Articles for the Month of Dezember 2012

Ansichten zu PR 2680

Aufbruch der Unharmonischen – von Arndt Ellmer – Handlung:
In der Vergangenheit wurde die Galaxis Escalian von der Armada der Ahls angegriffen. Die Zentralflotte der Herzöge hatte den Angreifern zunächst nichts entgegenzusetzen. Denn den Angriffen ging eine Technowoge voraus, die alles elektronische und positronische Gerät lahmlegte. Einzig das Haus Trazyn konnte Widerstand leisten. Auf der Hauptwelt des Herzogtums gedieh das Syrr-Geflecht, ein halb animalisches Gewächs, das in alle Lebensbereiche dieses Zweigvolks der Lirbal Einzug gehalten hatte. Die damit ausgestatteten Rechner, Energieträger und Raumschiffe waren immun gegen die Technowoge. Die Syrr-Barken des Herzogtums Trazyn konnten die Ahls zunächst schwächen und schließlich in einem entscheidenden Kampf besiegen.
Die Familie Trazyn gewann zunächst an Einfluss in Escalian, allerdings lehnten es die Mitglieder des Hauses Trazyn auf Geheiß ihres Herzogs Mauren Trazyn ab, einen Splitter der Superintelligenz TANEDRAR in sich zu tragen. Diese Abkehr von den Zielen der Harmonie machte das Haus Trazyn über die Jahre zu einem Außenseiter in Escalian. Der politische Einfluss bröckelte und immer weniger Häuser wollten Geschäfte mit den Trazyn abschließen. Als der Sohn des Herzogs schließlich an der Macht ist, wird das Haus Trazyn zu Jyresca, zu Unharmonischen erklärt. Das Trazyn-Geschlecht flüchtet und vernichtet vorher das Syrr-Geflecht auf der Heimatwelt. Auf einer entlegenen Welt, der Wachtwelt Jyrescabat, richten die Unharmonischen ihre Basis ein und leisten fortan Unterstützung für alle Jyresca Escalians. Als es zu einem Massaker von Harmonischen an Unharmonischen kommt, beginnt der Widerstand, der bislang unbewaffnet auftrat, sich mit Waffen und Raumschiffen aufzurüsten.
In der Gegenwart wird der Widerstand von Merveres Draupadi geführt. Der Vertreter Carmydea Yukks, der seit einiger Zeit von Albträumen geplagt wird, hat lange nichts von der Herzogin gehört. Dem Widerstand ist allerdings nicht verborgen geblieben, dass starke Flottenkontingente der Harmonischen sich an der Anomalie sammeln. Die lang befürchtete Invasion des unbekannten Gegners scheint unmittelbar bevorzustehen. Vom Schauspielpalast gibt es auch ein Lebenszeichen der Herzogin. Die Nachrichten sind allerdings unklar. Womöglich wurde Carmydea Yukk umgedreht und arbeitet jetzt für die Harmonischen. Auch der Widerstand macht mobil. Angesichts der Bedrohung von außen, will der Widerstand die Gunst der Stunde nutzen und Kanzler Vedikk seine Forderungen diktieren. Die bisherige Wachtwelt Jyrescabat wird aufgegeben und ein anderer Planet als Jyrescabat eingerichtet. Diese Maßnahme ist erforderlich, da befürchtet wird, Carmydea Yukk könnte die Flotte der Harmonischen zum Versteck der Jyrescaboro führen.
Unterdessen ist Carmydea Yukk mit Pridon und dem Rest der Besatzung der SHEYAR an Bord der GARRAN unterwegs. Sie soll im Auftrag TANEDRARS Kontakt zu den Unharmonischen suchen und zwischen ihnen und der SI vermitteln. An Bord der GARRAN schlägt ihr offenes Misstrauen entgegen. Sie wird verhört. Um sich freier bewegen zu können, nutzt sie den Escaloor, der das Vorhandensein eines Escaran simuliert. Carmydea Yukk leidet unter Albträumen, in denen sie zumeist das verzerrte Gesicht ihres Bruders sieht. Sie verzögert den Flug, um die Harmonischen nicht nach Jyrescabat zu führen. Der GARRAN wird über Funk ein Treffpunkt mitgeteilt. Carmydea Yukk und Pridon wechseln mit den Unharmonischen auf ein Schiff des Widerstands. Über Umwege gelangen sie zum neuen Stützpunkt der Jyrescaboro. Merveres Draupadi verhört die Herzogin und setzt sie als Anführerin des Widerstands ab.
Auf Jyrescabat mehren sich die Albträume unter den Mitgliedern des Widerstands. Es wird Alarm gegeben. Auf den Wänden der Zufluchtsstätte zeigen sich Gesichter. Die Unharmonischen geraten unter fremden Einfluss. Carmydea Yukk erkennt mit ihren letzten klaren Gedanken, dass sie über die Gerätschaften Sholoubwas, den Escaloor und den Esca-Jyrlant manipuliert werden. Dann gerät auch die Herzogin unter dem Einfluss und ruft zum Kampf für QIN SHI auf.

