Articles for the Month of Mai 2021

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3118

Jäger und Sucher – von Robert Corvus
Perry Rhodan und Lyu-Lemolat haben ihr Abenteuer in der Arena der Träume gut überstanden. Nun sind die beiden auf der Suche nach Tryma Vessko. Die Tefroderin war eine Teilnehmerin der Gruppe, die von einem Konduktor in Traumwelten geführt wurde. Vessko besitzt Informationen über jemanden, der als der Krumme Gryllner bezeichnet wird. Im Traumgang sind Rhodan und Lyu-Lemolat auch einem Swekkter begegnet. Beide haben die Angst des Agenten des Chaoporters vor dem Krummen Gryllner gespürt. Wer auch immer das ist, es könnte ein wertvoller Verbündeter sein.
Perry Rhodan und sein Team kehren daher nach Ghuurdad zurück und machen sich auf die Suche nach Tryma Vessko. Sie beobachten ein ungewöhnliches Schiff, das am Rande des Systems aufgetaucht ist. Das Schiff besteht aus drei miteinander verbundenen Würfeln. Der Raumkontrolle des Ghuurd-Systems stellt sich das Schiff als JOZZVAR vor. Nur drei Individuen aus diesem Schiff wollen auf Ghuurdad landen. Die Terraner ahnen nicht, dass auch dieses Schiff vom Chaoporter FENERIK stammt. Die Munuam entsenden eine Meute, um den Krummen Gryllner zu jagen.
Auf Ghuurdad bleibt es nicht lange aus, dass sich Jäger und Sucher in die Quere kommen. Wer wird den Krummen Gryllner als Erstes aufspüren? Und welche Informationen hat der Gesuchte, die sogar einem Chaoporter Angst einjagen?
 
