Articles for the Month of Januar 2011

Ansichten zu PR 2577

Kosmisches Puzzle – Handlung:
Rhodan hält sich in der Stardust-Felsnadel auf. Von JOKER erhält er die Information, dass eine der beiden auf Talanis stationierten Silberkugeln über der Nebelkuppel von Aveda aufgetaucht sei. Rhodan hofft auf neue Informationen, auf ein weiteres Puzzlestück über die Geschehnisse in Aveda, dem Stardust-System, in Anthuresta und in den Weiten des Polyport-Netzes. Die Pilotin Eritrea Kush meldet sich und überbringt eine Botschaft von Atlan. Rhodan wird über die Entwicklung im Sol-System, den Zustand von ES, Atlans Plan mit dem Vamu zur Stärkung der Superintelligenz und über das Sterben der Alt-Mutanten in Kenntnis gesetzt. Die von Atlan von Wanderer mitgebrachten Module werden von Kush transportiert. Eines der Aggregate hat sie in ihrer Silberkugel installiert und konnte so den Nebeldom durchfliegen.
Anschließend trifft Rhodan mit Whistler zusammen. Von diesem erfährt er die Geschehnisse über Sichu Dorksteiger und ihre von der Vatrox Lucba Ovichat übermittelten historischen Erkenntnisse der Triumvir der Vatrox. Rhodan beauftragt Tschubai/Lloyd die MIKRU-JON nach Neo-Olymp zu bringen. Die am Museumsraumer angedockte Sonde mit Psi-Materie soll untersucht werden. Vielleicht kann die Psi-Materie zur Stärkung der Mutanten oder als Mittel gegen das Feuerauge im Sol-System eingesetzt werden.
Beim Versuch, die weiteren Aggregate in den Silberkugeln einzubauen, passiert ein Unfall. Kush wird beinahe getötet, kann aber von Rhodan wiederbelebt werden. Nach medizinischer Betreuung lässt sich Rhodan von Kush in die Bedienung einer Silberkugel einweisen. Die erste Reise führt Rhodan nach NEO-OLYMP. Er trifft gerade rechtzeitig ein, um die Ankunft des Obeliskraumers mitzuerleben. Mit der MIKRU-JON treffen auch einige Sha’zor, Staubreiter und Essa Nur ein. Bevor Rhodan die zweite Station seiner Reise anfliegt, den Planeten First Found, bittet er die Vertreter der verschiedenen Völker Anthurestas um Untersuchung der Sonde.
Auf First Found eingetroffen trifft sich Rhodan mit Stuart Lexa, Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask. Während der Ana von Rhodan sofort angetan ist und mit Eifer seine Loyalität bekundet ist die Ator anfangs reserviert. Noch immer hat sie sich nicht endgültig von der Frequenz-Monarchie vollständig gelöst. Rhodan erzählt ihr von den Aktivitäten der Vatrox in Andromeda, von der Vernichtung einer Tefroder-Welt und anderen Grausamkeiten der FM. Damit ist der Strang der Ator zu den Vatrox endgültig durchtrennt. Sie stellt sich auf Rhodans Seite. Sie teilt ihm ihre Erfahrungen mit Psi-Materie mit. Rhodan will daraufhin die kosmische Schneise anfliegen, weil dieses Gebiet in Dorksteigers Geschichte erwähnt wird. Die Ator schlägt vor, auch das psimaterielle Artefakt des Anthurianers mitzunehmen, in dem die Vatrox Lucba Ovichat gefangen war. Der Schneekristall wird nach einigen Schwierigkeiten in der Silberkugel verladen. Mit Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask fliegt Rhodan zur kosmischen Schneise. Dort eingetroffen beobachten sie gewaltige Flotten der Frequenz-Monarchie. Die Truppenkonzentration der Vatrox ist beachtlich. Der Grund ist allerdings nicht zu erkennen. Die Schlachtlichter bemerken die Silberkugel anfangs nicht. Als Rhodan die Offensivortung seines Schiffes ausnutzt, werden sie entdeckt und angegriffen. Mit einiger Mühe kann Rhodan mit der Silberkugel aus der Umklammerung des Feindes entkommen.