Rezension:
Die Ereignisse des vorliegenden Romans von Arndt Ellmer knüpfen an Heft 2643 an. Somit sind 37 (Lese)Wochen seit dem Aufbruch Carmydea Yukks vergangen. Dem Konflikt zwischen Harmonischen und Unharmonischen Bewohnern (Jyresca) Escalians kam in den bisherigen Romanen dieser Zyklusebene eine hohe Bedeutung zu, insofern überrascht es nicht, dass die Ereignisse jetzt einem Höhepunkt entgegenstreben. Störend wirkt allerdings der große zeitliche Abstand. Der Autor hat sichtlich Mühe, die damaligen Ereignisse aufzugreifen, ohne zu häufig auf Wiederholungen zurückgreifen zu müssen.
Arndt Ellmer bleibt sich seinem Stil treu und versucht in jede noch so kleine oder harmlose Situationsbeschreibung ein dramatisches Element einzubauen. Würde man nur einzelne Kapitel lesen, bekäme man den Eindruck, das ständig Action herrscht. Tatsächlich entpuppen sich die meisten Aktionen als heiße Luft. Auch die Namensgebung mutet zuweilen skurril an, beispielsweise wenn der alte Palast der Trazyn, der in einem Mondkrater versteckt wurde, vom Autor als Kröte bezeichnet wird.
Einige Inhalte der Geschichte haben sich mir nicht erschlossen. Beispielsweise die detaillierte Schilderung von Draupadis Albtraum, der eher ein Rückblick war, als die Wiedergabe eines (Alb)Traums oder die psychologische Untersuchung von Carmydea Yukk an Bord der GARRAN. Welchem Zweck diente die Untersuchung mit einer Hypnose, in der die Herzogin schläft aber dennoch gefesselt werden musste? Auch die Beschreibungen beim Aufbruch der Unharmonischen von der Zufluchtswelt Jyrescabat waren von Hektik geprägt und in manchen Textpassagen war mir trotz mehrmaligen Lesens nicht ganz klar, was eigentlich passiert. Ebenso umständlich wird Carmydea Yukks Flug zu den Jyresca geschildert. Auf der neuen Zufluchtswelt der Jyresca angekommen, wird der Herzogin Misstrauen entgegengebracht. Das ist ja noch verständlich. Unverständlich ist jedoch, dass Carmydea Yukk lange Zeit nicht versucht, die Geschehnisse an Bord des Schauspielpalasts zu erklären. Auch ihren Auftrag von der SI TANEDRAR spricht sie selbst lange nicht an. Der Autor hält den Konflikt zwischen Yukk und Draupadi völlig unnötig und künstlich am Leben.
Der eigentlichen „Aufgabe“ des Romans, nämlich die Schilderung der Unharmonischen als eine Art fünfte Kolonne der Superintelligenz QIN SHI, widmet sich der Autor nur widerstrebend. Natürlich ist es ein kleiner Paukenschlag am Romanende, wenn plötzlich die Unharmonischen, durch die Geräte des Konstrukteurs Sholoubwas beeinflusst, dem Herrn der Gesichter begegnen und dessen Einfluss erliegen. Es wäre nur schön gewesen, wenn uns der Autor bis zu diesen finalen Punkt „mitgenommen“ hätte, mit seiner Geschichte.

