Articles for the Month of November 2020

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3093

NATHAN – von Christian Montillon / Susan Schwartz
Terra und Luna sind unterwegs. Der Rücktransfer in den angestammten Zweig des Dyoversums soll vier Tage in Anspruch nehmen. Am zweiten Tag treten Phänomene auf, die bei der ersten Versetzung der Erde vor Jahrhunderten nicht dokumentiert wurden. Ein immer dichter werdender Nebel bildet sich um Terra und Luna und es treten Erdbeben auf. Anzu Gotjian bemerkt auch an sich selbst Veränderungen. Ihre erst unlängst geweckte Psi-Fähigkeit, die sie feste Materie durchdringen ließ, ist zunächst verschwunden. Später wandelt sich ihre Fähigkeit hin zu einer Telekinetin. Auch diese Fähigkeit wird durch eine andere abgelöst. NATHAN bittet Rhodan um einen Besuch. Mit einigen Begleitern wagt der Unsterbliche den gefährlichen Flug zum irdischen Mond. Es treten retrochrone Phänomene auf. Terra und Luna stürzen in Richtung Protozeit. NATHAN offenbart ein uraltes Programm, das von ES in ihm hinterlegt wurde. Das Programm ist für den Notfall gedacht. Die ursprüngliche Aufgabe des Transferantriebs in Terra war es, die Flucht der Erde zu ermöglichen. Eine Rückkehr war nicht geplant. Mit den Daten aus dem Staubkonzess, den Perry Rhodan noch trägt, versucht NATHAN den Rücktransfer zu beeinflussen. Ein Leuchtfeuer soll dabei unterstützen.
Zur gleichen Zeit (möglichweise auch früher oder später, wer weiß das schon genau) ist die RAS TSCHUBAI auf dem Rückflug zur Milchstraße. 110 Millionen Lichtjahre vor dem Ziel erkennt zunächst Icho Tolot, dass sich beim Anblick der Milchstraße eine Unschärfe ergibt. Nahe der besonders modifizierten Außenhülle des Schiffes, kann zunächst nur der Haluter die Abweichung erkennen. Aber auch Gry O’Shannon bestätigt das Phänomen. Noch näher an der Milchstraße spitzen sich die Ereignisse zu. Etwas nähert sich der RAS TSCHUBAI und das Schiff löst sich auf.
Dann überschlagen sich die Ereignisse. Terra und Luna kehren zurück und auch die RAS TSCHUBAI landet im Solsystem. Die Cairaner werden überrascht und verlassen fluchtartig das Sonnensystem. Perry Rhodan wendet sich mit einer Rede an die Bewohner der Milchstraße. Das Terranische Odium erlischt. Es war Teil des Fluchtplans der Staubfürsten. Wer sich nicht an die Flüchtenden erinnert, wird sie auch nicht verfolgen, so die ursprüngliche Aufgabe des Effekts. Doch nun können sich alle in der Milchstraße wieder an Terra erinnern. NATHAN stellt seine Daten uneingeschränkt zur Verfügung.
 
