Articles for the Month of Mai 2017

Ansichten zu Perry Rhodan Terminus Heft 4

Kampf um Merkur – von Susan Schwartz – Handlung:

Auf Terra wird Jagd auf Tezen Sadinoha gemacht. Der Stellvertreter Deightons ist auf der Flucht. Sadinoha befürchtet, dass auch Mutanten ihn verfolgen könnten. Er muss unbedingt verhindern, dass man hinter seine wahre Identität kommt. Dass er kein Mensch ist und als Gestaltwandler jedes beliebige Aussehen annehmen kann. Die beiden Zeitspringer bringen seinen eigentlichen Auftrag in Gefahr. Er ist wegen der Imagos Nostradamus und Schmitt nach Terra gekommen, die sich hier verstecken. Doch zunächst konzentriert er sich auf Juki Leann und Darren Zitarra. Er will sie in seine Gewalt bekommen. Sie könnten seiner Sache dienlich sein. Tezen Sadinoha kennt die Ergebnisse der ersten Verhöre. Als die beiden schilderten, wie ihr Kollege Wloto Gribsen starb, wusste Sadinoha sofort Bescheid. Gribsen war kein Agent, er war ein Artgenosse von ihm. Und er war keinesfalls tot. Und Gribsen ist ein Gegner. Er gehört nicht dem Freiheitsbund an, wie Sadinoha.

Zwei junge SolAb-Agenten, die Tezen Sadinoha entdecken und verfolgen, lockt er in den Zoo von Terrania und tötet sie dort. Dabei lässt er es so aussehen, als sei auch er getötet worden.

Auf Mimas ist Juki Leann der Meinung, dass der Schemen, der sich kurzzeitig aus dem Körper Darren Zitarras gelöst hat, wie Wloto Gribsen aussah. Renier Bievre bringt Perry Rhodan dazu, die Zeitspringer zum Merkur zu bringen. Sie sollen das Solsystem verlassen, da ihre Zeitsprünge das ATG-Feld gefährden.

Derweil wacht Juki Leann am Bett von Darren Zitarra. Als sie ihn berührt, kann sie an seinen Erinnerungen teilnehmen. Sie lernt seine Lebensgeschichte kennen. Als Dasius Uuchka ist er auf Regenz in einem Waisenhaus aufgewachsen. In Darren Bayar hat er einen „Bruder“ gefunden. Die beiden Jungen schlagen sich durchs Leben. Dasius tut das mit den Fäusten und Darren mit dem Kopf. Die beiden fallen in die Hände von Verbrechern. Dasius wird in illegalen Wettkämpfen zum unbesiegbaren Kämpfer und Darren verschafft den Syndikatsbossen durch ausgefeilte Methoden hohe Einnahmen aus diesen Kämpfen.

Juki Leann spürt bei der Verbindung mit Darren Zitarra, das etwas Dunkles von ihrem Kollegen ausgeht. Sie erfährt weitere Erinnerungen aus Darrens Vergangenheit. Dasius verliebt sich in Shaya, der Tochter des mächtigsten Bosses der Stadt Rega. Sie spielt eine Vielklanggeige, eine Zitarra. Er schwängert die Frau und hat nun ein Problem. Darren rät ihm zur Flucht und will ihm den Rücken decken. Doch es kommt anders. Darren wird getötet, ebenso Shaya und ihr Vater, der Verbrecherboss. Dasius tritt als Freiwilliger, eher Söldner, der Raumflotte des Imperiums Dabrifa bei. Er nimmt den Namen Darren Zitarra an. Später tritt er der Schwarzen Garde bei. Juki Leann spürt nun immer stärker die Präsenz eines anderen Wesens im Körper ihres Agentenkollegen. Wloto Gribsen nimmt mental Kontakt zu ihr auf und will sie zur Zusammenarbeit mit ihm bewegen.

Die CART RUDO, ein Schlachtkreuzer der SOLAR-Klasse, ist mit Rhodan, den Zeitspringern, Gucky, Bievre und anderen auf dem Weg zum Merkur, als Rhodan zur Erde gerufen wird. In Imperium-Alpha ist Merkwürdiges geschehen. Ein Mann, der wie Alaska Saedelaere aussieht, betritt dessen Büro und versucht Informationen über die Zeitspringer abzurufen. Die Daten sind jedoch von Rhodan gesperrt worden. Daraufhin ruft Saedelaere die Nachrichten ab und informiert sich über das Unglück im Zoo von Terrania. Dort soll Tezen Sadinoha ums Leben gekommen sein. Rhodan erfährt vom Zugriffsversuch Saedelaeres auf die Daten und der Mann mit der Maske wird festgenommen. Rhodan hält ihn für einen Verräter. Saedelaere beteuert seine Unschuld. Er wäre gar nicht im Büro gewesen. Deighton bringt schließlich Aufklärung. Der Mann mit der Maske war tatsächlich nicht im Büro, sondern war in psychiatrischer Behandlung, wegen eines Selbstmordversuches. Überwachungskameras zeigen, dass ein Mann namens Moko Hiblun ein Büro betritt und als Alaska Saedelaere wieder verlässt. Ein Gestaltwandler, mutmaßlich Tezen Sadinoha.

