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13.9.2009 von Uwe Bätz.
Im November 1346 verlässt der Bote von ES, Lotho Keraete, das Stardust-System. Zuvor hat er das 2. Galaktische Rätsel eröffnet. Auf die Rätsellöser warten 2 vakante Zellaktivatorchips. Außerdem manipuliert der Bote noch 3 Vario-1000-Roboter, die vom TLD heimlich ins Stardust-System eingeschleust wurden.
Im Juni 1347 kommt der neu gewählte Administrator Timber F. Whistler in Kontakt zu dem TLD-Agenten Duncan Legrange. Dieser gibt ihm Informationen zu einem der Vario-Roboter. Legrange gehörte zu den 3 TLD-Agenten, die einen Vario-1000 empfangen und zusammenbauen sollten. Nach seiner Aussage musste er den Roboter wegen einer Fehlfunktion zerstören. Mit Legrange und einem weiteren ehemaligen TLD-Agenten namens Maximilian Lexa erkundet Whistler als einer der ersten Menschen das innere der Stardust-Felsnadel. Bei Untersuchungen waren zuvor Hohlräume entdeckt worden. In der Felsnadel entdecken sie die „Halle der tausend Aufgaben“. Die Hallenwände sind mit 1000 Reliefs, Symbolen und Piktogrammen bedeckt. In einem weiteren Bereich der Felsnadel finden sie 8 Käfigtransmitter, wie sie Perry Rhodan seinerzeit im Wega-System entdeckte. Die Geräte lassen sich allerdings nicht aktivieren.
Im Juli 1347 schickt Whistler einen 500m-Raumer, die FAR AWAY los, um den Kugelsternhaufen zu erforschen. Als Expeditionsleiter setzt er Legrange und als Pilot Lexa ein. Die FAR AWAY erreicht den Rand des Kugelsternhaufens. Ortungen nach außerhalb sind nicht möglich, auch keine normaloptischen Beobachtungen. Alle Versuche, die unsichtbare Grenze zu überwinden, scheitern. Das Raumschiff kann den Kugelsternhaufen nicht verlassen und kann nur mit Mühe den Rückflug antreten.
Zur gleichen Zeit ist ein Trupp Wissenschaftler auf dem 6. Planeten Katarakt mit der Erforschung von Ruinen beschäftigt. Der Archäologe Huslik Valting gerät dabei in ein Unwetter, stürzt mit seinem Gleiter ab und verletzt sich schwer. Verzweifelt versucht er, die Basis-Station zu erreichen. Dem Tode nahe, hat er verschiedene Halluzinationen. In einer dieser Visionen meint er die Insel Atlantis zu erkennen. Außerdem vermeint er mehrmals ein amüsiertes Lachen zu vernehmen. Aus dem Nichts erscheint eine goldene Kugel, die ihn heilt. Wie in Trance beginnt Valting daraufhin einen Fußmarsch zu einem etwa 400m aufragenden Felsen. Darin findet er in einer Höhle einen Käfigtransmitter. Das Gerät ist funktionsfähig. Ohne zu zögern lässt er sich abstrahlen. Er findet sich auf Atlantis oder auch Talanis genannt wieder, also jener Insel, auf der die Superintelligenz ES zu Beginn Ihrer Entstehung Asyl gefunden hatte. Als er erneut ein nunmehr zorniges oder verzweifeltes Lachen wahrnimmt, kehrt er über den Transmitter zurück. Bei seiner Rückkehr stellt sich heraus, dass er mehr als 1 Jahr verschollen war.
Der Roman gibt zudem Ausblick auf die Gründung der „Union der Stardust-Planeten“, die zum 01.Januar 1350 erfolgte.
Soweit die Handlung …
Der Titel des Romans „Unternehmen Stardust-System“ hat bei mir natürlich eine gewisse Erwartungshaltung ausgelöst. Nach 8 Heften geht es also endlich an den Ort, der als Namensgeber für den aktuellen Zyklus Pate stand. Und Uwe Anton, der Autor des vorliegenden Romans, ist der derzeitige Expose-Autor der Serie, was meine Erwartung nochmals erhöhte. Vom Expokraten erhoffe ich nicht mehr und nicht weniger als dass Handlungsfäden zusammengeführt werden, Rätsel gelöst, neue Rätsel aufgebaut und neue interessante Schauplätze und Charaktere eingeführt werden. Und ich erwarte Neues. Anders ausgedrückt, ich erwarte Spannung und Abenteuer pur!