Christian Montillon und Susan Schwartz beenden den letzten Band dieses „Vierers“ mit der Rückkehr von Terra und Luna an den alten Platz. Und auch die RAS TSCHUBAI kehrt zurück. Eine kunterbunte, mit chaotischen Elementen operierende Geschichte, die von dem Autoren-Duo da geschrieben wurde. Auf wundersame Weise werden am Ende viele Elemente trotz ihrer chaotischen Struktur aneinandergefügt.
Zur Halbzeit des Zyklus schrieb ich zu Heft 3051, dass es mich nicht überraschen würde, wenn ES mal wieder einen Langzeitplan lanciert hätte. Der andere Zweig des Dyoversums nimmt die Rolle eines sicheren Refugiums ein. Gleichwohl hatte ich die Hoffnung auf eine andere Auflösung. In diesem Roman bleibt unklar, ob die Idee, in Terra eine Maschine zu platzieren, von ES oder den Staubfürsten kam. Letztere, so die Aussage dieses Romans, haben das Terranische Odium genutzt, die Erinnerung an die Geflüchteten verblassen zu lassen. Und ES hat zumindest ein Programm installiert, das Terra die Rückkehr ermöglicht. Ein kompliziertes Programm, denn es baut auf unglaublichen Zufällen auf. Alleine die Rolle von Gry O’Shannon, die mit Planeten jongliert, ist eines der Elemente, die ich unter chaotisch und damit unvorhersehbar einordne.
Im Umkehrschluss muss die Frage erlaubt sein, warum ES in dieser unglaublichen Weitsicht nicht anders das Geschehen hätte beeinflussen können? Letztlich spielt das aber alles keine Rolle. Entscheidend ist, wie sich die Autoren eine plausible und zugleich spannende Handlung vorstellen, die von den Elementen getragen wird, die das Perryversum in den letzten 59 Jahren groß gemacht haben. Und wenn dies, wie in diesem Roman geschehen, darauf hinausläuft, dass solche Elemente so jongliert werden, dass am Ende eine solche unwahrscheinliche Punktlandung im Solsystem herauskommt, dann ist das zunächst einmal so.
Ich springe mal 2400 Romane zurück. Als vor langer Zeit, unmittelbar vor dem Band 700 schon einmal Terra und Luna geflüchtet sind, war das für mich als Leser eine aufregende Zeit. Das Solare Imperium zerbrach und eine andere Ära begann. Rückblickend war aber auch entscheidend, dass damals die Menschheit und stellvertretend für die Menschheit die Helden der Serie das Wagnis eingingen, die Erde mit einem Sonnentransmitter vor den Laren in Sicherheit zu bringen. Entscheidend war auch, dass es mit eigenen Mitteln in die Wege geleitet wurde. Und es ging einiges schief damals. Warum ziehe ich den Vergleich? Nun, in dieser Geschichte, die ich hier jetzt in den 30xx-Romanen lese, läuft eine ähnliche Handlung, nur mit anderen Vorzeichen. Erde und Mond werden aus dem sicheren Refugium zurück an den Brennpunkt des Geschehens gebracht. Eigentlich eine aufregende Konstellation. Aber dennoch ganz anders von den Autoren geschrieben. Denn die Helden sind nur Zuschauer. Nebenbei bemerkt, waren sie auch schon Zuschauer bei der „Flucht“ der Erde zum Beginn des Zyklus. Die Unterschiede zwischen den Romanen 69x und den 30xx sind riesig. Heute werden die Figuren nur noch benutzt, um Sensationen zu beschreiben. Eine Mutantin mit wechselnden Fähigkeiten ist noch greifbar. Alles andere wird so laviert, dass es am Ende passt. Eine kosmische Späherin, die erkennt, wenn Galaxien aus ihrer Zeit gerissen werden. Schließlich „jongliert“ sie die transferierenden Planeten und Monde in ihre ursprüngliche Position. Und ES hat das alles mal wieder vorausgeahnt und entsprechende Vorkehrungen getroffen.
Ja, Punktlandung, Ja, Puzzleteile werden zusammengefügt. Ja, der Handlungsbogen ist vorhanden. Von Band 3000, mit der Platzierung des Mythos Erde, bis heute, der Rückkehr. Die Erde ist kein Mythos mehr. Spannung jedoch will da bei mir nicht aufkommen. Die Helden treffen sich in wohltemperierten Konferenzräumen auf geparkten Schiffen in illustrer Gesellschaft. Das gleiche Geschehen in dutzenden von Millionen Lichtjahren Entfernung. Dort zeigt man auch mal gerne mit Fingern auf einen verwaschenen Punkt in dutzenden von Millionen Lichtjahren Entfernung oder zoomt diesen über die SERUN-Optik heran. Auf Terra wird ein Erdbebenopfer gerettet und der Start einer Space-Jet mit Impulstriebwerken gerät zum Drama. Das hat mich nicht mitgenommen. Ich konnte nicht mitfiebern. Das kann auch nicht funktionieren, weil die Figuren vom eigentlichen Geschehen abgehängt sind. Also werde auch ich als Leser von der Handlung abgehängt. Nicht etwa, weil sie zu komplex ist. Es war leicht, der Geschichte zu folgen. Es werden viele Erklärungen gemacht, wiewohl gleichzeitig einiges auch krampfhaft mysteriös gehalten wird. Darüber wurden auch die Figuren vergessen, zu denen ich keine Bindung aufbauen konnte.
Dem großen Spannungsbogen um den Mythos Erde fehlt es letztendlich an Raffinesse. Das große Kunststück zu Beginn des Zyklus war es, diese geniale Idee, die Erde hat es nie gegeben, zu platzieren. Anschließend haben die Autoren die Türe zu diesem Spannungsbogen immer wieder einen Spalt weit geöffnet und uns interessante Auflösungen in Aussicht gestellt. Die Türe wurde dann immer wieder geschlossen und das Geschehen konnte lange geheimnisvoll gestaltet werden. Und nun das. Am Ende wird die ES-Karte gezogen. Clever war das nicht und pfiffig auch nicht. Die inneren Bilder, die sich im Laufe des Zyklus bei mir gebildet haben, sind zersprungen.

