Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3057

Thantur-Lok brennt – von Verena Themsen
Im Kugelsternhaufen der Arkoniden brennt es. Der Arkonide Jarak da Nardonn, Anführer der imperialistischen Gos’Pothora hat zahlreiche Schiffe hinter sich. Unterstützt wird er zudem von den Naats und den Ladhonen. Atlan ist in der Rolle des Verteidigers. Mit der TARTS, seinem Flaggschiff, springt er mal hier, mal dorthin, um die zahlreichen Brandherde zu löschen. Bislang konnte er trotz zahlenmäßiger Überlegenheit des Gegners mit der besseren Taktik gegenhalten. Atlan weiß jedoch, dass er ohne Verbündete nicht lange bestehen wird. Und er muss auch technische Vorteile suchen, um der drückenden Übermacht entgegentreten zu können. Der Unsterbliche nimmt Kontakt zum Ewigen Imperium auf. Die Messingträumer kontrollieren EPPRIK-Raumer, die dringend an der Front benötigt werden. Doch der Botschafter des Ewigen Imperiums hat eine ganz eigene Sicht der Dinge.
Der Mascant sucht nach anderen Lösungen und entwickelt einen Plan. Zentrale Rolle darin spielt die Werftwelt Murnark, wo eine möglicherweise kriegsentscheidende Waffe entwickelt wird. Atlan schickt mit Dancer, Schlafner, Gucky und dem TARA-Psi ein schlagkräftiges Team aus, seine Pläne umzusetzen. Auch Jarak da Nardonn hat es auf Murnark abgesehen. Um den Planeten entbrennt eine Schlacht. Jarak da Nardonn ahnt nicht, dass er Opfer einer Finte Atlans wird. Doch kann sich Atlan auf alle seine Unterstützer verlassen?
 
Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit der Geschichte von Verena Themsen warm wurde. Ich fragte mich zunächst, wohin uns diese Geschichte führen soll? Welche Ziele verfolgen die Figuren? Welche Motive haben sie? Aber nach und nach nahm mich die Autorin auf diese Reise mit und es entwickelte sich eine gut zu lesende und zu verfolgende Story. Die Art und Weise, wie Atlans Pläne von unterschiedlichen Figuren vorangetrieben und aus abwechselnden Perspektiven beleuchtet und hinterfragt wurden, machte mit zunehmenden Fortschritt der Geschichte immer mehr Spaß. Die Spannung, wer denn nun das Rennen macht, im Fernduell zwischen Atlan und Jarak da Nardonn, konnte Verena Themsen bis zum Schluss hochhalten.
Gut gesetzt waren auch die verschiedenen Anspielungen und Dialoge, die das Vertrauen in die Figuren erschüttern sollten. Die Autorin findet eine gute Balance darin, dass man sich als Leser eben nicht sofort an den Kopf greift aber andererseits sich nicht 100% sicher sein kann, wem denn nun die Loyalität einiger Figuren gilt. Am Ende gibt’s dann auch noch den Übergang zur Geschichte der Vorwoche. Zumindest scheint nun klar, auf wessen Seite die Ladhonen stehen.

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