Zurück in NEO-OLYMP beteiligen sich auch Dorksteiger und Byrask an der Untersuchung der Sonde. Bei der Untersuchung löst sich die Sonde von MIKRU-JON. Rhodan hat daraufhin die Idee, seine Silberkugel mit MIKRU-JON zu verschmelzen. Gesagt, getan. Die Silberkugel fliegt in MIKRU-JON ein und kann von nun an mit dem Museumsraumer gemeinsam agieren. Mit der MIKRU-JON und der integrierten Silberkugel fliegt Rhodan nach Aveda und dringt in die Nebelkuppel ein. Dorksteiger und Byrask begleiten ihn auch hierhin. Talanis ist eine Eiswüste. Der Schneekristall wird vom Parablock der Mutanten absorbiert. Gucky teilt Rhodan mit, dass seine Frau und sein Sohn tot sind …

Rezension:
Ein Roman der verpassten Chancen. Das Heft hatte ich gestern bereits gelesen und auch die Zusammenfassung geschrieben. Um meine Ansichten zu formulieren, wollte ich aber erst mal eine Nacht darüber schlafen. Gestern wäre meine Rezension ein 1a-Verriss geworden. Heute ist der Roman von Christian Montillon zwar nicht besser geworden aber ich will mit dem Autor auch nicht zu arg ins Gericht gehen.
Christian Montillon wollte viel und hat nur wenig erreicht. Betrachten wir zunächst die Idee mit dem Puzzle. Der Autor ist sichtlich bemüht gewesen, den Begriff Puzzle und den bildhaften Vergleich mit dem stimmigen Gesamtbild beim Zusammenführen der zahllosen Informationen frühzeitig im Roman unterzubringen. Das hat Christian Montillon dann auch auf Seite 9 gemacht. Aber dann kam zu diesem Thema nichts mehr. Sicher, hin und wieder wird der Begriff Puzzle nochmal im Roman erwähnt und auch das Wort Verknüpfung wird arg strapaziert, man darf sich aber nicht täuschen lassen, meist steht nur eine gähnend langweilige Liste von Aufzählungen der Puzzleteile dahinter. Die eigentliche Herausforderung, nämlich mal ein paar dieser Puzzlestücke in die Hand zu nehmen, sie zusammenzusetzen, ein Bild, sei es auch nur ein winziger Ausschnitt des Gesamtbildes zu erzeugen, diese Herausforderung nimmt der Autor nicht an.
Die zweite Idee, die der Autor in seinem Roman unterbringen möchte ist, alle wesentlichen Protagonisten, die in verschiedenen Handlungsebenen bislang aktiv waren und deren Wege sich nun im Stardust-System kreuzen, in einer Handlung zusammenzuführen. So etwas hat noch nie funktioniert und funktioniert auch hier nicht. Die Liste der illustren Handlungsträger ist in diesem Roman lang, zu lang, um die einzelnen Personen entsprechend würdigen zu können. Wenn dies aber nicht möglich ist, dann wäre es besser gewesen, auf einige der Handlungsträger zu verzichten.
Die dritte Idee, die der Autor verfolgte, war eine zutiefst emotionale Geschichte. Guckys Frau und Sohn sterben endgültig. Anders als im Heft der Vorwoche, als bereits einige Alt-Protagonisten das Glück hatten nun endgültig abtreten zu dürfen, und dies in 1 oder 2 Sätzen taten, hat Montillon diesem Geschehnis mehr Raum eingeräumt. Das ist Geschmackssache. Mir gefiel es nicht, zumal der strukturelle Romanaufbau an der Stelle einfach hinderlich für eine wirklich gute Umsetzung der Story war. Montillon befasst sich mit Guckys Leid nämlich auf den ersten paar Seiten in einer Rückblende ohne bis zum bitteren Ende zu gehen. Wer Trivialliteratur kennt, erkennt dann natürlich sofort, welches bittere Ende einem dann auf der letzten Heftseite erwartet, nämlich das „Ende“ der Rückblende. Dramaturgisch wie gesagt, fand ich das weniger gut. Auch die „Sicht“ auf Guckys Leid von verschiedenen Handlungspersonen war eher unpassend. Wären dies nur Rhodan und Atlan gewesen, dann wäre es in Ordnung. Schließlich sind diese Beiden die ältesten Weggefährten. Die Darstellung aus Kush und Dorksteigers Sicht empfand ich da eher als unpassend. Aber wie gesagt, dieser Part ist m.E. Geschmackssache und auch die verwendete Sprache, wo ich mir auch leisere Töne gewünscht hätte als das ganze Repertoire an trivialen Ausdrücken.