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3092

Erdkern – von Susan Schwartz / Christian Montillon
Perry Rhodan und seine Begleiter sind in die Station der Staubfürsten vorgedrungen. Ein Ableger dieser Macht, das Staub-Faktotum, prüft die Eindringlinge. Letztlich lässt es sich überzeugen. Nicht zuletzt aufgrund des Staubkonzesses, das Perry Rhodan mit sich führt. Eine Vereinbarung wird geschlossen. Der Träger des Staubkonzesses wird die Zero-Drehscheibe aktivieren. Das Staub-Faktotum wird sich um den reibungslosen Ablauf kümmern. Das Stichwort wird Odysseus sein. Wenn Perry Rhodan mit seinen Begleitern zur Oberfläche zurückgekehrt ist und die Menschheit über eine Rückkehr entschieden hat, wird Iwán/Iwa Mulholland das Stichwort an das Staub-Faktotum senden.
Vor Perry Rhodan liegt noch eine schwere Aufgabe. Er muss die Terraner überzeugen, mit Terra und Luna in den angestammten Zweig des Dyoversums zurückzukehren. Die Vanothen wollen den Rücktransfer Terras mit allen Mitteln verhindern. Eine Abstimmung ergibt, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung für den Rücktransfer entschieden hat. Die beiden Schwestern Oona und Fany Anckerstrom sind sich uneinig. Oona möchte gerne auf Terra bleiben. Und Fany möchte bei ihrer Schwester bleiben, aber sie möchte, dass Terra hier bleibt. Sie hat Albträume, die von Tag zu Tag immer schlimmer werden. In Perry Rhodan sieht Fany den Urheber allen Übels. Sie muss Perry Rhodan töten. Fany ahnt nicht, dass sie seit ihrer Kindheit vom Vano Porphyrio Dana manipuliert wurde. Der niemand anderer ist, als der Mäzen Milton Chu. Die TLD-Agentin Sulola Joop gibt sich als Vanothin zu erkennen und schult die Schwestern in ihren Mutantengaben. Fany kommt hinter die Manipulation von Milton Chu. Sie ist verletzt, doch die Schuld gibt sie dennoch Rhodan. Am Tag vor dem Rücktransfer verübt sie ein Attentat auf Perry Rhodan. Sie scheitert. Es kommt zu Verständigungen der bis dahin unversöhnlichen Gegner. Letztlich leitet Perry Rhodan den Rücktransfer ein, der vier Tage dauern wird.
 