Zu Beginn des Romans steht, wie auch schon vor einer Woche, ein Prolog mit der Figur Reginald Bull. Wie immer, wenn der chaotarchisch geprägte Zellaktivator Reginald Bulls ins Spiel gebracht wird, warte ich auf die Auseinandersetzung mit dem Thema. In diesem Roman war dafür natürlich kein Platz. Der Prolog bereitet den Leser nur auf das Kommende vor. Aber dennoch, die Einseitigkeit der Betrachtung, welchen Einfluss ein chaotarchisch geprägter Zellaktivator auf seinen Träger hat, darf an der Stelle nicht einfach so stehen bleiben. Ich hoffe, dass in den Geschichten auch eine Auseinandersetzung in Bezug auf Perry Rhodan geführt wird, dessen ZA kosmokratisch geprägt ist. Wenn ich mich recht entsinne, hat ES bei der Neuverleihung der Chips auch auf die Besonderheit der beiden ZA von Atlan und Rhodan hingewiesen. Atlan hat seinen ZA zerstört, als er in den Jenzeitigen Landen unterwegs war. Sein Vitalenergiespeicher ist nun anderer Natur. Aber der Chip, den Rhodan trägt, könnte ein ähnliches Eigenleben entwickeln, wie der seines Freundes. Doch zurück zum Roman.
Diese Art von Geschichten mag ich. Zwei Parteien, die nichts voneinander wissen, die das gleiche Ziel verfolgen, die unabhängig voneinander agieren, die unterschiedliche Herangehensweise einsetzen und die, je näher sie dem Ziel kommen, in Auseinandersetzungen verstrickt werden. Doch zunächst leistet sich der Autor einen Schnitzer. Gleich zu Beginn der Geschichte wird ein fremdes Schiff gesichtet. In Zeiten erhöhter Hyperimpedanz sollte ein Schiff von außerhalb von Cassiopeia Aufmerksamkeit bei den Terranern erregen. In einer Galaxis mit einem Chaoporter sowieso. Doch das Thema ist für Perry Rhodan schnell erledigt. Für den gleichen Perry Rhodan, der in allen bisherigen Romanen dieser Handlungsebene jedes andere Raumschiff misstrauisch beäugt hatte. Die Absicht des Autors war klar. Das Team Rhodan sollte durch die Ankömmlinge, die den Lesern seit der Milchstraßenebene bekannt waren, überrascht werden. Nur, auf diese Weise baut man keine Spannung auf. Konkludentes Figurenhandeln wäre hier angesagt gewesen. Das muss nicht heißen, dass dadurch die folgende Handlung hätte anders laufen müssen. Aber es hätte zu den bisherigen Verhaltensgewohnheiten des Missionsleiters gepasst.
Apropos Verhalten und Figuren. Robert Corvus treibt die Geschichte aus Sicht verschiedener Figurenpaarungen vorwärts. Wie erwähnt, kennt der Leser bereits die Munuam. Die Meute, die in der Milchstraße die Deserteure des Chaoporters jagte, wird diesmal nicht aus dem Blickwinkel des Anführers geschildert. Da wir das schon kennen, greift sich der Autor ein Mitglied der Meute. Troparod steht in Konkurrenz zum zweiten Mann des Teams. Anführerin ist eine Irre. Mit dieser Konstellation schafft der Autor Abwechslung und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Meute mit dieser Anführerin unberechenbar bleibt und gleichzeitig Fehler machen darf. Im Team Rhodan lässt der Autor verschiedene Figuren berichten. Mit Axelle Tschubai darf die Missionschronistin mal wieder ran. Zu einem frühen Zeitpunkt nutzt der Autor diese Figur dafür, die Leser auf einen emotionalen Höhepunkt der Geschichte vorzubereiten. In Ich-Form, und damit noch mal ein Stück persönlicher, nimmt sie einen Gefühlsausbruch des Unsterblichen vorweg. Wenn Perry Rhodan so erregt wird, dass er ein paar Tränen vergießt, dann muss er schon eine bedeutsame Begegnung haben. Ich war gespannt.
Auf der Suche nach dem Krummen Gryllner, muss Rhodans Team zunächst die Tefroderin Tryma Vessko auftreiben. Was die mit dem ganzen Geschehen zu tun hatte, wird nach und nach erklärt. Vessko ist ein Opfer der Nano-Irritation. Als Ortungsspezialistin hat sie später eine Beobachtung gemacht, die nicht nachvollzogen werden konnte. Ihre Krankheit wurde dafür verantwortlich gemacht. Auch mit dieser Beobachtung der Figur ködert der Autor die Leser. Denn das beschriebene Raumschiff gab eine Marschrichtung vor. Für den Leser reicht es hier, wenn die besondere Farbe des Schiffes erwähnt wird.
Aber zunächst teilt der Autor die Gruppe und lässt sie unabhängige Informationen einholen. Ein wenig irritierte es mich, dass der Autor für Axelle Tschubai vom Ich-Erzählstil wieder in den personalen Erzählstil wechselte. Die Ich-Form fand ich für Axelle gut gewählt und hätte durchgezogen werden können. Zumal der personale Erzählstil auch bei den anderen Gruppierungen zum Einsatz kam.
In der Folge entwickelt sich eine Story, die dem Titel des Romans gerecht wurde. Die einen suchten, die anderen jagten. Es nahte der Höhepunkt der Geschichte. Autor Robert Corvus hatte unlängst beim Online-Stammtisch Köln meine Erwartungen an den Roman in die Höhe getrieben. Er versprach einen „Knüller“ am Ende seiner Geschichte. Seitdem zermarterte ich mir den Kopf, welche Sensation ich erwarten durfte. Auf die LEUCHTKRAFT und ihren Kommandanten bin ich nicht gekommen. Das ist tatsächlich ein Knüller. Auch einer, der zur Geschichte passt und nicht auf Teufel komm raus reingeschrieben wurde. Dazu fallen weitere Begrifflichkeiten und es werden verschiedene Andeutungen gemacht. Die Geschichte machte Lust auf mehr. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.
 

