Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 07

Im Auftrag der Superintelligenz

Walter Higgins gräbt in der Vergangenheit der Archäologin Taisha Konta. Die auf Mimas geborene Terranerin hat sich auf vorlemurische Zivilisationen spezialisiert. Bei ihren Forschungen ging sie Mythen um Vitalenergie, Langlebigkeit und Unsterblichkeit nach.

Auf dem Planeten der Lkandoner sind die Artgenossen von Tindras’Solekort über die Rettung aus der Dimensionsverwerfung alles andere als glücklich. USO-Spezialist Lenny Hestis fordert ein Schiff für den Transport der Lkandoner an. Gucky soll den Boten der Superintelligenz aus der Unterwasserkaverne in eine sichere Zelle teleportieren. Doch der Metallmann hat sich längst befreit und flieht in seiner Raumkapsel. Gucky teleportiert an Bord. Die Verbindung zu dem Ilt bricht ab. Hestis wird von Perry Rhodan kontaktiert. Der USO-Spezialist wird in der geheimen USO-Station unter dem Eis benötigt.

Inzwischen gelangt die Raumkapsel mit dem Boten und Gucky als blinden Passagier zur Heimatbasis des Boten. Dabei handelt es sich um die Suchstation 457, die sich ursprünglich im Besitz des Mächtigen Callibsos befand und nun der Herrin des Boten gehört. Gucky findet in den Quartieren eine mumifizierte Leiche und einen Datenkristall. Darauf befindet sich ein Bauplan mit Verbesserungen des Boten. Der Ilt findet auch heraus, dass der Bote früher ein Lkandoner war!

Der Bote entdeckt den Eindringling und nimmt ihn gefangen. Bereitwillig beantwortet er einige Fragen des Ilts. Die Superintelligenz hat ihn mit einem Metallkörper ausgestattet. Er soll den Vitalenergiespeicher finden. Allerdings hat er den Kontakt zu seiner Herrin verloren, was der Bote so interpretiert, dass nach wie vor die ersten Anweisungen gelten und er den Vitalenergiespeicher bergen soll.

Gucky muss hilflos verfolgen, wie der Bote mit den technischen Möglichkeiten der Station das neue Versteck der Lkandoner findet. Der Bote sieht aber auch eine Gefahr in Kalton Morkena. Er will den Oxtorner ausschalten. Er lässt Gucky auf der Station zurück und fliegt los. Der Ilt kann sich jedoch befreien und macht den Flug des Boten mit. Er geht zu einer Geheimstation der USO. Dort erklärt USO-Spezialist Lenny Hestis gerade Perry Rhodan die Sicherheitseinrichtungen, als Alarm gegeben wird. Gucky materialisiert und informiert Rhodan über die Gefahr, die droht.

 

Rezension:

Das Hörspiel springt zunächst wieder etwas in die Vergangenheit. Hestis war Perry Rhodan in Folge 06 in der Eisstation zu Hilfe gekommen. Nun werden die Ereignisse auf dem Planeten der Lkandoner aufgerollt, die damit beginnen, dass Hestis von Rhodan angefordert wurde, gerade als Gucky ins Schiff des Boten teleportierte.

An Bord der Suchstation bleibt einiges im Unklaren. Es hat sich mir nicht ganz erschlossen, zu welchem Zeitpunkt in der Vergangenheit einer der Lkandoner von der Superintelligenz rekrutiert und zu einem Boten gemacht wurde. Dass die Station früher Callibso gehörte, ist wahrscheinlich nur eine falsche Spur, wie auch der mumifizierte Leichnam. Außerordentlich gut gefallen hat mir die Stimme des Boten, die von Udo Schenk gesprochen wird. Dabei verleiht der Sprecher der Figur gleich zwei verschiedene Stimmen. Wie Gucky feststellt, spricht der Bote mit unterschiedlichen Stimmlagen. Seine frühere Existenz als Lkandoner hat er noch nicht gänzlich vergessen. Sowohl diese Stimme, als auch die „härtere“ und unpersönlichere Stimme des Metallmannes klingen richtig gut.

Leider wird die Folge bereits nach knapp 38 Minuten beendet, gerade als es spannend wird. Hier hätte es ruhig noch ein paar Minuten weiter gehen können!

 

Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 06

Geheimstation unter dem Eis

Im Verhör von Taisha Konta interessiert sich USO-Agent Walter Higgins besonders für den Haluter Karu Teslek. Er versteht nicht, warum sich der Wissenschaftler mit Kalton Morkena eingelassen hat und dem Oxtorner sogar wertvolle Informationen zukommen ließ. Und er versteht nicht, wie Teslek die Tarnung Rhodans als Tefroder durchschauen konnte.

