem glaubt er bei dem vergeblichen Versuch einer Materialisation das Gesicht von Betty Toufry erkannt zu haben.

 

Rezension:

Zufall oder geplant, zum 40-jährigen Bestehen der Atlan-Serie, die 1969 mit den USO-Abenteuern startete, geht Tekener in einen Agenteneinsatz. Christian Montillon lässt die Figur Tekener das machen, was diese am besten kann: Maske machen, spielen und trinken. Der Smiler ist wieder da angekommen, wo er vor 40 Jahren anfing. Seine zwischenzeitlichen Beteiligungen an kosmischen Abenteuern haben nie zu diesem Charakter gepasst. Dazu ist die Figur des Smilers zu eindimensional angelegt. Christian Montillon hat das bestmögliche aus diesem Charakter für diese Story herausgeholt. Nett zu lesen, mehr aber auch nicht.

Geradezu hanebüchen ist die Darstellung der USO im Gefüge der galaktischen Mächte. Die USO ist nach Darstellung von Rainer Castor (Kommentar im Heft) der Vollversammlung des Galaktikums Rechenschaft schuldig. Gleichzeitig gibt er der USO jegliche Mittel ihr eigenes Süppchen zu kochen und verweigert den demokratischen Kräften die Mittel der Einflussnahme und der Kontrolle.

 

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