Perry Rhodan will dem Gestaltwandler auf dem Merkur eine Falle stellen. Juki Leann soll ihm dabei helfen. Die Agentin hat ihm von dem Kontakt zu Wloto Gribsen berichtet. Während die Agentin als Köder an Bord einer Space-Jet gebracht wird, die den Transmitter auf einem DINO-Tender über dem Hauptgezeitenwandler anfliegt, legen sich die andern auf die Lauer. Tatsächlich erscheint Tezen Sadinoha und entführt Juki Leann. Icho Tolot und Gucky greifen ein und werden von den Parakräften des Gestaltwandlers überrascht und ausgeschaltet. Da mischt sich Wloto Gribsen ein, der sich aus dem Körper von Zitarra gelöst hat. Er behauptet gegenüber Rhodan, dass er vom Heimlichen Imperium ausgeschickt wurde, um den Rebellen Sadinoha zu eliminieren. Er will die Menschen beschützen. Zwischen den beiden Gestaltwandlern kommt es zu einem Zweikampf, bei der beide mutmaßlich ums Leben kommen. Rhodan sieht noch, dass sich zwei Obelisken bilden, die in den Transmitter treiben und abgestrahlt werden. Allerdings war kein Ziel programmiert.

In Imperium-Alpha wird das Geschehen diskutiert. Die Zeitpartikel in den beiden Zeitspringern wurden reduziert. Dennoch sind sie weiterhin eine Gefahr für das ATG-Feld. Und es gibt ein Heimliches Imperium, mit mindestens zwei Fraktionen und unbekannten Zielen.

 

Rezension:

Susan Schwartz steigt mit Tezen Sadinoha in die Geschichte ein. Sie lüftet auf den ersten Seiten ein paar Geheimnisse dieser Figur und rekapituliert parallel dazu die bisherigen Ereignisse. Außerdem lässt sie die Figur Pläne schmieden. Das Verknüpfen der neuen Informationen mit den bisherigen Geschehnissen und die Planung des weiteren Vorgehens fand ich sehr geschickt. Man konnte gut in die Geschichte eintauchen. Am Romanende kommt es zu einem Showdown, bei der auch Perry Rhodan und seine Gefährten den Wissensstand erhalten, den man als Leser von Beginn an hatte.

Romanbeginn und –ende haben mir zugesagt. Der Rest des Geschehens dazwischen leider weniger. Das liegt vor allem an Sprache und Stil. Alle Figuren, sei es der siebenjährige Dasius, die junge Agentin Juki Leann, der 1500 Jahre alte Perry Rhodan oder der Gestaltwandler Tezen Sadinoha, sie alle drücken sich schlicht und einfach aus und auf gleichem, simplen Niveau. Es gibt keine Unterschiede zwischen einem Kind oder einem Unsterblichen. Die Dialoge der Redshirts, jene beiden bedauernswerten jungen SolAb-Agenten, die im Zoo getötet werden, sind an Peinlichkeit kaum noch zu unterbieten. Und da waren sie noch gar nicht vom Gestaltwandler beeinflusst. Das wirkte teilweise auf mich, wie eine wirklich schlechte Theaterinszenierung.

Alle Figuren wirken in Sprache und Innenansichten wenig geistreich. Als störend erwies sich für mich die Lebensgeschichte des Agenten. An und für sich hätte es gereicht, nur Juki Leann eine Lebensgeschichte zu verpassen. Die kennen wir schon. Nun auch noch Darren Zitarra. Ich erinnere mich an den Roman „Auf dem Wandelstern“, in dem Susan Schwartz ein anderes „Brüderpaar“ in der Miniserie Arkon beschrieb. Nun erneut eine solche Figurenpaarung, die sich gegen alle Einflüsse und Unwägbarkeiten durchsetzt. Und noch ein Wort zum „Kämpfer“ Dasius Uuchka /Darren Zitarra. Es ist merkwürdig, dass die Frauen ihn als den besten aller Kämpfer schätzten, da er doch nie für seine Taten bekannt wurde und auch selbst auf diese Art der Bekanntheit verzichten konnte. Wie geht das?

