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Perry Rhodan Plejaden Hörspiele Teil 02

Splitter der Unsterblichkeit

Die MANCHESTER trudelt manövrierunfähig Richtung Sonne. Gucky springt in den hermetisch abgeriegelten Maschinenraum. Allerdings sind die Systeme nur noch Schrott. Gucky kann den Oxtorner Kalton Morkena spüren, der jedoch eine zweite Explosion auslösen kann, die nun auch die Schutzschirme des Schiffes zerstört. Durch die aufgebrochene Hülle kann der Saboteur entkommen. Während Gucky die Besatzung ins All teleportiert, weil auch alle Beiboote und Fluchtkapseln zerstört sind, führen Perry Rhodan und Taisha Konta nun selbst Explosionen herbei. Durch die Detonationen beeinflussen sie den Kurs des Schiffes und verschaffen sich mehr Zeit.

Die COLORADO kommt zu Hilfe und kann die Besatzung der MANCHESTER, einschließlich der Lkandoner, sicher an Bord holen. Gucky jagt mit einer Space-Jet den flüchtigen Kalton Morkena und Perry Rhodan befragt Tindras’Solekort. Der Lkandoner will sich allerdings an kaum etwas erinnern können. Sie kämen aus einer anderen Galaxie. Um herauszufinden, wie lange die Lkandoner in Stasis lagen, kehrt Taisha Konta mit Tindras und Perry zur Forschungsstation zurück. Sie finden heraus, dass die Lkandoner 100.000 Jahre im Tiefschlaf verbracht haben und dass die Fremden Bruchstücke eines Vitalenergiespeichers im Körper tragen.

Indessen gerät Gucky in Gefahr. Eine fremde Space-Jet hat Morkena an Bord geholt und Bergungsroboter mit Sprengsätzen bedrängen den Ilt. Tindras, Perry und Taisha eilen zu Hilfe. Gucky wird gerettet aber Morkena entkommt und Perry vermutet, dass er nach Oxtorne will. Taisha begleitet den Unsterblichen, während Gucky und Tindras’Solekort sich auf die Suche nach einem blauen Planeten machen, den die Lkandoner in der Milchstraße gesucht haben.

 

Rezension:

Nach der tollen Premieren-Veranstaltung im Planetarium in Hamburg habe ich mir inzwischen die erste Folge nochmals zu Hause angehört. Auch ohne zusätzliche Effekte immer noch ein Genuss. Heute ist nun die zweite Folge bei mir eingetroffen. In der Fortsetzung der Geschichte von „Die 144 Kammern“ setzt sich auch die Vernehmung der Wissenschaftlerin Taisha Konta fort. Waren im ersten Teil diese Rückblenden auf die Ereignisse noch etwas unklar, wird zu Beginn des zweiten Teils etwas Aufklärung betrieben. Der unbekannte Fragensteller identifiziert sich als USO-Agent Walter Higgins. Aus der Befragung heraus setzt sich dann die Geschichte fort.

Der Schwerpunkt liegt im zweiten Teil auf der Figur Gucky. Der Ilt bekommt gleich drei längere Szenen spendiert. Im Maschinenraum der MANCHESTER, bei der Rettungsaktion und bei der Wiederaufnahme der Verfolgung des Oxtorners. Perry Rhodan selbst gerät etwas in der Hintergrund, denn Taisha Konta ergreift mehrmals die Initiative.

Auch diese Folge ist kurzweilig und hat Spaß gemacht. Als Jemand, der selten Hörspiele konsumiert, habe ich mich erstaunlich schnell mit dem ungewohnten Aufbau arrangiert. In gedruckter Form würde ich wahrscheinlich nicht alles „so“ akzeptieren, im Hörspiel gelten nicht nur andere Gesetze, man hat sich auch dazu entschlossen, die Handlung ausschließlich über Dialoge voranzutreiben und die notwendigen Erläuterungen darin einfließen zu lassen. Das funktioniert sehr gut.

Auch beim Hören habe ich etwas experimentiert. Insbesondere die Kapitel im Maschinenraum der MANCHESTER sind stark Musik- und Effektlastig. Hier ist die Stimme von Gucky (absichtlich?) nicht immer klar zu verstehen. Über Kopfhörer ist das schon besser und mit DSP-Programmen am Receiver kann man auch noch einiges herausholen.

Die Qualität stimmt dennoch auch in der zweiten Folge. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass der zweite Teil der Reihe doch sehr kurz geraten ist. Auf dem nur 34:27 langen Hörspiel sind knapp 2 Minuten für die Einleitung und den Rückblick auf Folge 01 reserviert. Somit entfallen auf die neuen Inhalte nur etwas mehr als 32 Minuten, wovon die letzten 45 Sekunden schon wieder Ausblick auf die nächste Folge sind. 45 Minuten sollte eine Folge schon mindestens haben.