Und schließlich offenbart die Story einen Mangel, den ich auch schon in den Vorwochen geäußert habe. Der gute Atlan bringt die Botschaft: Suche das verdammte PARALOX-Arsenal. Und Rhodan tut was er immer tut, wenn dieses Thema zur Sprache kommt, nämlich nichts. Die Hauptperson geht also inhaltlich nicht den Hinweisen, die zum Thema bislang existieren, nach, sondern wartet darauf dass die Hinweise, auch neue, zu ihm kommen.
Das Ganze mutet wie eines dieser schlechten Computerspiele an. Man hat ein Rätsel zu lösen. Wie man das machen soll bleibt im Unklaren. Die Spielfigur wird dazu durch verschiedene Räume und Örtlichkeiten gelenkt. Gegenstände werden angeklickt oder berührt. Man nimmt sie mit, in der Hoffnung, dass sie irgendwann im Laufe des Spielfortgangs nützlich werden. So lässt auch Montillon die Spielfigur Rhodan agieren. Er reist mal hier, mal dorthin, nimmt Informationen auf oder sammelt Gegenstände ein. Eine von der Spielfigur, resp. Autor oder Storyline gesteuerte, bzw. angewandte Ratio ist hier absolute Fehlanzeige. Autor(en) und Expokrat halten sich mit interessanten Schauplätzen und illustren Handlungsträgern momentan noch über Wasser. Bei näherer Betrachtung ist man jedoch ernüchtert über die dürftige Handlung, die derzeit die Rhodan-Serie Woche für Woche abliefert.

Ansichten zu PR 2576

Tor nach Terra – Handlung:
Im Sol-System schreibt man den 26.April 1463 NGZ. Der Kristallschirm ist aufgebaut. Das Feuerauge nähert sich mit geringer Beschleunigung dem Schirm und wird diesen am 28. April erreichen. Atlan und Gucky sind nach einem Gewaltflug mit der JV-1, die ATLANTIS im Schlepptau, auf Terra eingetroffen. Es wird vermutet, dass VATROX-CUUR die Psi-Materie im Feuerauge möglicherweise nicht mehr korrekt programmieren konnte, so dass der Angriff auf die Sonne verzögert wird. Die Verantwortlichen lassen auch die Nebelkuppel untersuchen, die vor einiger Zeit auf Terra aufgetaucht ist. Atlan nimmt mit der JV-1 an den Untersuchungen teil. Er hat die vage Hoffnung, dass es durch die Nebelkuppel eine Verbindung nicht nur ins Stardust-System sondern auch eine Verbindung nach Wanderer geben könnte. Er vermutet auch, dass sich die Superintelligenz ES vielleicht die Psi-Materie des Feuerauges zur eigenen Stärkung einverleiben möchte. Der Durchgang scheint jedoch nicht vollständig geöffnet. Atlan und Gucky dringen mit der ATLANTIS in die Nebelkuppel ein, um eine Möglichkeit zu erkunden, den Durchgang von dieser Seite zu öffnen.
