Articles for the Month of September 2010

Ansichten zu PR 2560

Das Raunen des Vamu – Handlung:

Die Stardust-Menschheit steht unter der Kontrolle von VATROX-VAMU. Auch Icho Tolot kann sich kaum gegen die Beeinflussung des Geistwesens wehren. Während die Menschen unter der Beeinflussung wie Marionetten agieren, besitzen die Jaranoc ihre volle geistige und körperliche Beweglichkeit. Tolot beschließt nach Aveda zu fliehen, um dort in der Stardust-Nadel nach einer Möglichkeit zu suchen, gegen das Geistwesen vorzugehen. Er nimmt Eritrea Kush mit und befiehlt seinem Vasallen Cardo Turba, ihn zu begleiten.

Auf Aveda unterdessen kann sich auch Administrator Timber F. Whistler in die Felsnadel begeben. Innerhalb der Felsnadel scheint der Druck durch VATROX-VAMU nachzulassen. Alle Versuche Whistlers, die Administration, das Flottenkommando oder CREST zu erreichen, scheitern. In der Halle der tausend Aufgaben entdeckt Whistler, das die Kartusche, die die Felsnadel selbst zeigt, plötzlich in einem intensiven Blau leuchtet. Er berührt diese Kartusche und das Leuchten verschwindet. Er sucht die Käfigtransmitter in der oberen Etage auf. Dort angekommen, treffen genau zu diesem Zeitpunkt Tolot, Kush und Turba ein. Wie es sich herausstellt, wurde um die Felsnadel ein Schleierschirm gelegt. Die Macht VATROX-VAMUS wirkt dort nicht. Auf dem Weg nach unten zurück in die Halle der tausend Aufgaben entdecken die 4 so unterschiedlichen Wesen, dass in den bisher leeren Etagen der Felsnadel ganze Gerätschaften, Maschinen und Aggregate aus dem Nichts aufgetaucht sind. In der Halle bemerken die vier eine weitere Kartusche, die einen Leuchtturm nicht unähnlich ist. Dies scheint der Kontrollraum noch über den Transmitterräumen zu sein. Dort angekommen, meldet sich die Kontrollinstanz der Stardust-Nadel bei ihnen und stellt sich als JOKER vor. Sie identifiziert Tolot als Aktivatorträger und Weisungsbefugten. Auch Whistler wird als weisungsberechtigt anerkannt.

Unterdessen steht der Siganese Vorremar Corma vollständig unter der Kontrolle von VATROX-VAMU. Das Geistwesen sammelt nur jede erdenkliche Informationen aus den Köpfen der Menschen. So bekommt das Geistwesen auch Hinweise auf die Stardust-Nadel. Der Versuch, mit Hilfe des Hyperdim-Perforators den Schleierschirm zu durchbrechen scheitert allerdings. Dieser Schirm ist nur von innen zu durchdringen, wie schon beim Stardust-System selbst gezeigt worden ist. Corma versucht über einen der Käfig-Transmitter in die Felsnadel einzudringen aber Tolot hat als erste Anweisung an JOKER alle Transmitter des Käfig-Systems blockieren lassen. Zudem werden über JOKER die Zugänge über die Nebeldome nach Talanis kontrolliert. Tolot ordnet an, dass nur Fahrzeuge in denen sich keine Jaranoc an Bord befinden, passieren dürfen.

Whistler, Tolot und Kush untersuchen nun die Räumlichkeiten der Felsnadel. Alleine in der bislang tiefsten Etage finden sie eine Halle von 8 km Durchmesser vor, in der 50% der Fläche von 8350 Maschinen-Quadern bedeckt sind. In der Mitte der Halle entdecken sie 8 Silber-Kugeln. Diese Raumschiffe stehen nach Auskunft von JOKER den Menschen zur Verfügung. Whistler und Kush absolvieren ein Training mit den Silber-Kugeln. Anschließend machen sie Ausflüge durch das Stardust-System. Die Silber-Kugeln lassen sich wie SVE-Raumer mindestens bis zum Durchmesser von 500 m variabel gestalten. Kush sammelt die Raumlande-Brigade auf Katarakt ein und bringt sie in die Stardust-Nadel. Von Whistler wird ein Behälter mit Psi-Materie geborgen. Die Trafitron-Antriebe und die Tarnfähigkeit der Kugeln lassen es zu, dass die Silberkugeln so viele Menschen wie möglich in die Stardust-Nadel bringen ohne dass die Jaranoc diese Vorgänge erkennen oder gar aufhalten können.

