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Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3175

Der Rote Stern – von Uwe Anton
Nach dem Erscheinen des Roten Sterns im Gebiet der Telepathischen Allianz zieht der Chaoporter weiter. Der Rote Stern dient, wie es scheint, dazu, Hindernisse oder potentiell gefährliche Objekte für FENERIK aus dem Weg zu räumen. Nächstes Ziel der Chaostruppen, auf ihrem Weg durch die Milchstraße, ist das Kekilesystem. Perry Rhodan sieht eine Parallele. Vor langer Zeit hat er sich Inkognito hier schon einmal aufgehalten. In der Gegenwart ist der Unsterbliche wieder in Maske unterwegs, um FENERIK in dem Glauben zu lassen, er sei beim Angriff auf die RAS TSCHUBAI getötet worden.
Die Residentin des Kekilesystems ist besorgt. Anoushka Goodwald möchte eine Konfrontation mit FERNERIK vermeiden. Sie baut auf eine Kommunikation mit den Chaostruppen. Sichu Dorksteiger hingegen sieht den Zeitpunkt für gekommen, den Chaosmächten auch militärisch zu begegnen. 2000 Raumschiffe der Liga werden von ihr ins Kekilesystem beordert. FENERIK entlässt seinerseits 1500 Raumschiffe der Gharsen, Munuam und anderen Hilfsvölkern. Eine Frage stellt sich den Terranern. Warum bewegt sich FENERIK überhaupt auf diesem seltsamen Kurs. Haben Chaostruppen den Weg vorgezeichnet oder sind gar die Kosmokraten dafür verantwortlich? Und warum verhalten sich die Kosmokraten, bzw. die Yodoren so passiv in der aktuellen Lage? Eine andere Frage ist, was stört den Flug FENERIKS im Kekilesystem, das dort ein Roter Stern erscheint?
Die Antwort auf die letzte Frage ist schnell gefunden. Auf dem achten Planeten existiert eine Statue von Esybon Herrihet, deren Augen aus PEW-Metall bestehen. Dieser Statue gilt das Interesse der Truppen FENERIKS. Goodwald ist bereit, den Truppen FENERIKS die Statue zu übergeben.
Die Situation ist angespannt, als ein Schiff der Gharsen die Statue abholen will. In den Geschehnissen wirken nun auch ein Swekkter und die Kastellanin Gera Vorr mit. Kommt das Kekilesystem unbeschadet aus den Ereignissen heraus?
 
Der Roman von Uwe Anton hat mit „der Rote Stern“ einen Titel verpasst bekommen, der aufbauend auf dem Roman der Vorwoche mehr Informationen zu dieser Chaos-Bake versprach. Aber mehr als diese neue Begrifflichkeit enthielt die Geschichte leider nicht. Aber vielleicht konnte der Roman mit anderen Inhalten punkten? Mit tollen Figuren, Risiko-Einsätzen etc.?
Auch hier Fehlanzeige. Dass Uwe Anton es wieder mal schafft, seinen Roman mit Datenblatt-Auszügen vollzukleistern, ist eine Art, die ich schon sehr häufig kritisiert habe. Normalerweise überspringe ich diese Abschnitte und lese das eigentlich Relevante. Es gab nur leider nichts Bedeutsames in dieser Geschichte. Zumal die geschilderten Ereignisse leblos und teils haarsträubend unplausibel abliefen. Die Figuren verhielten sich allesamt sehr naiv. Ein äußerst schwacher Roman. Da passte nichts. Die Datenblatt-Auszüge waren ausnahmsweise mal das Beste an diesem Roman. Gut abgeschrieben!