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3117

Arena der Träume – von Uwe Anton
Die BJO BREISKOLL ist zu dem von Lyu-Lemolat genannten kugelförmigen Raumsektor geflogen, in dem sich die Quelle der Nano-Irritation befinden soll. Ein stark frequentiertes System wird entdeckt. Zusammen mit der Tefroderin macht sich Perry Rhodan auf dem Weg in das Sonnensystem Ghuurd und zu dessen Hauptwelt Ghuurdad. Dort begibt sich der Terraner mit seiner Begleiterin in die Arena der Träume.
Auf der BJO BREISKOLL macht man sich Sorgen, da sich Perry Rhodan nicht mehr meldet. Gucky schickt mit Shema Ghessow und Damar Feyerlant zwei Mutanten auf die Suche nach dem Expeditionsleiter. Angeführt wird das Team von Hroch-Tar Kroko. Der Topsider und seine Begleiter beginnen ihre Suche am letzten bekannten Aufenthaltsort Rhodans in der Stadt Akkudpar. Die Gruppe bringt in Erfahrung, dass sich Perry Rhodan und Lyu-Lemolat einer Gruppe angeschlossen haben, die einen Traumgang unternahmen. Von den Einheimischen werden schwach parabegabte Ghutawen benötigt, um eine träumende Gesellschaft zu führen. Diese Konduktoren konfrontieren Individuen mit ihrem Unterbewussten. Mit dem Arenagang werden u.a. therapeutische Absichten verfolgt. Andere reizt es, in das Unterbewusstsein anderer einzudringen, was die Traumarena ihnen ermöglicht.
In dieser Traumarena befindet sich Perry Rhodan. Da seine Erinnerungen vom Konduktor unterdrückt werden, um ihn von allem Ballast zu befreien, erkennt der Terraner seine Begleiterin Lyu-Lemolat nicht mehr. Aber Perry Rhodan stößt im Traum auf einen anderen Teilnehmer des Arenagangs, der sich fürchtet. Und dabei geht es nicht um die Quelle der Nano-Irritation. In Rhodans Gruppe befindet sich ein Agent des Chaoporters!
 
Bevor die Handlung zur Milchstraße wechselte, stellte ich zum Roman 3108 fest, dass die Geschichten in Cassiopeia großen Schwung besaßen. Nach Startschwierigkeiten mit den Kastellanen geriet auch die Milchstraßenebene ähnlich rasant. Nun also geht’s zurück in die Galaxis Cassiopeia.
Der Autor setzt einen Prolog an den Anfang seines Romans. Darin wird Reginald Bull erstmals seit dem Sternenruf wieder mit einer Stimme konfrontiert, die ihn etwas fragt. Es ist Zou Skost, von dem wir in den letzten Romanen erfahren haben, dass er ein Chaotarch ist und mit FENERIK in besonderer Weise verbunden ist. An anderer Stelle der Geschichte hat Rhodan ein seltsames Erlebnis. Als er mental mit dem Swekkter verbunden ist, spürt er eine unglaubliche Angst. Es ist jedoch nicht die Angst des Agenten, sondern die Angst des Chaoporters, die er spürt. Wenn der Chaotarch, in welcher Form auch immer, im Chaoporter „gelöst“ ist, dann könnte es die Angst eines Chaotarchen sein. Es wäre eine interessante Weiterentwicklung der bisherigen Geschehnisse. Der Chaoporter havarierte und der in dieser Geschichte erwähnte Krumme Gryllner hat etwas damit zu tun. Perry Rhodan stellte die Überlegung an, „der Feind meines Feindes ist mein Freund …“, aber vielleicht sind diese Überlegungen zu kurz gegriffen und der Chaoporter ist nicht das eigentliche Problem der Milchstraße.
Zurück zum Roman. Mit dem Titel der Geschichte im Kopf war es nicht schwierig zu erraten, dass sich Perry Rhodan in einem Traum befindet. Uwe Anton verwendet Beschreibungen in diesen Traumkapiteln, die das sehr anschaulich ausdrückten. Ja, so fühlt sich ein Traum manchmal an. Uwe Anton komponiert sehr geschickt die Sinneseindrücke seines Protagonisten Perry Rhodan. Diese Eindrücke der Figur, deren Bewusstseinszustand auf diesem schmalen Band zwischen physischer und phänomenaler Welt hin her schwankt, hat der Autor gut eingefangen. Sehr gut dann auch geschrieben der Übergang in den „Klartraum“ und die Auseinandersetzung mit dem Swekkter.
Nicht so gelungen empfand ich die Handlung um das Parakorps, das sich zusammen mit Kroko auf die Suche nach Perry Rhodan macht. Mancher Dialog, der leger klingen sollte, kam mir etwas albern vor. Auf dem Planeten tut sich zunächst bei dieser Figurengruppe auch niemand richtig hervor. Warum kommt eigentlich niemand auf den Gedanken, Rhodan mal anzufunken? Selbst wenn der in der Traumwelt nicht reagieren kann, der SERUN sollte das können.
Egal, die Gruppe sucht einfach alle Räume ab und findet schließlich den Expeditionsleiter friedlich schlafend vor. Na ja, ganz so friedlich war das nicht, denn Damar Feyerlant muss eingreifen und das Duell mit dem Chaoporteragenten entscheiden.
Das Team auf der Suche nach Perry Rhodan hätte an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Pepp vertragen können. Die Rhodan-Ebene war da deutlich unterhaltsamer. Insgesamt aber ein abwechslungsreicher Roman, in dem geschickt neue Namen und neue Rätsel gesetzt werden. Das Tempo stimmte und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
 