Auf Talanis formiert sich unterdessen ein anderer Widerstand. Die Mutanten, unter ihnen auch Huslik Valting, Shanda Sarmotte und Rence Ebion kommen zusammen und bilden einen Geistesblock, einen Bewusstseinspool, aus dem heraus sie schließlich VATROX-VAMU, bzw. dessen Statthalter Corma angreifen. Doch die erste Attacke scheitert und VATROX-VAMU kann mit einem Gegenschlag den Bewusstseinspool aufbrechen. Hunderte Mutanten liegen reglos am Boden, als eine Silberkugel mit Icho Tolot erscheint. Die Medo-Roboter kümmern sich um die Menschen. Plötzlich tauchen aus dem Nebel seltsame Gestalten auf. Ein Humanoid, in einem Trageroboter, ein Zentaur, ein Mann mit einer tonnenförmigen Brust, an der Seite eines fetten kahlköpfigen Mannes, ein Urmensch mit einer Keule und dazwischen bewegten sich kleine possierliche Pelzwesen …

 

 

Rezension:

Dem Roman fehlt aus bisher unerfindlichen Gründen das letzte Kapitel. Ich liefere es hier nach:

 

Nachdem die geretteten Menschen ihre Unterkunft in der Felsnadel bezogen hatten, suchten Whistler und Tolot erneut die Halle der tausend Aufgaben auf. Sofort beim Betreten der Halle fielen Whistler zwei neue blau leuchtende Kartuschen auf, die eng beieinander lagen. Die angezeigten Symbole sagten ihm nicht viel. Fragend blickte er den Haluter an. Tolot grollte: „Nur zu Administrator“. Whistler drückte die erste Kartusche. Zuerst geschah nichts. Dann wurde die Kartusche dunkel und die Symbole verschwanden. Gleichzeitig kam ein Funkruf aus dem Kontrollraum der Felsnadel. Alle Menschen im Stardust-System seien plötzlich wieder sie selbst, der geistige Einfluss von VATROX-VAMU verschwunden. Alle Jaranoc im Stardust-System waren tot. VATROX-VAMU vernichtet. Nun war es an Icho Tolot, die zweite Kartusche zu betätigen. Wie schon zuvor, wurde auch diese Kartusche dunkel und die Symbole verschwanden. Eine Reaktion aus dem Kontrollraum gab es diesmal nicht aber Whistler war auch ohne diese Reaktion davon überzeugt, dass sie soeben das Geistwesen VATROX-DAAG vernichtet hatten. Das war das Ende der Frequenzmonarchie …

 

Es gab eine Zeit, ich gebe es gerne zu, da habe ich solche Romane herbeigesehnt. Das muss jetzt wohl 35 Jahre oder länger her sein. Wann immer ein übermächtiger Gegner die Menschheit bedrohte, war es ärgerlich zu beobachten, mit welchen (primitiven) Mitteln sich die Menschen verteidigten. Wie toll wäre es, so malte ich mir das damals aus, doch einfach übermächtige Waffen und andere Gegenmittel quasi aus dem Nichts zu erschaffen und dem Feind mal so gehörig den Marsch zu blasen.

Und nun das! Da liefert der von mir in letzter Zeit so oft gescholtene Autor Arndt Ellmer genauso einen Roman. Nur leider 35 Jahre zu spät! Mittlerweile schätze ich nämlich andere Problemlösungen, vor allem solche, die realistischer sind. Da ich aber die Zeit nicht um 35 Jahre zurückdrehen kann, freue ich mich für allen jugendlichen Leser, die an dieser Story ihre Freude haben.