Die Verdächtigungen, die zur Festnahme Alaska Saedelaeres führen, haben sich mir nicht erschlossen. Der Mann mit der Maske war, wir erinnern uns an Band 1, an den Untersuchungen der Zeitspringer beteiligt. Er hat zudem gegen Sadinoha ermittelt und ist dem merkwürdigen Verhalten seines Vorgesetzten auf die Spur gekommen. Nun geht ein Unbekannter in Gestalt von Alaska Saedelaere in dessen Büro, macht absolut nichts Verdächtiges und der echte Alaska Saedelaere wird verhaftet. Das passte vorn und hinten nicht. Es gab keinen Anlass, den Maskenmann zu verhaften. Er, bzw. der Gestaltwandler, hat zwar Daten angefordert, die gesperrt waren, aber das kann man ihm ja nun nicht zum Vorwurf machen. Schließlich kennt er (der echte Saedelaere) ja den Anlass. Er hat nur versucht, neue Informationen zu erhalten. Die Absicht der Autorin war natürlich klar. Man wollte auf die Spur des Gestaltwandlers kommen. Aber die Festnahme und Rhodans Verhalten waren überflüssig.

Fazit: Guter Beginn, passables Ende, uninspirierter Mittelteil.

PRFZ-Tage 2017 in Osnabrück (2)

Zwei Jahre nach dem ersten Con der PRFZ in Osnabrück war ich am letzten Wochenende bei der zweiten Veranstaltung dieser Art. Bei hochsommerlichen Temperaturen reiste ich am Freitag an und traf mich am Abend mit Stammtischkollegin und TCE-Mitglied Angelika Rützel zum Essen. Am Samstag checkte ich beim Con ein und schaute mir den Con-Opener von Raimund Peter an. Der Con selbst stand unter dem Motto „Von Fans – Für Fans“. Es waren aber auch viele Autoren, Zeichner und andere Aktive angereist, die eigene Panels gestalteten oder sich einfach zu Gesprächen mit den Fans trafen. Nach dem Con-Opener lauschte ich der Runde, die sich mit der Zukunft der PRFZ, dem PROC und der Perrypedia auseinandersetzte. Mangels Mitglieder wird der PROC aufgelöst, bzw. in die PRFZ überführt, so dass auch die Zukunft der Perrypedia gesichert ist.

PRFZ und PROC

 

 

 

 

 

 

 

Den Beitrag zu NEO Band 150 habe ich nur gestreift, da ich aktuell NEO, außer den Kurzgeschichten, nicht lese. Aber ich habe Christina Hackers und Roman Schleifers sehr informativen Programmpunkt zum Entstehen einer Fan-Edition besucht. Am Sonntag hat mir Christina im Gespräch noch weitere Einzelheiten verraten. Sehr interessant.

Christina und Roman

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen den weiteren Programmen traf ich unglaublich viele Leute. Alle waren gut aufgelegt. Toll war auch, dass ich mal wieder etliche Foristen aus dem PR-Forum traf. Es ist schön, die Menschen hinter dem Avatar kennenzulernen. Wie ich aus den jüngsten Forums-Beiträgen entnehmen kann, sind mir aber auch Forumsmitglieder entgangen. Für den nächsten Con wären ein Treffpunkt und Namensschilder mit Forumsnamen (können wir auch gerne selbst ergänzen, sofern Platz gelassen wird) einer meiner Wünsche.

Fans im Gespräch

 

 

 

 

 

 

 

Stände PRFZ und TCE

 

 

 

 

 

 

 

Die Autogrammstunde ließ ich mir auch nicht entgehen und holte mir einige Signaturen für das Con-Buch. Von vorne nach hinten sind das: Reinhard Habeck, Uwe Anton, Kai Hirdt, Arndt Ellmer, Roman Schleifer und Olaf Brill.

Autogrammstunde

 

 

 

 

 

 

 

Peter Scharle hält hier eine Perry Rhodan-Schneekugel in der Hand, die ich anschließend bei der Auktion erwarb. Das Teil wurde vor Jahren von Christina Hacker zur Weihnachtszeit gebastelt. Nun steht die Kugel bei mir in der Vitrine. Die Zeichnung von Reinhard Habeck daneben hat ein anderer Fan erworben.

Gleich gehört die Schneekugel mir.