Ich nehme es gleich vorweg. Der Roman war durchschnittlich. Die Romanstruktur empfand ich als chaotisch, sowohl was die einzelnen Handlungsstränge und Handlungsorte, als auch die Handlungszeit betraf. Uwe Anton springt für meinen Geschmack zu hektisch hin und her. Leider wurden auch zu viele Informationen aus den Stardustheften des Traitor-Zyklus und aus PR-Extra wiederholt. Stellenweise dachte ich, ich lese in einem Lexikon. Dafür gibt es eigentlich das Glossar und wenn das nicht reicht, den Kommentar im Heft.
Die Schilderungen zur politischen Landschaft der Stardust-Menschheit werden vom Autor zurückhaltend und „brav“ abgehandelt. Das könnten auch Beobachtungen aus dem deutschen Bundestag anno 2009 alter (realer) Zeitrechnung gewesen sein. Um es mit Homer Simpson auszudrücken: „L A N G W E I L I G !“
Einschränkend muss ich allerdings bemerken, dass hier die ersten beiden Jahre nach der Übersiedelung aus dem SOL-System geschildert werden. Vielleicht tut sich ja noch was hinsichtlich einer mal etwas anderen Politik- und Gesellschaftsform der Stardust-Menschheit in den nächsten 100 Jahren.
Ansonsten tut der Autor das, was in den ersten Romanen des Zyklus immer angesagt ist. Er streut Puzzleteile unter die Leserschaft. Einige kommen bekannt vor, also galaktisches Rätsel, Jagd auf die Unsterblichkeit, Käfigtransmitter, seltsames Gebaren des Unsterblichen von Wanderer (ES) und die Vario-Roboter. Zu den Varios ist zu sagen, dass der Autor in der Schilderung sich (wohl mit Absicht) schwammig ausdrückt. Es ist unklar ob nur 1 oder alle 3 Varios zerstört wurden. Das Thema wird uns wohl bis zum Ende des Zyklus begleiten. Ob es eine herausragende Bedeutung hat wird wohl erst auf der nächsten Autorenkonferenz entschieden.
Es gibt aber zuhauf auch Neues. Die Ruinen auf Katarakt, die seltsamen nichtmateriellen Städte, die Abschottung des Kugelsternhaufens, der Zustand von ES, die Rokinger und und und.
Die Elemente waren also vorhanden. Der Autor hat es allerdings nicht geschafft, diese Teile zu einem spannenden Roman zu verflechten. Stattdessen wurden die einzelnen Puzzle wie aus einem Füllhorn ausgeschüttet. Die Glückseligkeit des Lesers lässt sich aber nicht alleine mit der Fülle an Rätseln etc. erreichen, auch die Story an sich muss stimmen. Und die ist hier gerade mal befriedigend.
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5.9.2009 von Uwe Bätz.
Die MIKRU-JON erreicht mit Ihren Passagieren den Polyport-Hof OROLOGION in der Galaxis Diktyon. Der Hof wird von zahlreichen Flüchtlingen verschiedenster Völker bewohnt. Neben den Acronis, die eine Art Wächterstatus auf dem Polyport-Hof innehaben, bekommt Rhodan auch Kontakt zu einigen Maahks. Es stellt sich heraus, dass es sich um Mutanten handelt, um Maahks, die sich zu Schattenmaahks entwickeln. Diese Maahks haben Andromeda aus Angst vor Verfolgung verlassen und sind aufgrund ihrer pazifistischen Einstellung in den Kreis der Nutzer der Halbspur-Domäne aufgenommen worden. Von den Maahks bekommt Rhodan eine Einweisung in seinen Controller. Es gelingt ihm zumindest bestimmte Levels des Controllers zu bedienen. Von den Maahks erfährt er zudem, dass sich auf dem Polyport-Hof ARTHAHAT, ebenfalls in Diktyon gelegen, ein Tresor mit 76 weiteren Controllern befindet. In einem gemeinsamen Unternehmen mit den Maahks können die Controller geborgen werden. 38 der Geräte überlässt Rhodan den Maahks, die damit beginnen, einen Widerstand gegen die Frequenz-Monarchie aufzubauen, indem sie mit den Controllern noch frei erreichbare Höfe sperren. Tolot hat indessen einen Funkspruch von Bully von ITHAFOR aus dem Polyport-Funk gefischt. Die beiden Gruppen können nun endlich die wichtigsten Informationen austauschen. Dadurch erfährt Perry Rhodan auch von Bullys Absicht, die Jules Verne nach Andromeda zu schicken. Während Rhodan noch am überlegen ist, mit der MIKRU-JON über das Polyport-Netz nach Andromeda zu reisen und sich dort mit der Jules Verne zu treffen, ist plötzlich der Polyport-Hof NEO-OLYMP im Stardust-System erreichbar. Rhodan entschließt sich, den Transfer dorthin zu wagen.