Der Roman selbst ist in 2 Hälften aufgeteilt. In der ersten Hälfte sind die Akteure nur Beobachter des Geschehens. Es gibt kaum Handlung. Die Handlungsträger wechseln zwar mehrmals den Ort des Geschehens aber sie agieren nicht, sie sind Zuschauer. Im Grunde genommen dienen die Protagonisten dem Autor nur dazu, die Situation im Stardust-System zu beschreiben. Die Ortswechsel „unterbricht“ der Autor mit eingestreuten Informationen aus früheren Romanen. Da die letzten Romane zum Stardust-System doch recht lange zurücklagen, habe ich ausnahmsweise die anfänglichen Wiederholungen toleriert. Der Roman liefert ansonsten auch sehr viele Informationen zur aktuellen Lage und zu den Rätseln der Vergangenheit. Diese Hinweise sind dabei nicht in einer bestimmten Story verwoben sondern werden lose aneinandergereiht geliefert. Absolutes Paradebeispiel stellen dabei für mich die Heftseiten 28-30 dar. Hier werden ein paar dieser Informationen gestreut. Der Autor lässt Corma nach einen Zugang zur verschwundenen Felsnadel suchen. Wie beiläufig wird die Beschreibung von menschlichen Silhouetten geschildert, die auftauchen und verschwinden. Direkt danach überrascht uns der Autor mit einer beinahe „normalen“ Unterhaltung zwischen dem Siganesen und dem mächtigen VATROX-VAMU, gefolgt von ein paar Informationen über die ominösen Nebelkuppeln, gefolgt von einem Historienabriss der Jaranoc-Geschichte, gefolgt von ein paar Infos über die Ziele des Geistwesens in Bezug auf die Frequenz-Monarchie. Wie gesagt, einfach alles lose aneinandergereiht.

Die Schwächen der Storyline manifestieren sich im Namen der Kontrollinstanz der Felsnadel. Sie wird vom Autor/Exposé mit JOKER tituliert. Deutlicher kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass von den Akteuren nichts zu erwarten ist. Sie sind auf Hilfe angewiesen. Die Hilfe kommt in Form eines Jokers! Nebenbei bemerkt, war mir nicht ganz klar, warum die Schriftzeichen der Instrumente der Kontrollinstanz in der Sprache der Sieben Mächtigen gehalten waren? Zumal dieser Hinweis nicht auf die Audio-Verständigung gemacht wurde.

Auch die Halle der tausend Aufgaben wird von Arndt Ellmer kräftig entmystifiziert. Konnte man bislang zumindest hoffen, dass mal jemand eine Kartusche enträtselt und basierend auf dieser Entdeckung ein Abenteuer folgt, so lässt sich nach den Schilderungen von Arndt Ellmer leider etwas anderes vermuten. Die Kartuschen werden als interaktive Systeme beschrieben, die auf äußere Einflüsse reagieren. Wie bei einem Spielzeug für Kinder leuchten die betroffenen Symbole auf und müssen nur noch gedrückt werden. Das ist ja mächtig spannend, wenn das so weiter geht!

Die zweite Romanhälfte bringt dann die im ersten Teil vermisste Handlung. Nachdem die Schulung in der Bedienung der Silberkugeln abgeschlossen ist, bringen Kush und Whistler die wichtigsten Persönlichkeiten der Stardust-Menschheit in die Felsnadel während sich auf Talanis der Widerstand der Mutanten formiert. Das alles geht ziemlich schnell. Vielleicht sind es gerade diese Tempo-Unterschiede zwischen den Romanen, die mich verwirren. Da werden vor 15 Wochen langsam über mehrere Romane hinweg einige Mutanten eingeführt, deren Fähigkeiten nur im Ansatz geschildert werden und es wird darauf verzichtet, diesen Fähigkeiten klare Namen zuzuweisen. Shanda, z.B. wird als Mutantin geschildert, die an den Emotionen anderer Personen teilhaben kann. Bei Arndt Ellmers Roman wird sie plötzlich Telepathin. Alle anderen Menschen auf Talanis werden in die Kategorien Telekinet, Teleporter, Zünder etc. eingeteilt. Basta! Das ging ja plötzlich schnell. Und zum Ende hin tauchen auch noch die Mitglieder des alten Mutantenkorps auf. Wenn Arndt dieses Tempo beibehält, dann ist nächste Woche Zyklus-Ende.

