Ansichten zu PR 2534

Handlung:

Rhodan ist von seiner Geistreise in seinen schwer verletzten Körper zurückgekehrt, der in einem Versteck von den Schattenmaahks medizinisch versorgt wird. Als die Fundamentalisten das Versteck angreifen, lässt Mondra alle Anwesenden durch das Konzept Tschubai/Lloyd an Bord der MIKRU-JON bringen. Während Rhodan in einem Überlebenstank medizinisch versorgt wird, rettet das Konzept weitere Schattenmaahks und bringt sie an Bord. Bevor sich Mondra mit Pral, dem Grek 1 der Schattenmaahks unterhalten kann, wird ein Transferkamin DARASTOs aktiv. Ein Halbspur-Changeur erscheint auf einem Transportschlitten. Mondra will den Halbspur-Changeur nicht in die Hände der Maahks fallen lassen und lässt den Besucher durch das Konzept an Bord der MIKRU-JON holen. Der Halbspur-Changeur stellt sich als Akika Urismaki vor. Er ist der letzte seines Volkes. Die anderen sind in eine andere Existenzebene, die Aphanur-Halbwelt geflohen. Akika Urismaki gibt Mondra einige Informationen über das Wirken der Halbspur-Changeure in Andromeda der letzten 55.000 Jahre. Mondra bringt Urismaki zu Rhodan, dem es langsam besser geht und der immer mehr von seiner Umwelt wahrnimmt. Mondra zeigt dem Halbspur-Changeur Bilder des Controllers, den Perry auf Wanderer erhalten hat. Akika Urismaki erkennt sofort, dass es sich um einen Controller der Klasse B handelt. Geeignet um Polyport-Höfe zu versetzen und Zugriff auf elementare Funktionen der Höfe zu nehmen und möglicherweise sogar eingeschränkten Zugriff auf Handelssterne zu erlangen. Mondra hat zwischenzeitlich einen Waffenstillstand mit dem Grek 1 der Fundamentalisten ausgehandelt, der bis zum Eintreffen eines Abgesandten der Dezentralen Überwachungsinstanz anhalten soll. Urismaki hat mit dem B-Controller inzwischen Zugriff auf die Sicherheitsprotokolle DARASTOs genommen, was von Mondra zu einer Demonstration gegenüber den Fundamentalisten genutzt wird. Außerdem hat der Halbspur-Changeur einen verborgenen Raum im Polyport-Hof entdeckt. Während Mondra, Urismaki und das Konzept den Raum untersuchen aber keinen Zutritt erlangen, trifft sich Rhodan mit dem unterdessen eingetroffenen Gesandten der Dezentralen Überwachungsinstanz. Er handelt mit dem Gesandten einen Pakt aus. Man wird gemeinsam mit den Galaktikern gegen die Frequenz-Monarchie vorgehen. Für 2 Jahre werden die Angriffe auf die Schattenmaahks ausgesetzt und Rhodan wird dafür sorgen, dass die Schattenmaahks anschließend Andromeda verlassen. Er bekommt zudem eines der Geräte, die von den Fundamentalisten zum Abfangen der ÜBSEF-Konstante der Schattenmaahks entwickelt wurde. Rhodan will das Gerät im Kampf gegen die Frequenz-Monarchie einsetzen. Die Fundamentalisten verlassen DARASTO. Urismaki entdeckt ein weiteres Distribut-Depot in Andromeda, dem jedoch 6 Höfe fehlen. Mit den Hinweisen, die Rhodan in der Halle der tausend Aufgaben erhalten hat, versucht er diese Informationen zu verknüpfen. Sechs Punkte in der Kartusche, sechs fehlende Polyport-Höfe, sechs Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie. Während MIKRU-JON versucht Koordinaten der Hibernationswelten zu errechnen, sucht Rhodan den verborgenen Raum auf. Dieser öffnet sich vor ihm und der Controller der Klasse B entwickelt ein Eigenleben …

 

Rezension:

Sehr schöner Cliffhanger und sehr viele Informationen, die in diesem Roman enthalten sind und von Christian Montillon geschickt verknüpft werden. Nachdem der Autor in seiner Agentengeschichte in Heft 2528 einige Male strauchelte, lief es in „Der Gesandte der Maahks“ deutlich besser. Überraschenderweise spielt der Gesandte der Maahks zwar eine wichtige Rolle, die eigentliche Überraschung stellt jedoch das Auftauchen des Halbspur-Changeurs dar. Mit einem solchen Besucher hatte ich nicht gerechnet. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Christian Montillon führt den letzten Vertreter seines Volkes in überzeugender Weise ins Geschehen ein. Auch die Perspektive, die der Autor beim Heilungsprozess Rhodans einnahm war sehr überzeugend. Was jedoch besonders positiv auffiel, war die Schilderung der Lebensgefährtin von Perry Rhodan. Mondra Diamond wurde seit langer Zeit mal wieder in plausiblen und nachvollziehbaren Aktionen geschildert. Das hat mir besonders gut gefallen. Fast schien es mir, dass der Autor die Darstellung dieser Figur aus anderen, früheren Heften dieses Zyklus korrigieren wollte. Nicht umsonst gibt es eine Stelle im Heft, in der Montillon seinen Protagonisten Rhodan sich Gedanken über seine Gefährtin machen lässt. Rhodan erkennt durchaus die unterschiedlichen Ergebnisse, die Mondras Aktionen in der Vergangenheit erzielt hatten. Montillon rückt die Leistung Mondras im aktuellen Heft endlich auf ein Niveau, dass zu dieser Person passt. Rhodan kann Mondra endlich „vertrauen“. Ich hoffe, dass wird von den anderen Autoren auch so fortgesetzt. Die eher dümmlich an der Seite Rhodans agierende Zirkusartistin sollte damit der Vergangenheit angehören.

 

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