Articles for the Month of September 2020

Perry Rhodan Mousepads

Perry Rhodan Mousepad 2020 und andere
Immer wieder ein beliebter Merchandising-Artikel ist das Mousepad. Hier lassen sich die grafischen Vorlagen, wie die Titelbilder der Serie, geschickt mit einem Allerwelts-Produkt kombinieren. Dieser Tage ist mal wieder im Perry Rhodan-Shop ein Mousepad erschienen. Die limitierte Auflage ziert das wohl bekannteste Motiv der Serie. Das Titelbild von Heft 19.
Früher erschienen ist in 2019 ein Mousepad zu 50 Jahre Mondlandung mit Kugelraumer. Parallel zum Erscheinen von Heft 2400 gab es für Abonnenten ein Collage-Motiv auf dem Mousepad und schon 1998 wurde das Titelbild von Heft 1000 auf einem Mousepad verewigt.

 

 

 

 

 

 

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3082

Ein kalkuliertes Risiko – von Kai Hirdt
In der Nähe der Bleisphäre und dem Sternenrad der Cairaner belauern sich mehrere Flotten. Cairaner, Ladhonen, Naats und Arkoniden haben zehntausende Schiffe aufgeboten. Die Lage ist angespannt. Alle Beteiligten sind emsig dabei, die Schäden zu beseitigen, die das Sternenrad bei seinem Erscheinen verursacht hat.
Mittendrin ist auch die SYKE. Von dem Begleitschiff der THORA sind Tage zuvor einige Besatzungsmitglieder in das Sternenrad vorgestoßen. Kommandantin Cheyen Ho nimmt Kontakt zu Reginald Bull auf. Der Unsterbliche verspricht Unterstützung nach Thantur-Lok zu entsenden.
Derweil gerät Markul agh Fermi unter Druck von Atlan. Der Unsterbliche darf nicht öffentlich in Erscheinung treten und versteckt sich daher auf der THORA. Markul agh Fermi soll mit den arkonidischen Schiffen die Stärke des Weißen Schirms um das Sternenrad austesten. Doch Markul agh Fermi hat deswegen Bedenken. Als es schließlich doch zu einem Angriff auf den Weißen Schirm kommen soll, verändert sich die Lage erneut dramatisch. 300 Haluterschiffe erscheinen im Krisengebiet. Blo Rakane wagt einen diplomatischen Vorstoß, der bei Atlan auf wenig Gegenliebe stößt. Auch die Cairaner, die sich als alleinige Friedensstifter sehen, sind wenig angetan vom Angebot der Haluter. Die auch militärisch aufgerüstet haben und eine mächtige Waffe gegen die Augenschiffe an Bord haben. Doch das Sternenrad ist eine unbekannte Größe.
In dieser Situation erhält die SYKE die von Reginald Bull versprochene Verstärkung. Ein besonderes Einsatzteam aus der Schmiede von Icho Tolot klopft an. Drei Haluter planen den Vorstoß ins Sternenrad. Sie nutzen die undurchsichtige Lage vor Ort aus. Auf Rudyn erhält Reginald Bull eine schockierende Nachricht aus dem Solsystem.
 
Die Unsterblichen kommen nicht so gut weg in Kai Hirdts Geschichte. Sie sind in dieser Geschichte nicht auf der Höhe der Zeit. Sie besitzen meist nicht die letzten, bzw. aktuellsten Informationen und ihre frühere Stärke, diesen Nachteil mit einer immensen Erfahrung zu kompensieren, kommt nicht zum Tragen. Guckys Tod ist ein Ereignis, dass der Autor bei der Beschreibung seiner Figur Atlan mehrmals einwirft. Das wäre eine Erklärung. Allerdings sind die Ereignisse, die Atlan so zu schaffen machen, unabhängig vom Tod des Ilts losgetreten worden. Und hätten den Unsterblichen auch so unter Druck gesetzt. Ich hatte das „Fehlen“ einer starken Figur am Brennpunkt des Geschehens schon kritisiert. Zumal mit den beiden terranischen Mutanten nicht gerade starke Player als Ersatz zur Verfügung standen. Mit dem letzten Roman von Verena Themsen hatte sich das ein bisschen geändert. Und Kai Hirdt bringt mit den drei Halutern nochmals Verstärkung ins Spiel. Nichtsdestotrotz ist es schon hit-verdächtig, wie lange die Geschichte schon an der Bleisphäre spielt und dabei weitestgehend auf Haupthandlungsträger verzichtet, bzw. diese bewusst ins zweite Glied treten lässt.
Die Geschichte barg zwar wenig fesselnde Inhalte aber dafür neue und interessante Figuren, die zum Teil Ecken und Kanten zeigten. Dazu bissige Dialoge, die dem Roman Würze gaben und ihn lesenswert machten.