 

Ansichten zu PR 2559

Splitter des Bösen – Handlung:

Eine Zeitlang sieht es so aus, als ob die Immaterielle Stadt weiterreisen würde. Die Gebäude flackern und scheinen sich aufzulösen. Dann jedoch beruhigt sich die Stadt wieder und Korte Hanner teilt Alaska Saedelaere mit, dass die Stadt doch nicht aufbrechen werde. Die Proto-Enthonin, die Alaska kurz zuvor in einer der Straßen entdeckt hatte, verschwindet so geheimnisvoll, wie sie aufgetaucht ist. Der Jaranoc hatte beim Anblick der Enthonin ihr die Schuld am Einzug des Bösen in Connajent gegeben. Connajent, die Prachtvolle, so wird die Stadt von Ihren Bewohnern genannt. Der Jaranoc behauptet auch, die Frau im Museum der Stadt gesehen zu haben. Obwohl Alaska ein ungutes Gefühl hat, was seinen Begleiter angeht, bittet er den Jaranoc ihn zum Museum zu führen. Aus Bulls Bericht erinnert er sich, dass diesem in Perlweiß-Stadt Prymtuor vom Museum aus der Zutritt zur Zeitzentrale der Stadt gelungen ist. Saedelaere hofft, dass es in Ultramarin-Stadt auch eine Zeitzentrale gibt. Das Museum kann nur aus dem unzerstörten Teil von Connajent aus betreten werden. Die Beiden brechen dorthin auf.

Nach einigen Kämpfen erreichen sie eine Demarkationslinie. Ein ca. 100 m breiter Streifen absoluter Zerstörung trennt die verfallenen Bezirke der Stadt vom intakten Teil. Die Bewohner des intakten Teils Connajents verfügen über Strahlenwaffen und haben sich damit bisher effektiv verteidigen können. Saedelaere will den Streifen alleine überwinden, da der Jaranoc keinen Schutz gegen Strahlenwaffen besitzt. Sein Cappinfragment reagiert jedoch auf einen unbekannten Einfluss, so dass Alaska die Orientierung verliert. Korte Hanner kann dem Maskenträger helfen und sie erreichen die unzerstörte Zone. Dort bemerkt Alaska, dass die Stadt offensichtlich nicht nur in verfallen und intakt zu unterscheiden ist, sondern auch in aggressiv und nicht aggressiv. Saedelaere nimmt Kontakt zu einem der Bewohner des intakten Teils auf. Es ist ein alter Felide namens Ino Thalwaaruu. Thalwaaruu glaubt Alaska dessen friedfertige Absichten, macht jedoch den Jaranoc für den Untergang der Stadt verantwortlich. Die Jaranoc seien mit dem Bösen in die Stadt gekommen. Im intakten Teil präsentiert sich Connajent wie Perlweiß-Stadt aus Bulls Bericht. Die Bewohner vergnügen sich in Parks und genießen die Annehmlichkeiten, die Connajent, die Prachtvolle zur Verfügung stellt.

Von den nach Glückseligkeit strebenden Bewohnern in Ruhe gelassen erreichen Alaska und Korte das Museum, dessen hinterer Teil auf der Demarkationslinie liegt. Im vorderen Teil sind die Ausstellungsstücke alle zerstört worden. Alaska entdeckt jedoch eine Holo-Botschaft Samburi Yuras. Unter anderen ist darin zu hören, dass die Schwarzen Gesänge das Ziel seien und die Zeitzentrale nur derjenige betritt, der sie erreichen kann.

