Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 03

Das Volk der Schläfer

Kaum ist Perry Rhodan bei der Suche nach Kalton Morkena auf Oxtorne gelandet, wird er vom USO-Spezialisten Lenny Hestis darüber informiert, dass die Space-Jet von Gucky einen automatischen Notruf gesendet hat. Der Ilt und Tindras’Solekort werden auf dem Planeten der Lkandoner vermisst.

USO-Spezialisten, die das Wrack der Space-Jet untersuchen, erfahren durch die Logbucheinträge, dass der Absturz durch Beschuss erfolgt ist, wobei der Ilt zuvor mit Tindras’Solekort aus dem Schiff teleportieren konnte. Später übermittelte Gucky nochmals Einträge per Funk an die Space-Jet. Er und Tindras’Solekort untersuchten eine alte Ruinenstadt aus blauen kristallinen Säulen.

In einem Archiv kann Tindras eine alte Aufzeichnung abspielen. Sie zeigt eine Szene in der Stadt vor 100.000 Jahren. Ein metallenes Geschöpf, das wie ein Lkandoner aussieht, fordert von der Bevölkerung des Planeten einen gestohlenen Apparat zurück. Die Herrscher der Lkandoner weigern sich. Die Aufzeichnung bricht ab. In einer weiteren Aufzeichnung des Lkandoner Letros wird von Schläfern gesprochen, die das Volk der Lkandoner retten sollen.

Gucky und Tindras’Solekort finden den Apparat im Schutt der Ruinen. Tindras vermutet, dass dieses Gerät dazu diente, die Lkandoner in Sicherheit zu bringen und dass das Metallwesen irgendetwas anderes von den Lkandonern zurückgefordert hat.

Tindras kann mit Teilen aus Guckys SERUN das Gerät reparieren. Als sie es einschalten, entsteht ein Durchgang zu einer anderen Dimension. Urplötzlich erscheint das Metallwesen, als hätte es die ganze Zeit darauf gewartet. Das Metallwesen übermittelt Gucky Erinnerungen aus der Vergangenheit. Das Metallwesen hat die Lkandoner damals angegriffen und viele getötet. Tindras’Solekort und Gucky vermuten jedoch, dass einige entkommen konnten. Der Ilt und der Lkandoner können das Metallwesen abwehren, das mit einer Raumkapsel entkommt.

Gucky und Tindras beschließen die dimensionale Verwerfung zu untersuchen. Der Ilt holt aus dem Wrack der Space-Jet ein paar Roboter, die vor dem Durchgang Wache schieben sollen. In ein paar Stunden wollen Gucky und Tindras zurück sein. Der Ilt bekommt nach dem Durchgang nicht mehr mit, dass das Metallwesen zurückgekommen ist. 100.000 Jahre des Wartens sind vorbei.

 

Rezension:

Mit einmonatiger Verspätung ist nun der dritte Teil der Serie erschienen. Mit einer Laufzeit von 42:09 Minuten ist die Folge wieder etwas länger geraten, wobei auch hier 02:00 Minuten auf die Einleitung und die Rückschau entfallen.

Abgesehen von einer winzigen Sequenz zu Beginn, hat Perry Rhodan keinen Auftritt. Die Folge konzentriert sich auf Gucky und seinem Begleiter. Etwas überraschend war, dass die beiden die Heimatwelt der Lkandoner problemlos gefunden hatten. Ich hatte aus den bisherigen Folgen in Erinnerung, dass die Lkandoner auf der Suche nach ihrer Welt waren.

Auch die USO war dann schnell vor Ort. Die Geschehnisse werden dann aus Guckys Logbucheinträgen rekonstruiert und zuweilen mit Kommentierungen der USO-Spezialisten untermalt, die zudem eigene Untersuchungen in der Ruinenstadt anstellen.

Der Aufbau des Hörspiels hat mir sehr gut gefallen. Es wird nicht nur einfach eine Geschichte vorangetrieben sondern es werden unterschiedliche Perspektiven geboten. Zunächst Rhodans Sicht, der von Guckys Verschwinden erfährt, dann die USO-Spezialisten, die das Wrack untersuchen und die ersten Logbucheinträge abspielen. In diese Aufzeichnungen verpackt Guckys Erlebnisse. Schließlich die eigenen Untersuchungen der USO und zuletzt auch noch die Perspektive des Metallwesens. Durch diesen Aufbau geriet auch diese Folge rasant und kurzweilig. Ich freue mich schon auf die nächste Folge. Ich hoffe, Teil vier erscheint pünktlich.

 

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