Reinhard Habecks Beitrag zur Auktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Hörspielpräsentation, die am Vormittag nach einer Geschichte von Angelika Rützel aufgenommen wurde, bekam ich zwar nur die Hälfte mit aber das Fan-Hörspiel war schon beeindruckend gut. Um 20:00 folgte ein Panel zur Miniserie TERMINUS. Obwohl es zahlreiche Werkstattberichte im Web zu dieser Serie gibt, konnten die anwesenden Autoren und der Lektor doch noch viele Informationen und Hintergründe beisteuern, die ich bislang nicht kannte. Insbesondere Olaf Brill, den ich bisher nicht so kannte, machte auf mich einen prima Eindruck. Ich bin schon auf seinen Roman (Nr. 8) gespannt. Interessant auch die Arbeit des Lektors Dieter Schmidt, der einige Einblicke in seine Arbeitstechnik gab. Von links nach rechts sehen wir Dietmar Schmidt, Dieter Schmidt, Olaf Brill, Roman Schleifer und Uwe Anton.

Terminus-Team

 

 

 

 

 

 

 

Den Abend verbrachte ich mit Fans vom Stammtisch Achim. Puh, das riesige Wiener Schnitzel, das ich im Ratskeller gegessen habe, liegt mir jetzt noch im Magen. Sonntagmorgen kam ich etwas schwerer aus dem Bett. Endlich konnte ich mich mal länger mit Christina Hacker unterhalten. Unterbrochen wurden wir dann von Wim Vandemaan, der zu seinem Programmpunkt eintraf. So bekam ich auch nur die letzten Minuten von Angelikas Vortrag zur Fanreihe Meister der Insel mit. Aber ich habe am TCE-Stand den ersten Band erworben und werde ihn hoffentlich bald mal lesen können.

Mit Wim Vandemaans Programmpunkt „Kurs 3000 – die Zukunft von Perry Rhodan“ endete für mich der Con. Natürlich hat der Exposé-Autor nichts zu den kommenden Geschichten verraten. Dennoch geriet sein Vortrag sehr kurzweilig, interessant und auch sehr humorvoll. Wim beantwortete viele Fragen und hat auch mal eben 30 Minuten überzogen. Wim gab ein paar Einblicke in die aktuelle Exposé-Arbeit, welcher Stand erreicht ist und wie er und Christian Montillon arbeiten. Aus den Fragen des Publikums entwickelte sich der weitere Ablauf. Insbesondere der Beantwortung der Frage nach Einflüssen anderer Werke oder durch die Kritik der Leser auf die Serie wurde von Wim breiter Raum eingeräumt. An der Stelle sei erwähnt, dass der Roman „Reich im Mond“ von Manfred Langrenus aus dem Jahr 1951, aus dem Wim mehrmals zitiert, auch schon mal in einer Kolumne von Herman Ritter auf der Perry Rhodan-Homepage behandelt wurde.

Wim Vandemaan

 

 

 

 

 

 

 

Mein Fazit: Schöner Con, ich komme gerne wieder!

PRFZ-Tage 2017 in Osnabrück (1)

Beim PRFZ-Con in Osnabrück habe ich mich diesmal zurückgehalten. Zumindest darin, was den Erwerb von Merchandising-Artikeln anging. An den Verkaufsständen der PRFZ, TCE o.a. ist das eine oder andere Buch in meine Tüte gewandert aber neue Werbeartikel zu Perry Rhodan gab es nicht, sieht man von den Flyern und Publikationen alá „Die Welt des Perry Rhodan“ einmal ab. Auch die Auktion am späten Samstagnachmittag war nicht so ergiebig. Es gab zwar den einen oder anderen Artikel, der mich interessiert hätte, aber ich wollte nicht jeden Preis mitbieten und für eine limitierte Sonderausgabe eines Perry Rhodan-Comics wurde gar das Einstiegsgebot auf 100,- EUR festgelegt. Da nützt auch der Hinweis nicht, dass ein gleiches Heft bei ebay für das Doppelte verkauft wurde. Nun, jedenfalls sahen alle anderen das auch so und der Comic wurde nicht versteigert.

Ein paar ungewöhnliche Objekte haben dann doch den Weg in meine Sammlung genommen. Zum Austria-Con gab es eine Rhodan-Ausgabe der Manner-Waffeln. Reinhard Habecks Rüsselmops wollte da nicht zurückstehen und ziert nun ebenfalls eine Packung. Sogar eine Großpackung mit 8-fachen- Inhalt.

 

 

 

 

 

 

Eine Bastelei von Christina Hacker steht nun ebenfalls bei mir. Die Schneekugel mit Perry Rhodan ist absolut schüttelfest!

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nochmal Reinhard Habeck. Das Buch mit den besten Perry Rhodan-Cartoons hat mir der Künstler zu einer besonderen Ausgabe gemacht.