Der Roman des Autorenduos Susan Schwartz und Christian Montillon ist (beinahe) der Abschluss der Thematik Mythos Erde. Terra und Luna kehren heim. Welche Schwierigkeiten dabei vielleicht noch zu überwinden sind und in welcher Zeit das Gespann das heimatliche Solsystem erreicht, spielt erstmal keine Rolle. Dieses Ergebnis, die Rückkehr, war zu erwarten gewesen. Erwartet wurden in diesem Roman von mir auch diverse Hindernisse, die von den Helden überwindet werden müssen, damit die Rückkehr eingeleitet werden kann.
In weiten Teilen ähnelte die Geschichte einem Drama. Drama deshalb, weil es einzelne Akte und Szenen gab, die aufeinander aufbauten, Und die Zuspitzung der Ereignisse zum Finale hin. Drama aber insbesondere deshalb, weil die Handlung hauptsächlich durch Dialoge vorangetrieben wurde. Zunächst musste das Faktotum überzeugt werden. Der Ableger der Staubfürsten führt mit Anzu ein Gespräch. Die Prüfung der Transmitterspezialistin fällt negativ aus. Doch Perry Rhodan kann das heilen. Zum Glück für alle Teilnehmer, denn das Faktotum wollte sie töten. Wie das Faktotum überzeugt wurde, ist mir irgendwie nicht in Erinnerung geblieben. Hängengeblieben ist mir lediglich der Hang des Faktotums zu einer Symmetrie von Ereignissen. Dieses Element wird später von den Autoren wieder aufgegriffen, als die den vergleichenden Historiker auf dieser Seite zurücklassen und Anzu auf Terra bleibt. Die Dialoge zwischen Tergén und Anzu transportierten viele Emotionen.
Der Entscheidungsprozess der Menschheit wurde ebenfalls über Dialoge abgehandelt. Figurenpaarungen verfolgten die Entscheidung aus der Distanz. Ein besonderer Akt in dem Drama nahm Fany ein. Sie kommt zwar hinter die Manipulation von Milton Chu. Letztlich ist sie jedoch nicht mehr Herrin ihrer Gedanken und setzt ihre zerstörerischen Pläne in die Tat um. Das Ende überrascht. Aussöhnung wird groß geschrieben. Mit Rico bleibt nur eine bekannte Figur auf der anderen Seite des Zwillingsuniversums.
Salopp würde ich meine Eindrücke der Geschichte so ausdrücken: Viel Drama aber wenig dramatisches.

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3091

Erdmantel – von Christian Montillon / Susan Schwartz
Die Expedition der PERSEPHONE zur Station der Staubfürsten hängt vorerst fest. Das Transfergetriebe ist für Perry Rhodan unerreichbar geworden, solange die Sonde der Candad-Suil, der Schweigschauern, aktiv ist. Sie muss vernichtet werden und Perry Rhodan hat auch einen Plan. Erneut geht er mit dem Mutanten Iwán/Iwa Mulholland und der Transmitterspezialistin Anzu Gotjian in einen Einsatz. Hilfe leistet auch der Thesan Zaradon Genuthu, den sie zuvor aus der Sonde gerettet hatten. Er versorgt das Expeditionsteam mit wertvollen Informationen, die Perry Rhodan letztlich zur Station der Staubfürsten führen. Dort erwartet den Terraner das Staub-Faktotum.
Der Thesan Zaradon Genuthu ist einer von zwei Thesan, die von den Cairanern in diesen Zweig des Dyoversums geschickt wurden. Sie sollten erkunden, ob sich hier höhere Wesenheiten entwickeln könnten. Der zweite Thesan war Jathao Vanoth. Und dieser Thesan nahm erheblichen Anteil an der Entwicklung eines Mannes, der sich über Jahrhunderte auf die vorhergesagte Rückkehr Perry Rhodans vorbereitete. Er ist der Anführer der Vanothen und er will den Rücktransfer Terras mit allen Mitteln verhindern.
 
