Ansichten zu PR 2509

Im Juni 1377 NGZ stellt sich Timber F. Whistler zum wiederholten Male erneut zur Wahl zum Administrator des Stardust-Systems. Sein stärkster Herausforderer ist der Siganese Vorremar Corma. Auf einer Wahlkampftour stürzen Whistler und Duncan Legrange mit ihrem Gleiter auf Katarakt ab. Whistler wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er nicht zur Wahl antreten kann und Corma wird neuer Administrator. Die Verletzungen Whistlers sind so schwer, dass sein Körper komplett durch bio-robotische Komponenten ersetzt wird. Nur das Gehirn konnte gerettet werden. In der Halle des Galaktischen Rätsels werden Duncan Legrange und Maximilian Lexa Zeuge einer Erpressung. Rikoph Furtok, der Sohn von Rabea Furtok, erpresst Corma, mit ihm gemeinsame Sache bei der Lösung des Rätsels von ES zu machen. Corma und Furtok reisen nach Katarakt um von den Rokingern mehr über die „Insel im Nebel“ zu erfahren, die in der Legende der Rokinger vorkommt. Legrange und Lexa sind den beiden gefolgt und sehen sich zum Eingreifen genötigt. Tatsächlich erhalten sie eine ungefähre Positionsangabe der Insel. Mit einem Gleiter gelingt der 4er-Gruppe die Landung auf Atlantis. Sie werden von einem Vojariden „durchleuchtet.“ Dieser teilt Ihnen mit, dass sie nicht die Erwarteten seien. Plötzlich finden sich die vier auf dem Planeten Aveda wieder, wo mittlerweile 4 Monate vergangen sind.

Ca. 10 Jahre später wird erstmals eine technische Zivilisation im Kugelsternhaufen entdeckt. Allerdings ist sie vor 180.000 Jahre untergegangen. In den Ruinen auf dem Planeten werden primitive Nachkommen und ein eigenartiges Artefakt entdeckt. Zur gleichen Zeit werden Whistler von Sigurd Echnatom Informationen zu seinem Gleiterunfall zugespielt. Sie lassen Ihn vermuten, dass der Gleiter von Duncan Legrange manipuliert wurde. Damit konfrontiert streitet Legrange alles ab und die Wege der beiden Männer scheinen sich zu trennen.

Soweit die Handlung …

 

Wie es scheint, dienen die aktuellen Romane dazu, die Geschehnisse im Stardust-System der letzten ca. 100 Jahre zu schildern, um den Leser auf die Situation vorzubereiten, wenn Perry Rhodan auf die Stardust-Menschheit trifft.

Hatte ich in der Vorwoche noch meine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich hinsichtlich der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Stardust-Menschheit mal etwas Neues tun möge, so stellt sich mit diesem Roman Tristes ein. Es bleibt, wie’s ist. Es bleiben allerdings noch 75 Jahre Handlungszeit. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Der Roman gefiel mir dennoch besser als 2508. Horst Hoffmann schaffte es, etwas mehr Handlung als Beschreibung in seinen Roman zu packen. Auch verlieh er seinen Figuren etwas mehr Tiefgang. Auch der Schreibstil gefiel mir. Es gab zwar den einen oder anderen Ausreißer aber insgesamt ein guter Roman. Die Storyline kommt leider sehr konservativ daher. Es werden Unmengen an Rätseln und Geheimnissen aufgebaut und eingeführt. Keinem der Akteure im Stardust-System ist allerdings eine wie auch immer geartete Lösung des Ganzen zuzutrauen, bzw. ist dies vom Expokraten auch gar nicht angedacht. Der Rätsellöser ist über das Polyport-Netz schließlich bereits im Anmarsch. Empfangen wird er mit den Worten: „Unsere Wissenschaftler arbeiten seit über 100 Jahren daran. Leider ohne Erfolg!“

 

Stilblüte (Seite 26):

Der Siganese schien um ein kleines Stückchen zu schrumpfen.

 

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