Die Coyn-Katastrophe – Christian Montillon
Um ES helfen zu können, werden mehrere Aktivitäten gleichzeitig verfolgt. Die Shinobi Dormen Iktodche und Scharwele suchen nach Wanderer, um die Scheibenwelt als Anker zu gewinnen. Andere Shinobi fanden nach Eiris-Depots oder Nocturnenstöcken. Atlan und Jasper Cole suchen nach einem Transportmittel für ES: Perry Rhodan wiederum fliegt mit der SHIKARI zurück zum Planeten Gren Gor, um dort den ÜBSEF-Kollektor zu suchen. Das Gerät wurde vor Jahrzehntausenden von Ignul Dom verwendet, um die Bewusstseine entstofflichter Ilts einzusammeln.
Mit an Bord sind auch Gucky, Coyn und Yilad. Coyn ist vom Leben auf dem Schiff nicht begeistert. Er sucht nach dem großen Abenteuer. Solche, wie er von Gucky in zahllosen Geschichten erfahren hat. Der kleine Mausbiber fasst einen Plan. Er will die Sprache der Nargan lernen, sich auf den Planeten schmuggeln und sich dort in ein Abenteuer stürzen. Er kann sich einen Translator beschaffen und findet auch heraus, mit welchem Beiboot Rhodan, Gucky und seine Mutter zum Planeten fliegen. Da seit dem ersten Besuch ein Abkommen getroffen wurde, die Nargan in Ruhe zu lassen, wird eine ZALTERTEPE-Jet verwendet. Coyn macht unbemerkt die Reise mit.
Auf dem Planeten angekommen, verschafft er sich einen flugfähigen Schutzanzug und zieht allein los. Er schafft es zur Heldennadel, jenem Ort, an dem die ILTEG steht. Dort ist auch die Archäologin Melatmir mit ihrem Schüler Wanvidasi tätig. Sie hat die Erlaubnis der Regierung, dort Forschungen zu betreiben. Coyn macht sich einen Spaß mit der Nargan. Er entledigt sich seines Anzugs und behauptet ihr gegenüber, ein Gott zu sein. Der Ulk findet ein schnelles Ende, denn Soldaten paralysieren ihn und Melatmir. Sie werden im Palast des Princidenten verhört. Melatmir bekommt schnell heraus, dass Coyn noch ein Kind ist. Sie kann die Verantwortlichen davon überzeugen, dass sie selbst dem seltsamen Besucher seine Geheimnisse entlocken wird.
Derweil ist Coyns Verschwinden entdeckt worden. Gucky findet dessen Anzug leer in der Nähe der Heldennadel. Zusammen mit Wanvidasi wird ein Plan entwickelt und umgesetzt, in den mit einem Schutzschirm geschützten Palast einzudringen und Coyn zu befreien. Das gelingt. Auch der ÜBSEF-Kollektor wird gefunden. Er befand sich im Besitz der Familie der Archäologin.
Rezension
„Gestatten, Gucky und Sohn“ wäre auch ein möglicher Titel des Romans gewesen. Aber den gab es schon. Andererseits lässt sich Christian Montillon nicht nehmen, dass Coyn seinem großen Vorbild nacheifert und das tut, was schon Gucky bei seiner ersten Begegnung mit Terranern getan hat. Sich an Bord eines Raumschiffs schmuggeln.
Der Rest ist schnell erzählt. Coyn hat keine Psi-Fähigkeiten. Insofern sind seinem Auftritt Grenzen gesetzt. Abgesehen von seinem 3-Punkte-Plan ist nur sein Auftritt als Gottheit erwähnenswert, In Gefahr gerät der Junge auch nicht wirklich. Dafür sorgt schon der Autor, der in seiner Geschichte doch einige Male auf die Bremse tritt. Insgesamt ist die Episode für „Der kleine Perry“ oder vielmehr, „Der kleine Gucky“ ganz gut geeignet. Oder war es eher „Die drei ??? Kids“?