Ansichten zur Miniserie Wega Heft 05

Die Mission des Wurms – von Olaf Brill
Aus dem Garten des Unsterblichen gelangen Perry Rhodan und Gillian Wetherby per Transmitter an einem neuen ungewöhnlichen Ort. Eine riesige Halle mit uralten Maschinen und scheinbar verlassen erwartet die Ankömmlinge. Vibrationen und Bewegungen deuten darauf hin, dass sie sich in einem Fahrzeug befinden. Viel Zeit zur Erkundung haben die beiden Terraner nicht, denn auch Krakatau wird durch den Fiktivtransmitter hier abgesetzt. Unbewohnt ist die Halle ebenfalls nicht, denn es lösen sich bislang getarnte reptiloide Wesen von den Wänden und Maschinen und greifen die Neuankömmlinge an. Rhodan, Wetherby und Krakatau fliehen in eine ähnlich aussehende Halle unter der ersten.
Derweil ist im Wegasystem der Kommandant und Oberbefehlshaber der Flotte nach der Zerstörung seines Schiffes von den Maccani gerettet worden. Admiral Marium Polescar ist schwer verletzt. Die Maccani können ihn mit robotischen Implantaten das Leben retten. Im Gegenzug verlangen sie Unterstützung. Die Ferronen sollen angeblich befreit werden.
An Bord des seltsamen Gefährts bekommen Perry Rhodan und seine Begleiter Unterstützung von zwei Fremdwesen vom Volk der Garstag. Sie erfahren, dass sie sich in einem gigantischen technischen Wurm befinden, der sich seit Jahrtausenden im Auftrag von ES durch einen Planeten gräbt. Gesteuert wird der Bohrwurm von den Gebrüder Vorannen und man sucht den Kradiac. Niemand weiß, was das ist. Man wartet auf Gesandte des Unsterblichen, die der Aufgabe gewachsen sind. Der Bastardprinz gibt sich als Sohn des Unsterblichen aus. Und wird in dieser Rolle von den Garstag anerkannt. Auch Rhodan wird anerkannt. Für Karyptichon, den Ersten Bewahrer der Garstag, zählt nur die Mission des Wurms. Die Gesandten sollen um jeden Preis geschützt werden. Denn im Wurm haben sich seit Jahrtausenden Gefahren gebildet. Unterschiedliche Völker und Gruppierungen kämpfen im Wurm um Territorien und um Macht. Notgedrungen muss Rhodan mit Krakatau, der ihm nach dem Zellaktivator trachtet, gemeinsam den Weg durch den Wurm antreten.
 