Alaska und Korte betreten durch einen Durchgang einen weiteren Teil des Museums, der in absoluter Dunkelheit liegt und in dem ein unbekannter Einfluss starken psychischen Druck auf Saedelaere ausübt. Alaska erkennt nach einiger Zeit eine Art psionisches Labyrinth, durch das man zur Zeitzentrale gelangen kann. Aus dem psychischen Druck manifestieren sich nach einiger Zeit Gedanken im Kopf des Maskenträgers. Alaska erfährt die Begriffe Vatrox und Vamu und erfährt, woher das Böse seinen Ursprung hat. In einer mentalen Botschaft wird Alaska die Projektion eines fremden Planeten gezeigt, auf dem Ultramarin-Stadt Station machte. Das Geistwesen VATROX-VAMU unterwarf den Planeten und drang mit seinen Jaranoc-Truppen in die Immaterielle Stadt ein. Doch Connajent gelang die Flucht. Leider nahm sie einen Teil des Geistwesens mit, einen Splitter des Bösen. Die Bewohner der Stadt konnten alle Jaranoc töten, bis auf Korte. Die Aggressionsstrahlung des Splitters führt jedoch dazu, dass die Stadt langsam aber sicher dem Untergang geweiht ist. Auch Korte Hanner erkennt in der mentalen Präsenz seinen Herrn VATROX-VAMU, obwohl der Splitter nicht zu ihm spricht, ist er seinem ehemaligen Herrn gegenüber jedoch loyal.

Schließlich erreichen Alaska und Korte die Zeitzentrale. Sie erweist sich als Ebenbild von Prymtuors Zeitzentrale aus Bulls Aufzeichnungen. Sie finden 2 Proto-Enthoninnen vor, die unter dem Einfluss des Splitters des Bösen stehen. Alaska entdeckt auch einen im Boden eingelassenen Sternsaphir Samburi Yuras. Als er das Sternjuwel aus dem Boden herausbricht, versuchen die beiden Proto-Enthoninnen ihn daran zu hindern. Doch Alaska nimmt das Sternjuwel an sich. Eine der beiden Enthoninnen kann sich vorrübergehend dem Einfluss des Bösen entziehen und teilt Saedelaere mit, dass er einen schweren Fehler begangen habe. Der Sternjuwel verhinderte das Weiterreisen der Stadt und damit die Ausbreitung des Bösen. Von der Proto-Enthonin erfährt Alaska auch deren Geschichte. Die beiden haben Samburi Yura begleitet. In der Immateriellen Stadt wollten sie nach einem der Konstrukteure des BOTNETZES suchen. Seine Auftraggeber hatten dem Konstrukteur namens Sholoubwa ein besonderes Geschenk gemacht. Sie verschafften ihm Zutritt nach Connajent, da man dort kaum älter wird. Doch der Konstrukteur war trotz seines sehr langen Lebens bereits verstorben, als die Enthoninnen eintrafen. Ihm zu Ehren haben die Bewohner seine Besitztümer in das Museum gebracht. Samburi Yura vermutete in den Hinterlassenschaften des Konstrukteurs einen Hinweis für ihren Auftrag. Während Yura vermutlich zur Welt der Lokopter weiterreiste, sollten die beiden Proto-Enthoninnen weiter nach Hinweisen suchen. Sie sollten später abgeholt werden. Doch die beiden Enthoninnen gerieten in die Gewalt des Splitters. Bevor die Enthonin das Bewusstsein verliert, erzählt sie Alaska von einem Schwarzen Loch, das singt.