Perry Rhodan Modellbaubögen ab 1967

Seit geraumer Zeit gibt es wieder Modelle der Perry-Rhodan-Serie aus Karton. Sie liegen entweder den Heften bei oder sind unter der Bezeichnung PR-Paper bei der Fan-Zentrale zu erwerben.
Bereits 1967 sind jedoch Modellbaubögen zur Serie erschienen. Die damaligen Modelle wurden von Hubert Siegmund vom J.F.Schreiber-Verlag geschaffen. Hubert Siegmund (1916 – 1989) war technischer Zeichner und Erfinder. Für den J.F.Schreiber-Verlag (heute Aue-Verlag) schuf er unzählige Modellbaubögen. Er war auf kein Genre festgelegt. Flugzeuge, Schiffe, Autos, Gebäude und Figuren schuf er aus Karton.
Dem Perry Rhodan Heft 330 war eine Werbung eingeheftet, die neben anderen Produkten des damaligen Perry-Rhodan-Service Fredy Martin Schulz auch diese Modellbaubögen bewarb. Im eigentlichen Bestellschein steht der Artikel neutral unter der Bezeichnung „Satz Modellbaubogen zu 5,60 DM“, in der Abbildung darüber wird die Bezeichnung „Perry-Rhodan-Weltraum-Mobile“ und „5 Modellbaubögen terranischer Raumschiffe“ verwendet.

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Es bleibt in der Werbung ein wenig unklar, aus wie vielen Bögen der Satz sich zusammensetzt, bzw. wie viele Modelle daraus gefertigt werden können. Das Mobile zeigt 6 Modelle, nämlich 1x Kaulquappe, 2x Space-Jet und 3x 3-Mann-Zerstörer.
Da die 1 Kaulquappe sich aus 2 Bögen, die 3 3-Mann-Zerstörer aus 1 Bogen und auch die Space-Jet aus 1 Bogen gebaut werden können, ergeben sich 4 Modellbögen. Da von 5 Modellbaubögen die Rede ist und das Mobile 2 Space-Jets zeigt, lagen dem Satz wohl 2 Bögen für 2 Space-Jets bei.
Die folgenden Abbildungen zeigen Bogen 1 und Bogen 2 für die Kaulquappe:

bogen1-kc.jpg bogen2-kc.jpg

Die folgende Abbildung zeigt den Bogen für die Space-Jet:

bogen-spj-gelb.jpg

Die folgende Abbildung zeigt den Bogen für die drei 3-Mann-Zerstörer:

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Im Laufe der Jahre sind die Bögen nahezu unverändert geblieben. Von dem Bogen für die Space-Jet gibt es Farbvarianten. Neben der oben gezeigten gelben Variante gibt es noch die Farben grün und blau, zu sehen in den folgenden Abbildungen.

bogen-spj-grun.jpg bogen-spj-blau.jpg

Am ehesten ist dem Bogen für die drei 3-Mann-Zerstörer eine Auflage zu entnehmen. In der ersten Ausgabe (siehe Abbildung oben) ist auf dem Bogen das Titelbild von Heft 325 abgedruckt, was zeitlich sehr gut zur Werbung im Heft 330 passt. Bei höheren Auflagen ist hier ein anderes Titelbild zu sehen. Die folgende Abbildung zeigt einen Bogen, auf dem das Titelbild von Heft 595 zu sehen ist.

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Copyright der Abbildungen liegen beim Pabel-Moewig-Verlag GmbH Rastatt.

