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26 Minuten bis ITHAFOR – Handlung:

Auf dem Weg nach Gleam in Andro-Beta hat die JULES VERNE die MIKRU-JON mit Perry Rhodan, Mondra Diamond und dem Konzept Tschubai/Lloyd in der Nähe des Polyport-Hofs DARASTO abgesetzt. Als sich das Obeliskenschiff der geheimen Position des Hofes nähert, spüren die Sensoren der MIKRU-JON Schlachtlichter der FM auf. Nach einigen Positionswechseln verschwinden die Feinde jedoch in Richtung Andromeda. Rhodan geht an Bord von DARASTO. Zusammen mit dem Halbspur-Changeur Akika Urismaki, dem Acroni Perbo Lamonca und Grek 363 sucht Rhodan den verborgenen Raum von DARASTO auf. Er legt den B-Controller in die Vertiefung eines Terminals. Rhodan hat die Absicht, den Hof nach Gleam zu versetzen. Nach einigen Versuchen gelingt es ihm, den Hof zu starten und aus der Atmosphäre des Gas-Planeten nach Gleam zu versetzen. Der Flug über die 1190 LJ nimmt gerade mal 2 Minuten in Anspruch.

Dort angekommen nimmt Perry Rhodan zusammen mit dem Konzept auf einem der Transportschlitten Platz. Er will nach ITHAFOR reisen. Außerdem nimmt er 18 der erbeuteten A-Controller mit. Die Reisezeit wird ca. 26 Minuten dauern.

Auf GLEAM trifft sich Atlan derweil mit den Kommandierenden der Allianz. Zusammen plant man, alle Hibernationswelten und alle von der FM besetzten Polyport-Höfe und Distribut-Depots gleichzeitig anzugreifen. Die Maahks und die Tefroder stellen dazu weitere gewaltige Flottenverbände zur Verfügung. Mit diesen Schiffen ist die Allianz zwar zahlenmäßig der FM überlegen, die in Andromeda noch 110.000 Schlachtlichter und 30.000 Walzen der geklonten Gaids zur Verfügung hat. Trotz ihrer mehr als 300.000 Schiffe ist die Schlagkraft der Allianz-Flotte jedoch zu gering. Der von Rhodan nach Gleam gebrachte Polyport-Hof dient als Ausgangsbasis für die Angriffe auf die anderen Höfe Andromedas.

Inzwischen haben Rhodan und das Konzept ITHAFOR erreicht. Unterwegs kam es zu einem merkwürdigen Zwischenfall. Durch den Schlitten lief während des Transfers ein Ruck, so als sei er aufgehalten oder abgebremst worden. Außerdem schienen beide Passagiere unter Halluzinationen zu leiden. Rhodan macht sich zwar Gedanken darüber, findet aber keine Erklärung für die Phänomene. Die beiden werden von Julian Tifflor und seinem Sicherheitschef Tanio Ucuz in Empfang genommen. Rhodan informiert Tifflor über die Lage in Andromeda und unterbreitet ihm den Plan mit tausenden von Robotern, Kleinraumern, Raumjäger, die durch die Transferkamine passen, die anderen Höfe angreifen zu wollen. Tifflor soll diese Einheiten zur Verfügung stellen. Der Galaktikumsbeauftragte informiert die Kommandierenden ITHAFORs und PRAETORIA. Anschließend bittet er Rhodan darum, mit nach Andromeda reisen zu dürfen um sich als Vertreter des Galaktikums einen eigenen Überblick der Lage zu verschaffen. Rhodan willigt ein und gemeinsam treten sie die Reise über das Polyport-Netz an. Auch Tanio Ucuz ist mit von der Partie. Auch die Rückreise verläuft nicht problemlos. Wieder ruckelt der Schlitten mehrmals und Rhodan überlegt, ob sich die physikalischen Rahmenbedingungen, womöglich der hyperphysikalische Widerstand ändert. Auf DARASTO angekommen behauptet der Halbspur-Changeur Akika Urismaki, dass der Schlitten einen Defekt habe, den er nun beheben wolle. Rhodan findet das merkwürdig, da die Schlitten lediglich einfache Gestelle ohne Antriebssysteme sind aber er lässt Urismaki gewähren.

Unterdessen beobachtet der selbsternannte Oberbefehlshaber der FM in Andromeda Sinnafoch mit Sorge, dass immer mehr Vatrox Suizid begehen. Damit soll das Geistwesen VATROX-CUUR gestärkt werden. Durch den Verlust der 150.000.000 Vamu ist die oberste Instanz der Vatrox geschwächt worden. Er beschließt den Handelsstern FATICO zurückzuerobern, da nur darüber die Verbindung nach Anthuresta aufrechterhalten werden kann. Von den 50.000 Schiffen, die Hibernation-6 bewachen nimmt er 40.000 Schiffe und fliegt damit zum Handelsstern. Auf FATICO ist mittlerweile auch Julien Tifflor mit seinem Sicherheitschef eingetroffen und erkundet das gigantische Gebilde. Plötzlich werden die Umweltbedingungen verändert. Die Schwerkraft verzehnfacht sich. FATICO wird angegriffen. Atlan vermutet sofort, dass die Schlachtlichter von Hibernation-6 gekommen sein müssen. Er lässt einen Teil der Allianz-Flotte, die für den Angriff auf Hibernation-6 vorgesehen war sofort umleiten.

 

Rezension:

Ein kurzweiliger Roman von Arndt Ellmer ohne größere Höhepunkte. Der Autor wechselt ständig die Schauplätze und Personen. So wird es zwar nie langweilig, allerdings leiden Dialoge und Beschreibungen unter dieser Hatz. Beispiel: Julien Tifflor trifft nach Jahrhunderten auf die alten Freunde Tschubai und Lloyd. Als einzige Reaktion erlaubt der Autor seinen Protagonisten Tifflor den überraschten Ausspruch: Ras? Anschließend unterhalten sich Tifflor und Rhodan über die Arbeitsweise von Scannern und über Standardvorschriften. Lieber Arndt, das war gähnend langweilig.

In meiner Zusammenfassung des Romans habe ich die Zwischenspiele um den Atto RourSi ausgelassen. Dieser war im vorherigen Roman von der Besatzung der MICHAEL FREYT III gerettet worden. Der Atto misstraut seinen Rettern. Als Geschichtenerzähler erinnert er sich daran, wie er sich auf die gefahrvolle Suche nach der Heimatwelt der Okrivar aufgemacht hatte, die er für Verwandte der Maahks hielt. Ob er diese Heimatwelt gefunden hat, lies der Autor weitestgehend im Unklaren, ebenso, ob sie Verwandte der Maahks seien. Da der Autor diesen Part in Rückblenden beschrieb, war allerdings von Anfang an klar, dass der Atto dieses Abenteuer unbeschadet überstehen würde. Da die Inhalte, bzw. die Ergebnisse der Rückblenden letztlich unklar blieben, ist es schwer zu beurteilen, ob sie wichtig für den Serienverlauf sind oder nur eine nette Idee des Autoren darstellen.

Der Roman war ansonsten routiniert geschrieben. Das Heft hat wohl einen einzigen Zweck. Alle Protagonisten sollen für den Showdown an ihren jeweiligen Handlungsort geschickt werden. Wie auf einem Spielfeld hat der Autor alle möglichen Handlungsorte besucht und seine Spielfiguren in Stellung gebracht. Nächste Woche liegt es nun an Marc A. Herren, diesen Figuren Leben einzuhauchen, bzw. das Spiel zu beginnen.

 

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