Zum wiederholten Male endet ein Roman in diesem Zyklus mit dem gleichen Cliffhanger. Die Akteure wählen ein neues Ziel im Polyport-Netz an. Diesmal ist die Spannung jedoch größer als zuvor, denn es scheint nun (endlich) Richtung Stardust-System zu gehen. Einen weiteren Aspekt des Romans möchte ich auch gleich noch an den Anfang meiner Bewertung stellen. Arndt Ellmer verzichtet in seinem Roman auf die Zurschaustellung von Gewalt. Darüber habe ich mich am meisten gefreut. Der Roman ist schnörkellos geschrieben. Geradlinig geht der Autor das Thema an und verzichtet auf ausschweifende Beschreibungen, wie sie im Doppelband zuvor noch Michael Marcus Thurner verwendet hat. Arndts Roman ist gespickt mit beachtlichen Wendungen und Entwicklungen. Dem Titelbild nach war es schon zu vermuten, dass die Maahks die „alten Bekannten“ sind, denen Perry Rhodan, so steht es im Kasten auf Seite 4, begegnet. Als Altleser freut man sich immer, wenn man mit Vertretern von Völkern aus der „Frühzeit“ der Perry-Rhodan-Serie konfrontiert wird. Hier ist es zwar nur eine Splittergruppe dieses Volkes, die sog. Schattenmaahks, aber dieser genetischen (?) Evolution haftete schon früher etwas Geheimnisvolles an. Und so werden glücklicherweise auch nicht alle Geheimnisse um die Schattenmaahks von Arndt Ellmer gelöst. Dazu ist dieses Zusammentreffen auch zu kurz. Überhaupt lässt der Autor seine Akteure recht schnelle Entscheidungen treffen und das Vordringen auf einen von der Frequenz-Monarchie besetzten Hof mit der Bergung von 76 Controllern ist für meinen Geschmack zu schnell und zu problemlos vonstatten gegangen. Nichtsdestotrotz hat mir der Roman gut gefallen. In meiner persönlichen Rangliste rangiert er direkt hinter Leo Lukas’ 2504.
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5.9.2009 von Uwe Bätz.
Dem Perry Rhodan Heft 1325 lag in der 1. Auflage ein mehrseitiger farbiger Werbeflyer bei. Darin wurden u.a. 4 Puzzle beworben.
Hergestellt wurden die Puzzle von der Firma Altenburg-Stralsunder AG. Der Vertrieb erfolgte über den PV Buchversand in Karlsruhe. Jedes Puzzle kostete seinerzeit 17,50 DM. Die Puzzle bestehen aus je 750 Teilen und ergeben zusammengelegt ein Bild in der Größe 42 cm x 60 cm. Die Kartons sind 27 cm x 39,5 cm x 4 cm groß und z.T. mehrsprachig beschriftet. Ob diese Artikel auch im Ausland vertrieben wurden ist allerdings unklar.
Als Motive dienen Titelbilder der Heftserie. Der Artikel 5314/1 trägt die Bezeichnung Havarie im All. Das zugrunde liegende Titelbild stammt vom Heft 935.
Der Artikel 5315/0 trägt die Bezeichnung Gucky (Heft 415).
Der Artikel 5316/9 trägt die Bezeichnung Sternennebel (Heft 667).
Der Artikel 5317/8 trägt die Bezeichnung Planet der Gefahren (Heft 742).
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