Im Solsystem sammeln sich immer mehr Menschen in den ehemaligen Tankstellen, die seinerzeit bei der Bedrohung durch TRAITOR eingerichtet wurden. Unklar bleibt, ob die Menschen diesmal irgendetwas bewirken können. Unterdessen werden im Sol-System Maßnahmen ergriffen, um die Bedrohung durch das Feuerauge abzuwenden oder der Gefahr zu entgehen. Das Parlament diskutiert den Ausweichplan Neo-Sol. Dieser sieht die Versetzung der Planeten Venus, Terra mit Luna und Mars zu der 328 LJ entfernten planetenlosen Sonne Neo-Sol mittels Situationstransmitters vor. Auf einen ausgehöhlten Asteroiden sind dazu von einer alten lemurischen Plattform namens ZEUT-42 die Anlagen zur Erschaffung eines Situationstransmitters installiert worden. Bully hofft jedoch, diesen Plan nicht in die Tat umsetzen zu müssen. Er lässt von der gleichfalls ins Sol-System gebrachten Plattform ZEUT-80 einen Situationstransmitter in Flugrichtung des Feuerauges aufbauen. Ziel des Transfers ist das 172 LJ entfernte Antares-Riff, ein Gebiet von extrem turbulenten Hyperstürmen. Der Plan misslingt. Das Feuerauge durchbricht den Ring des Situationstransmitters. In der Folge kommt es zu hyperenergetischen Ausbrüchen und Strukturschocks, die auch auf den Kristallschirm auftreffen.
Schließlich bekommt das Feuerauge Kontakt zum Kristallschirm. Es kommt zum erwarteten Resonanzaustausch. Das Objekt verschwindet, taucht dann allerdings einige Stunden später aber immer noch außerhalb des Schirms wieder auf. Es scheint einige Dutzend Gramm Psi-Materie verloren zu haben und setzt seinen Angriff fort. Nach jedem Kontakt mit dem Schirm verschwindet das Feuerauge für einige Stunden, taucht dann aber wieder auf.
In der ATLANTIS kommt es bei der Besatzung zu Halluzinationen. Es werden Schmetterlinge beobachtet und andere Visionen. Für einen kurzen Moment sieht Atlan 2 silberfarbene Kugelschiffe. In einer weiteren Vision sieht er die Altmutanten, Ilts und andere Gestalten auf der Insel Talanis. Er bekommt auch für einen Moment die Präsenz von VATROX-VAMU zu spüren. Atlan beobachtet die Aktivitäten der von ES ausgespuckten Wesen und ihre Schulung der Stardust-Mutanten. Er wird auch Zeuge der Vertreibung von VATROX-VAMU. In einer weiteren Vision sieht Atlan seine Unterseekuppel, über der ein unbekanntes Kugelraumschiff schwebt. Das Schiff ist jedoch nicht die ATLANTIS.
Schließlich durchbricht die ATLANTIS den Dunstschleier und driftet über Atlans Unterseekuppel, die sich allerdings nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche befindet. Zusammen mit dem Laosoor Tovi betritt Atlan die Kuppel und wird dort von Rico begrüßt. Zu Atlans Überraschung ist auch ein VARIO-1000 in der Kuppel. Der im Nacktmodus operierende Roboter ist wohl durch Manipulationen von ES in die Kuppel gelangt. Der VARIO sieht sich als Relaisstation und liefert einige Informationen zu den Toren des Himmels, die geöffnet werden sollen und das dieser Prozess durch das Erscheinen des Geistwesens VATROX-VAMU verzögert wurde. Atlan, wie immer misstrauisch, lässt den VARIO durch Gucky telekinetisch desaktivieren.
Im Sol-System ist indessen das befürchtete Szenario eingetreten. Nach mehreren vergeblichen Anläufen materialisiert das Feuerauge innerhalb des Systems zwischen den Bahnen von Neptun und Uranus. Ein Psi-Sturm rast durch das System. Die Globisten an den Tankstellen können jedoch überraschend die Gewalten in den Hyperraum ablenken. Die Strukturlücken im Kristallschirm schließen sich. Als Reginald Bull anordnet, den nunmehr wertlosen Kristallschirm abzuschalten, passiert nichts. Der Schirm ist nach wie vor präsent, obwohl die LORETTA-Tender die Energiezufuhr eingestellt haben. Wie es scheint wird der Schirm von der scheinbar verschwundenen Psi-Materie gespeist, die bei den Eindringversuchen des Feuerauges verschwunden ist. Das System ist isoliert. Der Plan Neo-Sol kann unter diesen Umständen nicht durchgeführt werden. Auch die Polyport-Verbindungen Von GALILEO sind blockiert. Die zentralen Planeten hüllen sich in Paratronschutzschirme. Das Feuerauge setzt seinen Flug auf Sol fort und wird dort am 15. Mai 1463 eintreffen.