 

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 3081

Horror – von Susan Schwartz / Christian Montillon
Perry Rhodan hat es nach Gatas verschlagen. Er hat dort die unglaubliche Geschichte einer der Expeditionen der Gataser erfahren, die es aus seinem Zweig des Dyoversums in diesen Teil verschlagen hatte. Der Unsterbliche sucht nach einer Möglichkeit, wieder nach Yenren zurückzukehren. Es kommt zu einer unverhofften Begegnung. Die Sagarssen, ein intelligentes Volk von Gorssgaden, einer Nachbarwelt von Gatas, haben eine Expedition entsendet. Die Sagarssen haben vor langer Zeit bemerkt, dass der Nachbarplanet, den sie Perazess nennen, langsam aber sicher seine Biosphäre verliert. Nun sind sie nach mehrmonatigen Flug auf Gatas/Perazess angelangt.
Die Sagarssen entdecken die Statuen und in ihrer Nähe Perry Rhodan und seine Begleiter. Es kommt zum Erstkontakt. Die Sagarssen berichten auch, dass der Mond, der Gatas umkreist, in alten Berichten nicht erwähnt wird. Zudem hat der Mond eine sehr geringe Masse. Er muss hohl sein. Man beschließt gemeinsam, dem Mond einen Besuch abzustatten. Dort angekommen, dringen Perry Rhodan, sein Team und einige Sagarssen gemeinsam in die Hohlwelt vor.
Diese beherbergt in ihrem inneren eine Biosphäre. Perry Rhodan begegnet einem Staubfürsten, der dem Unsterblichen einen Einblick in die Genese des anderen Zweigs des Dyoversums gibt. Perry Rhodan hat die Hoffnung, dass in der Begegnung der Schlüssel für die Rückkehr von Terra und Luna liegt.
 
Der andere Zweig des Dyoversums hat sich in den bisherigen Romanen als lebensfeindlich herausgestellt. Nicht nur die erhöhte Hyperimpedanz hemmt das Leben an einer Verbreitung. Nun erfährt man auch, dass es Mächte gibt, die mit Xenobots das Leben selbst angreifen. Ganz am Anfang, als Rhodan die Zerozone durchquerte und Terra entdeckte, stand auch die Aussage, dass es so etwas wie Superintelligenzen und Hohe Mächte hier nicht gäbe. Daran hat auch dieser Roman nichts geändert. Und doch sind die Mächte, auf die Perry Rhodan hier trifft, mit ähnlichen Machtmitteln ausgestattet und setzen diese auch ein. Und sie tun es schon lange. Hunderte von Millionen Jahren sind es gewiss. So lässt sich die Aussage des Staubfürsten interpretieren. Wahrscheinlich sogar länger. Sie haben Gefallen gefunden, an niederen Intelligenzwesen auf der anderen Seite und experimentieren mit ihnen. Die Staubfürsten legen damit ein Verhalten an den Tag, das sie nicht von SIen unterscheidet. Und als wäre das nicht genug, haben die Staubfürsten Gegenspieler. Die Schweigschauern sind es, die das Leben vernichten. Perry Rhodan vernimmt diese Informationen und interpretiert sie auf seine Weise. Nach seiner Auslegung entwickelt sich das höhere Leben auf dieser Seite des Dyoversums in die Breite, statt in die Höhe.
Als Leser sehe ich es ein wenig anders. Für die Breite gibt es keine Fakten. Für das Verhalten der höheren Mächte schon. Und das unterscheidet sich nicht von den in der Höhe entwickelten Entitäten aus dem Universum, dem Rhodan entstammt. Die Idee mit dem Dyoversum an sich ist faszinierend. In der Ausgestaltung geht etwas von der Exotik dieser Idee verloren, weil sich auf dem Level, bei dem es interessant zu werden schien, es sich doch zu bekannt anfühlte.
Der Roman selbst brachte eine gute Mischung an abwechslungsreichen Themen mit sich. Die Erforschung der Hohlwelt, der Erkenntnisgewinn und die Chance darauf, die Erde ins angestammte Universum zurückzuführen, sind zu nennen. Perry Rhodan erhält den Schlüssel, um das Transfergetriebe in Terra zu starten.