 

 

 

 

 

Ansichten zu PR 2679

Der Herr der Gesichter – von Marc A. Herren – Handlung:
QIN SHI, der Herr der Gesichter, ist eine Essenz aus Milliarden Lebewesen. Nachdem die Versuche gescheitert sind, mit den vier anderen Geistwesen zu verschmelzen, holt sich QIN SHI aus dem ebenfalls vergeistigten Maran Dana Fogga das Wissen über dessen Ursprungswelt Balagua und entvölkert den Planeten, um seinen Hunger zu stillen. Von da an zieht die SI durch Chalkada, um zu fressen. Die Effekte der Stärkung lassen jedoch schnell nach. Nur wenn die SI schläft, benötigt sie keine Nahrung. QIN SHI beschafft sich das Wissen über die Weltengeißeln und findet in den Xylthen ein Dienervolk. Kleinere Widerstände der Xylthen bestraft QIN SHI mit Entleibung.
In den Perioden, in denen QIN SHI schläft, erobern die Xylthen Planetensystem um Planetensystem. Die Xylthen entwickeln im Auftrag QIN SHIS ein Zuchtprogramm, um dem Herrn der Gesichter genügend Nahrung zur Verfügung stellen zu können. QIN SHI wird kräftiger, der Weg zu einer vollwertigen Superintelligenz scheint vorgezeichnet. QIN SHI begreift seine Natur und erkennt, dass der Weg zu einer negativen Entität geht, die immer fressen muss, um zu überleben. Erstmals überwindet QIN SHI die Grenzen seiner Galaxis und dringt in einen Kugelsternhaufen der Galaxis Anthuresta ein. Der Haufen ist aus unbekanntem Grund nur spärlich besiedelt. In seiner Fressgier entvölkert QIN SHI das ganze Sterngebiet.
Zurück in Chalkada entdeckt QIN SHI eine starke UHF-Quelle in der Materiebrücke. Das Volk der Fartranen hatte einen gigantischen, von einem neuronalen Netzwerk durchzogenen Großrechner namens SHIKAQIN gebaut. QIN SHI nimmt die Bewusstseine der Erbauer in sich auf und setzt Konzepte, darunter Wörgut Gooswart, ein, um SHIKAQIN fortan als Ankerplaneten zu verwenden. QIN SHI analysiert die aufgenommenen Bewusstseine. Es gehören auch künstliche Wesen dazu, die Badakk. QIN SHI verändert sie genetisch und gibt ihnen den Auftrag, die Lebenskraftkollektoren in einen Handelsstern einzubauen.
Bei seinen weiteren Streifzügen begegnet QIN SHI eine Wesenheit namens Peregrin. Das Wesen scheint geschwächt, doch QIN SHI zügelt zunächst seine Fressgier und erfährt von Peregrin viel über den Kosmos der Hohen Mächte. Schließlich stürzt sich QIN SHI auf Peregrin und erlebt eine Überraschung. Peregrin entpuppt sich als Superintelligenz ES und bestraft QIN SHI für dessen Raubzug in Anthuresta. ES holt sich die Bewusstseinsmasse, die aus seiner Mächtigkeitsballung entwendet wurde, zurück. Mit letzter Kraft gelangt QIN SHI nach Chalkada zurück. QIN SHI hat seine Lektion gelernt und will fortan einen Bogen um andere höhere Wesen machen. Er beauftragt die Oraccameo in seinem Pool mit der Schaffung eines Miniaturuniversums, in das er sich zurückziehen kann.
Nach Jahrtausenden gelingt die Schaffung einer Anomalie. Doch zur Stabilisierung wird ein Wesen höherer Art benötigt. QIN SHI trifft auf SIL. Er hintergeht das Geistwesen und lockt es in die Anomalie. Aber auch dieser Energieschub ist nicht ausreichend für eine dauerhafte Stabilisierung. Bei seinen Streifzügen gelangt QIN SHI auch nach Escalian. In ihm entsteht die Idee, sich mit TANEDRAR zu vereinigen, um einen entscheidenden Sprung zu einer mächtigen SI zu machen. QIN SHI beobachtet an anderer Stelle auch den Kampf zweier Superintelligenzen. Den Korpus der unterlegenen SI kann er bergen und von den Badakk in die Anomalie einspeisen lassen. Mit den Sayporanern findet QIN SHI ein weiteres Hilfsvolk, das ihm Koordinaten zu weiteren SI-Leichen besorgt.
Eines Tages trifft QIN SHI auf Sholoubwa. Sie machen einen Handel. QIN SHI bekommt das BOTNETZ. Außerdem liefert Sholoubwa zwei Erfindungen an QIN SHI, die dieser in Escalian benötigen würde.
Perry Rhodan verliert den Kontakt zu den Gedanken QIN SHIS. Das kann nur bedeuten, dass die SI die Anomalie verlassen hat.