Alaska will unbedingt die Weiterreise Connajents verhindern. Notfalls will er die Steuerautomatik der Stadt zerstören. Mittlerweile haben die unter dem Einfluss des Splitters VATROX-VAMUS stehenden Bewohner der Stadt die Linien der Verteidiger durchbrochen und dringen zur Zeitzentrale vor. Alaska schafft es schließlich mithilfe des Anzugs der Vernichtung den Reisemechanismus zu zerstören, unterstützt von Korte Hanner, der seinen Loyalitätskonflikt besiegt und die Angreifer aufhält. Mit den beiden Proto-Enthoninnen und dem Jaranoc flieht Alaska aus der Zeitzentrale. Die Bewohner der Stadt werden früher oder später alle unter dem Einfluss des Splitters stehen. Auf dem Weg zur Schattenschleuse übergibt eine der Proto-Enthoninnen Alaska einen Projektor mit Sternpositionen des Schwarzen Lochs. Die andere Proto-Enthonin, in die das Böse zurückgekehrt ist, verletzt Alaska bei einem Angriff, wird aber von Korte getötet. Der Anzug der Vernichtung hatte die Enthonin wohl nicht als Feind eingestuft. Der verletzte Alaska macht dem Jaranoc schwere Vorwürfe und greift ihn sogar an. Der Jaranoc flieht. In dem entstehenden Chaos bringt der verletzte Alaska die zweite Enthonin schließlich an Bord der LEUCHTKRAFT. Sie liegt im Sterben. Durch seine Verletzung ist es Alaska entgangen, dass er den Projektor zurückgelassen hat. Er kehrt noch einmal in die Stadt zurück. Dort trifft er wieder auf Korte, der ihm die tote Enthonin und den Projektor übergibt. Anschließend stellt sich der Jaranoc den Bewohner der Stadt in den Weg, während Alaska zur LEUCHTKRAFT zurückkehrt. Auch die zweite Enthonin stirbt. Das Bordgehirn DAN und die Besatzung der LEUCHTKRAFT sehen keine Möglichkeit, dem Splitter VATROX-VAMUS Einhalt zu gebieten. DAN wertet die Gefahr als sehr hoch ein und schlägt die Vernichtung der Stadt mit ihren Einwohnern vor. Alaska willigt schließlich ein. Connajent wird zerstört. Alaska bringt die beiden Leichname der Enthoninnen in das Dorf am Fluss. Dort werden sie in einer Zeremonie auf einem Floß den Fluss übergeben. Alaska zieht den Anzug der Vernichtung aus und hängt ihn wieder an den Baum. In einen der Handschuhe deponiert er das Sternjuwel.

 

Rezension:

Marc A. Herren setzt die Geschichte der Vorwoche konsequent und ohne Schnörkel fort. Als großes Ziel steht natürlich seit längerem fest, dass Alaska Saedelaere Samburi Yura finden will. Bezogen auf dem Roman verfolgt der Handlungsträger ab den ersten Heftseiten das Ziel, die Steuerzentrale der Stadt zu erreichen und letztlich wieder an Bord der LEUCHTKRAFT zu gelangen. Herren gliedert den Roman gradlinig in 4 Abschnitte. Durchqueren der verfallenen Zone mit der Aggressionsstrahlung. Überwinden der Demarkationslinie und Erreichen der nicht zerstörten Zone. Eindringen in Museum und der Zeitzentrale. Rückkehr zum Schiff. Unterwegs galt es die eine oder andere Schwierigkeit zu überwinden und die eine oder andere Entdeckung zu machen. Im Vergleich zu der anderen Handlungsebene ab 2550 ist das endlich mal ein durchgehend schlüssiges Vorgehen eines Handlungsträgers. Bravo!

Als sehr angenehm empfinde ich im Übrigen auch, dass der Protagonist allein unterwegs ist. Es gibt die eine oder andere Sequenz, in der Alaska Überlegungen anstellt, wie wohl Rhodan oder Tekener an seiner Stelle entschieden hätten. Es tut gut, dass dem Maskenträger kein anderer Unsterblicher an die Seite gestellt wurde und er seine Entscheidungen allein treffen muss. Die anderen Handlungsebenen des Zyklus sind eh durch zu viele Haupt- und Nebenpersonen verwässert.