Impressionen vom WeltCon 2011

Wieder einmal ließ ich es mir nicht nehmen und nahm an einem Perry-Rhodan-Weltcon teil. Nach 1980 fand zum zweiten Mal ein Con in Mannheim im Rosengarten statt. War der Anlass damals das Erscheinen von Band 1000 trafen sich die Fans diesmal, um den 50. Geburtstag der Serie zusammen mit den Machern zu feiern.
Ich traf am Freitagnachmittag in Mannheim ein. Mein Hotel lag nur 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und 10 Minuten zu Fuß vom Rosengarten. Ideal, falls mich als Sammler die Kauflust auf dem Con packen sollte. Dann kann ich die schweren Dinge mal eben ins Hotel schaffen und schnell wieder zurück sein. Das Wetter war ausgezeichnet, leider wehte auch kein Wind, so dass die Fahnen vor dem Gebäude als einziges Zeichen, dass hier ein Perry-Rhodan-Weltcon stattfand, kaum zu sehen waren.

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Ab 16:00 Uhr war Einlass in den Rosengarten. Ich traf gegen 17:00 Uhr ein. Ein Betreten war nur mit dem Ticket möglich. Die Ausgabe von Ausweis und Con-Tasche war gut organisiert. Ich reihte mich vor den ca. 10-12 Empfangsschaltern ein und musste an „meinem“ Schalter (Buchstabe B) auch nicht lange warten. Die Tageskasse für die Besucher ohne Vorbestellung war von diesem Bereich getrennt.
Das Kongresszentrum ist sehr weitläufig angelegt aber auch sehr übersichtlich und klar gegliedert. Die einzelnen Räumlichkeiten ließen sich rasch finden. Um den Händlerbereich machte ich einen Bogen, um erstens das Portmonee zu schonen und zweitens mir erst mal einen Überblick zu verschaffen. Ich stattete den diversen Clubs, die sich auf der Ebene 1 präsentierten, einen Besuch ab.

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Zum Teil waren das liebevoll gestaltete Stände aber leider wirkten die fannischen Präsentationen etwas verloren. Nun habe ich meine Bilder bereits am Freitag direkt nach Einlass gemacht, weil ich befürchtete, bei einem größeren Andrang nicht zu den Ständen vordringen zu können aber die Besucher verloren sich wie sich zeigte auch am Samstag und Sonntag zuweilen auf dieser Ebene und ein Gedränge, wie in Mainz 1999, als man teilweise überhaupt nicht mehr voran kam, fand hier nicht statt. Leider bedeutete das aber auch einen gewissen Verlust an Atmosphäre. Die Veranstaltungen in den diversen Sälen lockten allerdings die Besucher über die ganze Zeit an, so dass dieses Umfeld aus meiner Sicht nicht richtig zur Geltung kam.
In einem anderen Bereich im Erdgeschoss standen etwas verloren einige Vitrinen mit Sammlerstücken, ein paar Posterwände und die beiden schon hinlänglich bekannten Schiffsmodelle von Raimund Peter. Die ESA hatte daneben ihren Stand mit einigen Satelliten-Modellen. Auch auf den anderen Ebenen im Kongresszentrum wirkte manche Dekoration etwas verloren.
Um 18:00 Uhr fand der Con-Prolog statt. Eine halbe Stunde vorher hatte ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt und diese Fans strömten alsbald in den Musensaal. 10 Minuten vor Beginn bin ich dann auch dorthin gegangen und erlebte eine positive Überraschung. Kam mir das Kongresscenter bis zu diesem Zeitpunkt ein bisschen leer vor, hatte ich nun Probleme einen Sitzplatz zu finden. Mehrere hundert Fans füllten den Saal.

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Die Begrüßung übernahm Mike Hillenbrand, der auch an den anderen Tagen die verschiedenen Veranstaltungen ansagte, bzw. zum Teil auch moderierte. Der Auftakt war etwa zäh, nach ein paar Worten von Klaus N. Frick und Marc A. Herren ging es zum ersten Programmpunkt. Rüdiger Schäfer interviewte Inge Mahn und Heidrun Scheer zum Thema „Wie alles begann – Die Geburt einer Legende“.
Im Anschluss begrüßte Hermann Ritter die beiden Autoren Michael Marcus Thurner und Susan Schwartz zum Thema „Junge und alte Rebellen – wider das Expo“. H.G. Ewers musste leider kurzfristig den Con absagen, sonst hätte er an diesem Programmpunkt teilgenommen. Na ja, die jungen „Rebellen“ erzielten zwar den einen oder anderen Lacher im Publikum aber mehr als die Aussage, dass sie die Exposé-Autoren „hassen“ kam eigentlich nicht rüber. Die „Rebellen“ sind recht zahm gewesen!
Der Programmpunkt von Rainer Kresken von der ESA zum Thema „Waren Menschen auf dem Mond?“ war, wenngleich ich die meisten Inhalte schon kannte, deutlich informativer und sogar humoriger als die Programme zuvor.

Mit Fans vom Stammtisch Achim habe ich dann die Multimedia-Lounge besucht.

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Nach ein paar Bier und einem Vurguzz, der übrigens scheußlich schmeckte, habe ich mit den anderen einen bayrischen Biergarten in Mannheim aufgesucht, dadurch zwar den Rest des Programms verpasst, nichtsdestotrotz prima amüsiert.

Fortsetzung folgt …

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