Rezension:
Der Romanaufbau besteht aus vielen kleinen Intermezzos, insgesamt elf Stück an der Zahl. In diesen schildert der Autor Marc A. Herren zumeist Begebenheiten aus der Sicht verschiedener Planetenbewohner aber auch einiger bereits bekannter Figuren, bei ihrem Erstkontakt mit dem Herrn der Gesichter. In den anderen Kapiteln verfolgt der Autor die Entstehungsgeschichte der SI. Wobei einmal mehr unklar bleibt, ob QIN SHI bereits eine SI ist oder sich erst noch zu einer entwickelt.
Alle Episoden sind vom Autor so angelegt, das nach und nach ein Bild gezeichnet wird, Mosaiksteine zusammengefügt werden, die am Ende ein Ganzes ergeben sollen. Aber das Bild, das der Autor zeichnet, ist dem Leser bereits weitgehend bekannt. Die Episoden waren zwar allesamt gut geschrieben, als Leser musste man jedoch viel Geduld aufbringen, bis auch mal etwas Neues geschrieben wurde. Insbesondere die breit angelegten Phasen von Fressen und Schlafen des Geistwesens, empfand ich als überflüssig. In der Breite unnötig empfand ich auch die Exkursion ins bekannte Zwiebelschalenmodell. Der Autor verwendet als Analogie den Begriff von Treppenstufen. Das Ergebnis bleibt gleich.
In meinen Ansichten zu Heft 2522 schrieb ich seinerzeit zum Zwiebelschalenmodell folgendes: Wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Modell. Es ist in der Wissenschaft nicht unüblich, dass Modelle über kurz oder lang aufgrund neuerer Erkenntnisse entweder gekippt oder modifiziert werden. Es spricht also nichts dagegen, dass die Autoren dieses Modell mal über den Haufen werfen und ein Neues entwickeln!
Uwe Anton hat vor Jahren mal in einem Interview gesagt, dass er die Thematik der Hohen Mächte neu gestalten will. Bislang ist ihm das nicht gelungen. Möglicherweise wird dieses Thema aber auch von seinen Nachfolgern als Expokraten verfolgt. Im letzten Roman von Wim Vandemaan gab es bereits Andeutungen zu einer Neudefinition. Und auch Marc A. Herren fügt mit dem Begriff Leitwellen einen Gesichtspunkt in seine Geschichte ein, der durchaus eine Änderung des bisherigen kosmischen Überbaus der Serie zur Folge haben könnte.
Schade ist nur, da beschäftigt sich der Autor in diesem und seine Autorenkollegen in den vorangegangenen Heften intensiv mit QIN SHI und liefern doch keine Antwort auf die grundlegendste aller Fragen: Warum benötigt QIN SHI so viel Energie? Alles was man dazu lesen kann, ist die unbeholfene Auskunft, dass es sich um einen Geburtsfehler handelt. Zugleich stellt sich natürlich die Frage, warum andere SI’n nicht (fr)essen müssen? Zumindest von ES wissen wir, dass die angeblich positive SI ebenfalls parasitäre Phasen hat. Sie schwächelt hin und wieder und benötigt Geistessubstanz, um ihre Existenz zu sichern. Zuletzt hat sie sich an den Vatrox gelabt. Von daher sind die Überlegungen, die der Autor seine Figur QIN SHI anstellen lässt gar nicht so verkehrt. Ist ES eine negative SI? Ich befürchte die Antwort wird nicht einfach und bereitet den Autoren noch so manches Kopfzerbrechen.