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Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3142

Vosskons größte Show – von Uwe Anton
Die Einsatzteams sind zurück und melden beide Erfolge. Vosskon konnte engagiert werden und dem Parakorps ist es gelungen, den Arynnen einen anderen Planeten als Ziel der Vergeltungsaktion unterzuschieben. Nun muss dieser Planet, Tauparium, entsprechend vorbereitet werden. Die Welt ist nur von wenigen hundert Tefrodern bewohnt, die dort an einem Refugium für die Tefroder der Kleingalaxis arbeiten. Ansonsten ist Tauparium unbewohnt. Um die Abgesandten FENERIKS zu irrezuführen, muss Vosskon eine besiedelte Welt vortäuschen. Außerdem müssen Schiffe zur Verteidigung des Planeten eingesetzt werden. Und für alle gilt, dass es keine Opfer geben darf.
Gerade letzteres muss aber befürchtet werden. Denn als Perry Rhodan auf Tauparium eintrifft und Vosskon seine Show vorbereitet, vertraut sich eine Tefroderin des Stationskommandanten den Besuchern an. Auf Tauparium gibt es eine kleine Population einer intelligenten Spezies. Die Khoesal dürfen in diesem Konflikt nicht auf der Strecke bleiben. Sie sollen evakuiert werden. Und das ist schwerer als gedacht.
Die Zeit läuft den Galaktikern davon, als das Scherbenschiff der Arynnen eintrifft. War bis zuletzt unklar, in welcher Art die Strafaktion durchgeführt würde, müssen die Galaktiker nun mit ansehen, wie ein Chaofaktum gegen einen ganzen Planeten eingesetzt wird. Die Wirkung ist verherrend.
 
Die Thematik zur Rettung eines Planeten findet nun ihren Abschluss. Zeichnete sich die Cassiopeia-Handlungsebene lange Zeit dadurch aus, dass sie mit hohem Erzähltempo vorangetrieben wurde und die Hauptstory Fortschritte erzielte, trat die Handlung zuletzt auf der Stelle. Daran ändert auch der Hypertraktor nichts, der Perry Rhodan am Ende aus heiterem Himmel in die Arme fällt. Die Begleitumstände deuten darauf hin, dass sich das Autorenteam eines lange vernachlässigten oder soll ich sagen „vergessenen“ Ereignisses nun wohl annehmen wird. Diese, im wahrsten Sinne, für Rhodan passende „Out-of-the-Box“-Lösung, war überraschend. Aber kein bisschen spannend. Die Geschichte um die Rettung der Khoesal wusste dennoch zu unterhalten. Die Figur des Umenun fand ich gelungen. Dennoch bin ich froh, dass die Thematik nun beendet wurde. Die Plausibilitätsprobleme des Viererblocks hatte ich schon an anderer Stelle angesprochen.