Atlan und Gucky werden von den ES-Mutanten besucht. Diese teilen mit, dass vom Palast die Nebelkuppeln auf den Planeten des Stardust-Systems und auf Terra abgeriegelt wurden, um den Psi-Sturm im Sol-System nicht nach Stardust durchschlagen zu lassen. Andererseits dient die Verbindung nach Sol dazu, aus dem Psi-Korpus von ARCHETIM Energie an ES zu liefern. Dazu dient ein Parablock aus Funkenleuten und den ES-Mutanten. Der Zapfstrahl bändigt auch in gewisser Weise die Psi-Materie des Feuerauges. Zumindest eine Transition in die Sonne wird damit verhindert. Nicht jedoch der Normalflug zu Sonne. Als Ribald Corello mit einigen anderen Alt-Mutanten einen Zugriff auf das Feuerauge wagt, werden er, Balton Wyt und John Marschall getötet. Nach Guckys Aussage sind sie endgültig tot. Eine Rückkehr in ES wird es nicht geben. Die Lage wird immer schlimmer. Der Parablock verliert an Substanz und ES an Kraft. Atlan begibt sich nach Wanderer. Die Maschinenstadt ist unter einem Eispanzer erstarrt. Als Atlan den zentralen Platz erreicht, trifft er auf den geschwächten Homunk. Der berichtet Atlan von seinem Kontakt zu Rhodan im verborgenen Raum von NEO-OLYMP und der Dringlichkeit der Suche nach dem PARALOX-ARSENAL. Atlan ergreift die Initiative und schlägt Homunk vor, mit dem Vamu aus den Krathviras zu versuchen ES zu stärken. Als Transportmittel sollen die Silberkugeln dienen. Bevor Homunk erstarrt übergibt er Atlan einige Zusatzaggregate für die Silberkugeln. Atlan kämpft sich durch die Kälte von Wanderer und erreicht mit letzter Kraft Talanis. Dort ereilt ihn ein mentaler Todesschrei. Diesmal sind Zwiebus, a Hainu und Rorvic gestorben.

Rezension:
Meine umfangreiche Zusammenfassung des Heftinhalts suggeriert eine umfangreiche Handlung mit vielen interessanten Details. Allerdings darf die Zusammenfassung nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Roman von Rainer Castor über weite Strecken unlesbar war. Hatte ich zu seinem letzten Roman (2568) noch resümiert, dass er den darin gezeigten Stil pflegen sollte und bei der einen oder anderen Beschreibung vielleicht etwas kürzer treten sollte, zeigt das vorliegende Heft eine in Teilen gegenläufige Tendenz zu seiner im Heft 2568 gezeigten Leistung.
Insbesondere in der ersten Romanhälfte bricht das wandelnde PR-Lexikon mit ihm durch. Jede halbwegs brauchbare Aktion und jeder halbwegs annehmbarer Dialog wird von Castor dazu benutzt um frühere Geschehnisse der PR-Serie in Erinnerung zu rufen oder um über die verschiedenen Zustandsformen von Psi-Materie zu referieren. Das ganze garniert der Autor mit Ausflügen in die Zeitabenteuer Atlans. Ein Erzählfluss kommt damit erst gar nicht zustande. Im zweiten Heftabschnitt wird es etwas besser aber auch hier hämmert der Autor seine Historienabrisse in die dürftige Geschichte.
Die Handlung erbrachte nur einen geringen Fortschritt. Der Vorschlag von Atlan mit dem Vamu war längst überfällig, das ES friert wussten wir bereits und das nach dem PARALOX-Arsenal gesucht werden soll, ebenfalls. Wenn’s denn nur einer tun würde! Die Suche meine ich.