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Vatrox-Tod – Handlung:

Die Allianz plant den Angriff auf Hibernation-3 in der Nähe der Gaids-Heimatwelt. Während der gerade erst eroberte Handelsstern von einer großen Flotte abgesichert wird, treffen aus der Milchstraße über die Sonnentransmitterverbindung weitere Flottenkontingente ein. Insgesamt erreichen 30.000 weitere Schiffe Andromeda. 15.000 dieser Schiffe haben die Aufgabe die Schiffe der FM an verschiedenen Orten in Andromeda zu binden und abzulenken. Jeweils 15.000 Schiffe große Verbände des Galaktikums, der Maahks und der Gaids hingegen sollen nach Hibernation-3 vorstoßen. Das Krathvira, das von den Maahks an Bord der JULES VERNE gebracht wurde, soll den Angriff unterstützen. Mit der Hilfe des Gerätes soll den Vatrox bei deren Tod, die Rückkehr ihres Vamu’s zu einer der Hibernationswelten verhindert werden. Der Wissenschaftler Roman Schleifer, angehender Nexialist, wird von Grek 17 auserkoren, um mit den Maahks an dem Gerät gemeinsam zu arbeiten. Es sollen Wege gefunden werden, das Vamu eines Vatrox abzufangen und einzusperren und auch eine Möglichkeit erarbeitet werden, mit Hilfe des Gerätes die Vatrox aufzuspüren. Da die JULES VERNE bei den bevorstehenden Kämpfen nicht an vorderster Front kämpfen wird und die Reichweite des „Seelenfängers“ begrenzt ist, wechseln die Wissenschaftler mit dem Krathvira auf ein Ultraschlachtschiff der JUPITER-Klasse, die MICHAEL FREYT III.

Zur Vorbereitung des Angriffs dringt die JULES VERNE in den Facettennebel ein und dient einer MOTRANS-Plattform und den anderen Schiffen der Flotte als Wegweiser. Über den Situationstransmitter stoßen schließlich die Schiffe der Allianz zu Hibernation-3 vor. Als eines der ersten Schiffe fliegt auch die MICHAEL FREYT III durch den Situationstransmitter. Das Schiff soll so nahe wie möglich an den Standort eines Vatrox gebracht werden, damit die Wissenschaftler den Seelenfänger einstellen können. Insgesamt verteidigen 10.000 Schiffe der FM den Planeten. Der Überraschungseffekt der Allianz-Flotte hält nur wenige Minuten an. Es entbrennt eine fürchterliche Schlacht. Etwas abseits der Schlacht gelingt es schließlich der MICHAEL FREYT III ein Klonschiff der Gaids kampfunfähig zu schießen und zu entern. Man vermutet einen Vatrox an Bord. Mit dem Gerät und unter dem Schutz von Raumlandetruppen gehen Grek 17 und Roman Schleifer an Bord. Nach etlichen Versuchen wird das Krathvira so eingestellt, dass es für das Vamu eines verstorbenen Vatrox einen sehr starken Lockruf abgibt, so dass es schließlich gelingt, ein Vamu einzufangen. Mit den wertvollen Daten gelingt der Rückzug von dem Klonschiff. Mit den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich die Vatrox auf den Führungsschiffen der FM lokalisieren. Diese Einheiten werden dann gezielt angegriffen. Die Verteidigung der FM wird durch den Verlust der Vatrox immer schwerfälliger. Kapitulationsforderungen werden von den Vatrox jedoch weiterhin zurückgewiesen. Ihr Glaube an die Wiedergeburt ist unerschütterlich. Die Gaids fordern schließlich von Atlan die Zustimmung zum Angriff auf Hibernation-3 selbst. Sie wollen Genugtun für das Ihnen von der FM zugefügte Leid. Atlan willigt ein. Die Gaids beschießen den Planeten mit Intervallkanonen. Die FM verliert. Auch die Allianz hat schwere Verluste. Am Ende der Schlacht sind 150.000.000 Vamus vom Krathvira geschluckt worden.

Rezension:

Michael Marcus Thurner hat sich auch für diesen Roman einiges einfallen lassen. Die Geschichte mit dem Qi ist zwar nicht so mein Ding aber der Autor hat das recht gut geschrieben. Interessant zu lesen waren für mich insbesondere die „Anderswo“-Einschübe. In diesen Kapiteln hat sich der Autor mitunter schwieriger Themen angenommen. Ein Haluter, der klassischer terranischer Musik frönt und danach sein Schiff steuert, ein Posbi auf der Suche nach dem wahren Leben, ein durch und durch (?) logisch denkender Maahk, der seinen Part ordentlich erfüllt, ein Mehandor auf der Suche nach seiner Lebenslinie. Diese Ergänzungen zur eigentlichen Story konnten mich sogar mehr überzeugen, als die eigentliche Geschichte. Hätte MMT die Einschübe noch ein bisschen differenzierter und noch ein Stück Tiefergehender geschildert, wäre das ein sehr guter Roman geworden. Die eigentliche Haupthandlung bleibt dagegen etwas zurück. Das Sportduell zwischen Atlan und Rhodan hat bei mir nicht so richtig gezündet und leider bleiben auch die Dialoge der beiden Unsterblichen ein ums andere Mal flach. Wie schon mehrfach erwähnt gibt es z.Z. nicht einen Autor im Team, der eine schlüssige Charakterzeichnung der beiden Haupthandlungsträger hinbekommt. Es wäre eine schöne Aufgabe für den Expokraten Uwe Anton, sich dieses Themas doch mal anzunehmen. Mit Alaska Saedelaere hat das ja recht gut funktioniert. Warum nicht mal auch die zentralen Figuren überarbeiten?