Nach dem kurzen Wechsel der Handlungsebene in Band 4 setzt Olaf Brill das Geschehen aus seiner Geschichte von Heft 3 fort. Der Autor treibt die Handlung aus der Sicht von drei Figuren voran. Die eine ist Perry Rhodan, der im Wurm mit Krakatau zusammenarbeiten muss. Die andere ist Karyptichon, aus dessen Sicht vor allem Hintergründe zur Geschichte einfließen. Und da ist da noch Marium Polescar, der im Wegasystem dem Tod entronnen ist. Dem Admiral hallen im Gedächtnis die letzten Worte des Thort nach, der die Schuld für die Ereignisse Perry Rhodan gab. Das ergibt eine gute Basis für die Maccani, in den Reihen der Ferronen einen loyalen Unterstützer zu platzieren, der das Volk beeinflussen kann.
Der fünfte Roman der Miniserie Wega hat erneut wenig mit einem „zweiten galaktischen Rätsel“ zu tun. Welches eigentlich bereits das dritte galaktische Rätsel ist, denn das zweite wartet seit geraumer Zeit im Stardustsystem auf eine Lösung. Seis drum, in den Anfängen der Serie machte sich Perry Rhodan auf, um die Welt des ewigen Lebens zu finden. Er musste Aufgaben lösen und bekam am Ende die Unsterblichkeit.
In der Miniserie Wega muss Rhodan nach der mit homerischen Gelächter vorgetragenen  Botschaft aus Heft 1 vor allem ums Überleben kämpfen. Was Perry Rhodan am Ende suchen und finden soll, bleibt weitgehend unklar. Die Zwischenziele entfalten aktuell keine Magie. Der Terraner und seine Begleiterin sind eher Getriebene als Suchende.
Perry Rhodan und Krakatau müssen den beschwerlichen Weg durch den Wurm gemeinsam bewältigen. Das Szenario barg gewaltigen Konfliktstoff. Den der Autor komplett ignorierte. Rhodan, der Menschenkenner, Rhodan, der Diplomat, Rhodan, der Versöhner, Rhodan, der Kompromiss suchende, Rhodan, der Schlichter … Irgendetwas in der Richtung hätte ich erwartet. Zumindest hätte ich erwartet, dass Rhodan zumindest mal das Gespräch sucht. Doch weit gefehlt. Olaf Brill schickt seine Kontrahenten Seite an Seite durch das Labyrinth des Wurms und lässt sie nicht einen einzigen Dialog zur Sache führen!? Da war ich am Ende doch ziemlich überrascht. Und enttäuscht.
Als Rhodan auf die Len‘taar trifft, erinnert ihn ihr Aussehen an Kranen. Das ist merkwürdig, da Rhodan dieses Volk nie selbst getroffen hat. Er kennt es allenfalls aus Berichten Atlans. Von daher wäre, da die eigenen Erlebnisse und die Erinnerungen daran naheliegender sind, der Vergleich zu Gurrads verständlicher gewesen.
Die Geschichte hatte Schwung. Sie war spannend, kurzweilig, mit tollen Beschreibungen, die eine gute Atmosphäre schufen. Bei mir entstanden Bilder im Kopf und ich konnte in die Geschichte eintauchen. Die Charakterisierung der Figuren musste aufgrund des actionreichen Geschehens hintenanstehen. Würde der Roman alleine stehen, wäre es ein sehr guter Roman. In Bezug auf die Hauptstory der Serie, und die muss man immer mit dazurechnen, fehlt es mir etwas an Flair um das galaktische Rätsel. Und das Schweigen von Rhodan und Krakatau enttäuschte mich. Ach ja, der Vogel lebt.