Teslek, den Rhodan und Konta im Orbit von Oxtorne besuchen, hat sehr schnell die Tarnung Rhodans durchschaut. Dem Haluter viel auf, dass seinem Gast der ausgeprägte Geruchssinn der Tefroder fehlte. Teslek berichtet Rhodan, dass er vor langer Zeit ein Schiffswrack der Lkandoner entdeckte, das mindestens 100.000 Jahre alt war. In den Aufzeichnungen kam er auf die Spur des Vitalenergiespeichers, der jedoch nicht wie Rhodans Zellaktivator arbeitet, sondern wahrscheinlich als Energiequelle für ein anderes Gerät dient. Teslek will unbedingt mit den geretteten Lkandonern sprechen. Rhodan gibt die Verfolgung Kalton Morkenas einstweilig auf und verlässt Oxtorne mit dem Haluterschiff.

Der Oxtorner hat jedoch einen Spion an Bord von Tesleks Schiff. Er weiß dadurch, dass die Reise zu einer Geheimstation der USO auf einem Eisplaneten am Rande der Plejaden geht. Dorthin sind auch die Lkandoner gebracht worden. Er will vor Rhodan dort sein.

Morkena findet die Basis unter dem Eis und verschafft sich gewaltsam Zugang. Rhodan ist per Funk mit USO-Spezialist Lenny Hestis auf dem Planeten der Lkandoner in Kontakt und wird über die gefundenen Lkandoner in der Dimensionsverwerfung informiert. Man wartet noch auf einen Transporter. Parallel dazu erhält Hestis einen Notruf der USO vom Eisplaneten. Rhodan trifft beinahe zeitgleich dort ein. Mit Taisha dringt er in die Station ein. Karu Teslek begleitet sie.

In der Station machen Kampfroboter und Morkenas Männer Jagd auf die Lkandoner. Sie führen ein Gerät mit sich, dass die Energie auffängt, wenn ein Lkandoner stirbt und der Splitter des Vitalenergiespeichers vergeht. In die Enge getriebene Lkandoner wollen sich selber töten, um die Energie nicht in die Hände des Oxtorners fallen zu lassen. Teslek kann die Lkandoner schützen, kommt jedoch dabei ums Leben.

USO-Spezialist Lenny Hestis ist inzwischen ebenfalls zur Eisstation geeilt und kommt Rhodan und Konta zu Hilfe, die von Kampfrobotern umzingelt sind. Nur ein Vertrauter von Morkena entkommt, ein Terraner. Gerade als Hestis den Unsterblichen über Gucky informieren will, bekommt Taisha Konta einen Funkspruch des Oxtorners. Sie berichte Morkena, dass der Anschlag auf Rhodan fehlgeschlagen ist. Sie erfährt aber bald, wo die Lkandoner hingebracht werden.

Auch USO-Agent Walter Higgins beendet sein Verhör. Er hält Taisha Konta für eine Verräterin. Die Wissenschaftlerin beschwört ihn, das nicht zu glauben. Sie muss unbedingt mit Perry Rhodan sprechen.

 

Rezension:

Zu den Plejaden-Hörspielen gab es auch einen Programmpunkt am Garching Con. Von Roman Schleifer moderiert, haben Dennis Ehrhardt und Christian Montillon ein wenig über die Hintergründe dieser Hörspielreihe berichtet. Aus dem Publikum wurde auch Kritik am Sounddesign geäußert. Die Stimmen der Sprecher seien nicht immer verständlich, monierte ein Besucher. Bei den kurzen Einspielungen, die den Programmpunkt begleiteten, gingen die Stimmen tatsächlich etwas unter. Die Lautsprecheranlage und/oder die Akustik im großen Saal des Bürgerhauses haben sich als suboptimal für die gewählten Ausschnitte gezeigt. Dennis Ehrhardt merkte dazu an, dass die Abmischung stets auch einen Kompromiss darstellen würde, die es vermutlich nie allen recht machen kann. Ob man nun über Kopfhörer zu Hause oder unterwegs, im Auto oder über die Surround-Anlage im heimischen Wohnzimmer das Hörspiel genießt, es wird Unterschiede geben.

Die Nummer 6 der Reihe habe ich zu Hause gehört. Meine Nubertlautsprecher haben mit dem angebotenen Mix erwartungsgemäß keine Probleme in der Auflösung von Stimmen und Geräuschen. Die ersten 8 Tracks lassen es ruhig angehen. Higgins befragt in der Rückblende Rhodans Begleiterin und die anderen Kapitel spielen an Bord von Tesleks Raumschiff. Mit Erreichen der Eisstation kommt auch die Action nicht zu kurz. Die Stimme des Haluters löste bei mir in Folge 4 zunächst andere Assoziationen aus, als Bilder von einem 3,5 m großen Koloss mit 2 Tonnen Gewicht. Jetzt, wo die Figur mehr Dialog bekam, gefiel mir die Stimme von Klaus Sonnenschein in der Rolle immer besser. Allerdings vermisste ich nun den dazugehörenden adäquaten Auftritt in den Kampfszenen. Teslek hat wohl noch nie gekämpft. Entsprechend geriet sein Abgang etwas merkwürdig.