Und weiter geht es mit Perry Rhodans Bestrebungen, die Erde wieder an ihren Ursprungsort zurückzuversetzen. Erneut fortgeschrieben von Christian Montillon und Susan Schwartz.
Das erste Kapitel setzte zunächst am Vorgängerroman an. Die Helden bekamen Informationen, schmiedeten einen Plan und kehrten in die Station zurück, die als Quelle der Störung identifiziert wurde, mit der Absicht, diese zu zerstören. Das folgende Kapitel folgte einem gänzlich anderen Handlungsstrang. Es ging zurück in die Zeit, in der Terra und Luna in den anderen Zwilling des Dyoversums versetzt wurden. Die Begegnung mit den oder einem Thesan folgte. Diesen Part empfand ich zunächst als nicht sonderlich interessant. Über die Rolle der Thesanit gibt es sicherlich noch einiges zu erzählen. Dennoch sprach mich der Rahmen dieser Begegnung, der Prospektoren-Plot, nicht an. Die beiden Autoren holten sehr weit aus, um zu den Figuren eine emotionale Bindung zu erzeugen. Für meinen Geschmack zu weit. Der Fortgang der Geschichte bekam gewollt oder ungewollt einen religiösen Touch. Die hochschwangere Frau erhält Hilfe, der Heiland wird unter schwierigen Bedingungen geboren, liegt in seiner Krippe, äh, Wiege und erhält göttlichen Beistand.
In diese Kapitel wurde zudem als erzählerisches Mittel der allwissende Erzähler eingebaut. Der allwissende Erzähler ist beileibe nichts Neues. Er kommt schließlich in jedem Roman vor. Doch meist befindet er sich „außerhalb“ der erzählten Wirklichkeit. Ein wenig hieven die beiden Autoren diesen „Erzähler“ nun in den Vordergrund. Die Ich-Form wird für den Erzähler verwendet und Übergänge verkürzt oder durch den Erzähler kommentiert. Und die Art, wie das geschah, passte für mich nicht zum Rest des Romans. Als wären sich die beiden Autoren nicht einig gewesen über diese Idee und führten sie nur halbherzig durch. Erst im weiteren Verlauf wird klar, dass sich hinter dem allwissenden Erzähler der Sohn der beiden Prospektoren verbirgt. Die Einschübe bekamen nun etwas mehr Kontur, auch wenn mir die Ausführung nicht zusagte.
Die Rückkehr zur Rhodan-Ebene enthielt ein dramatisches Element. Im Augenblick ihres Todes wird Anzu Gotjian von Iwán/Iwa auf eine Schmerzensteleportation mitgenommen. Und in der Ebene zurückgelassen, als Iwán/Iwa erkennt, dass er/sie ihr zunächst nicht helfen kann. Was folgte war ein dramaturgischer Fehlgriff. Anzu wacht auf, sie lebt, die Gefahr für ihr Leben wurde beseitigt und Rhodan hat auch Erfolg gehabt. Da wurde Potential verschenkt.
Und was macht eigentlich Sichu Dorksteiger? Die Figur steht einmal mehr im Hauptpersonenkasten, ohne dass es dafür einen Grund gibt. Sie hat einen Plan, steht da zu lesen. Bomben bauen und legen. Ich hoffe, als Wissenschaftlerin hat sie später noch einen größeren Auftritt. Ansonsten ist es eigentlich eine gute Gelegenheit, sich von dieser und einigen anderen Figuren zu trennen, ohne sie töten zu müssen. Sie bleiben einfach zurück, wenn Perry die Erde versetzt.
Parallel werden nun die Vanothen in den Vordergrund gerückt. Diese Darstellung war sehr übermächtig. Der Held (Rhodan) kommt schlecht weg, zumal die Rhodan-Ebene es auch leicht macht, an einer Willkürherrschaft zu glauben. Denn es fehlt (noch) an Bemühungen, die Terraner am Entscheidungsprozess zu beteiligen, bzw. eine Abstimmung herbeizuführen. Ich schätze, in 2 Romanen wird in einem Nebensatz erwähnt, dass sich eine überwältigende Mehrheit dazu entschieden hat, mit Terra in den angestammten Zweig des Dyoversums zurückzukehren.
Die Geschichte „wirkte“ nicht auf mich, ich empfand sie als nicht homogen. Sie bringt Action, Lebensgeschichten, kosmologischen Überbau und ein Dutzend anderer Elemente zusammen, die m.E. eher in getrennten Geschichten hätten behandelt werden sollen.