Unklar bleibt, wo Gucky abgeblieben ist. Gerade als Hestis mit Rhodan darüber sprechen will, bekommt Taisha Konta einen Funkspruch von Kalton Morkena. Rhodans Begleiterin hat ihre Gesinnung bislang geschickt verborgen. Nur die Verhöre durch Higgins ließen vermuten, dass mit der Wissenschaftlerin etwas nicht stimmt. Kalton Morkena selbst tritt kaum in Erscheinung. Der Oxtorner hat seine Verletzungen aus Folge 1 noch nicht überwunden und schickt seine Helfershelfer in den Einsatz.

Die Folge ist einmal mehr sehr gut gelungen und hält auch Überraschungen parat. In der beiliegenden Folge der MysteryPress, die leider zum letzten Mal erscheint, ist auch ein Interview mit dem Sprecher von Gucky, Santiago Ziesmer, zu lesen.

 

Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 05

Vitalenergien

Auf dem Planeten der Lkandoner sind USO-Spezialist Lenny Hestis und andere USO-Agenten weiter auf der Suche nach Gucky. Das Metallwesen ist zurückgekehrt und tötet zwei Spezialisten und nimmt einen dritten Mann als Geisel. Gucky kehrt aus der Verwerfung zurück und berichtet, was er dort erlebt hat.

In einem Wald aus korallenähnlichen Gebilden treffen Gucky und Tindras’Solekort auf andere Lkandoner. Es sind nur noch 1728, die dort in einer merkwürdigen Siedlung leben. Vom Anführer erfährt der Ilt etwas über die Aufgabe dieses Volkes. Im Auftrag einer Herrin, einer Superintelligenz, arbeiteten die Lkandoner an einem Vitalenergiespeicher. Nach einem Unfall kam es unter den Lkandonern zu einem Zerwürfnis. Der Vitalenergiespeicher wurde nicht rechtzeitig fertiggestellt und die Herrin war unzufrieden. Die Lkandoner behielten das Gerät für sich.

Der Bericht der Lkandoner wird unterbrochen. Das Metallwesen ist ebenfalls in die dimensionale Verwerfung eingedrungen. Mit einem Schutzschirm kann Tindras’Solekort das Dorf der Lkandoner schützen. Anschließend berichtet er weiter aus der Vergangenheit.

Das Volk der Lkandoner befürchtete, dass sich die Herrin rächen könnte. Sie versteckten den Vitalenergiespeicher unter anderen Vitalimpulsen. 144 Splitter wurden geschaffen und in den Körpern von 144 Freiwilligen eingebettet. Würde jedoch einer der Freiwilligen sterben, würden die Impulse des Splitters zu orten sein. Daher wurden die 144 Lkandoner in Tiefschlaf versetzt.

Vom Bewahrer des Archivs in der Verwerfung erfährt Gucky, wie sich die Lkandoner in die Verwerfung retteten. Die Angriffe des Metallwesens, das ein Bote jener SI ist, bringen den Zufluchtsort nun in Gefahr. Die Verwerfung beginnt sich aufzulösen. Mit vereinten Kräften kann das Metallwesen gestoppt werden aber die Verwerfung ist zerstört und die Lkandoner befinden sich mit Gucky wieder in der alten Kristallstadt, aus der sie einst flohen.

Außerhalb der Verwerfung ersinnt Gucky einen Plan, wie man den Boten der SI aufhalten kann. Er teleportiert ihn in eine unter Wasser gelegene Kaverne. Zurück auf dem Platz sind die überlebenden Lkandoner alles andere als glücklich über die Rettung. Sie werfen Tindras’Solekort vor, ihr Versteck verraten zu haben.

 

Rezension:

Die 5. Folge bringt hauptsächlich Aufklärung über die 144 Schläfer, die Aufgabe der Lkandoner und die Herkunft des Metallwesens. Gegenüber der letzten Folge kann das Geschehen trotz der erwähnten Hintergründe nicht so fesseln. Die Episode wirkt auch deshalb nicht besonders überzeugend, weil Gucky keinen vollwertigen Partner oder Gegenspieler an seiner Seite hat.

Die USO-Agenten scheinen gegenüber Folge 3, als sie auch schon auf dem Planeten der Lkandoner im Einsatz waren, einen Downgrade erfahren zu haben. Sie wirken eine Spur zu dusselig. Das ganze Geächze und Gestöhne und dazwischen einige wenig einsichtige Befehlsbestätigungen sind nicht besonders gelungen.

Der zweite Part des Hörspiels wird dagegen von den kindlich-naiven Stimmen der Lkandoner dominiert. Hier sind auch Wiederholungen eingebaut, denn einen Teil der Geschichte, wenn auch aus anderem Blickwinkel, kennen wir aus Teil 3.

Insgesamt fehlte dieser Episode eine markante Figur, eine markante Stimme, die Abwechslung gebracht hätte. Guckys Stimme, dazu das unbeholfene Gekrächze der USO-Leute und dazwischen die Kinderstimmen der Lkandoner war in dieser Mischung einfach zu viel des Guten.

Die Vorschau zeigt, dass jetzt wieder der Oxtorner ins Spiel kommt. Damit dürfte es in der nächsten Folge wieder interessanter werden.