Articles for the Month of August 2018

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 2974

Anschlag auf Wanderer – von Susan Schwartz – Handlung:
Ein kleines Schiff, die FLORENCE LAMAR, hat den TERRANOVA-Schirm passiert. Die Besatzung der THARSOON unter dem Kommando von Verunic Jamuna nimmt Kontakt auf. Aggregat Etain, mit der auch Anna Patoman schon Bekanntschaft gemacht hat, stellt klar, dass sie gekommen sind, um Wanderer zu sichern. Dann meldet sich Lotho Keraete, der ehemalige Bote von ES. Der Metallmann verweist auf zwei Invasionen, die der Thoogondu und die der Gemeni. Beide Völker könnten versuchen auf Wanderer zuzugreifen. Keraete lässt eine Inspektion seines Schiffes zu, die vom Sicherheitschef der THARSOON, Sybren Spira, geleitet wird.
Der Ertruser Spira bekommt mit der FLORENCE LAMAR ein sehr ungewöhnliches Schiff zu sehen. Äußerlich ein 60m-Kugelraumer mit abgeflachten unterem Pol, zeigt sich das Schiff innen größer. Das Aggregat Etain führt sie durch das Schiff, dessen Räume und Decks verwirrend gestaltet sind. Schnell wird klar, dass die Terraner nichts herausfinden werden. Exotisch sind auch andere Besatzungsmitglieder, die Muirden und die Lukaparn. Vor der Zentrale verlangt das Aggregat Etain eine Bezahlung für die Führung und entnimmt bei einem Kuss eine Gewebeprobe Spiras.
Keraete, der sie in der Zentrale begrüßt, nennt seine Besatzung seine schöne Familie. Die Unterhaltung ist kurz. Der Bote befürchtet einen Angriff der GOS’TUSSAN II auf Wanderer. Kommandantin Jamuna willigt schließlich ein, dass der Bote Bostich aufsucht. Sybren Spira begleitet ihn.
Derweil verdauen Atlan und Gucky die auf der GOS’TUSSAN II belauschten Eindrücke. Sie müssen etwas unternehmen, doch sie haben keinen echten Plan. Die beiden Unsterblichen werden Zeuge, wie Lotho Keraete mit der FLORENCE LAMAR in einen Hangar einfliegt. Zusammen mit seiner „schönen Familie“ begrüßt der Bote Bostich. Die Muirden verhängen einen Anti-Paraschleier und blockieren Guckys Fähigkeiten. Tamareil ist der Meinung, dass der Tross Keraetes ein Kollektivbewusstsein hat. In der Zentrale können sie dennoch die Gespräche belauschen. Hatte Atlan zunächst die Hoffnung, dass der Bote gegen Bostich sein würde, wird schnell deutlich, dass Keraete auf einem Rachefeldzug ist. Mit seiner überlegenen Technik will er das Teslym-Geschoss so modifizieren, dass es den Schwarzschild um Wanderer durchdringen kann.
Die Modifikation findet statt. Auch Bostich gibt als Bezahlung eine Gewebeprobe an das Aggregat Etain. Die Besucher der FLORENCE LAMAR ziehen sich bis zum Abschuss des Teslym-Geschosses auf ihr Schiff zurück und Atlan und Gucky statten dem Boten einen Überraschungsbesuch ab. Keraete ist kaum beeindruckt. Er hat mit ES abgeschlossen und hadert mit seinem Schicksal, das ihm von der Superintelligenz aufgezwungen wurde, während seine damaligen Weggefährten sterben mussten. Gegen die Bitterkeit, die Keraete empfindet, können der Arkonide und der Ilt nichts ausrichten. Überraschend ist Lothos Aussage zu Adam. Er hat mit ihm im Langsamen Haus der Stadt Aures zusammengewohnt. Inzwischen setzt sich die GOS’TUSSAN II in Richtung Wanderer in Bewegung und Keraete lässt seine Besucher ziehen. Gucky kann noch Sybren Spira mitnehmen, der vom Boten an Bord eingesperrt war.
Auf der THARSOON gibt Verunic Jamuna den Befehl an die Flotte, Bostichs Schiff aufzuhalten. Lange Zeit sieht es nach einem Patt aus, dann kann die GOS’TUSSAN II die Umklammerung durchbrechen und sich Wanderer nähern. Die terranische Flotte gibt die Zurückhaltung auf und greift Bostich an. Das Teslym-Geschoss wird abgefeuert und die GOS’TUSSAN II zum Wrack geschossen. Die Waffe explodiert über dem Boden der Kunstwelt und die Schockwelle verhindert eine Aufklärung dessen, was genau geschieht. Bostich wird von Muirden von Bord teleportiert. Und auch Atlan, Spira und Gucky verlassen die GOS’TUSSAN II.
 
Rezension:
Die Einleitung in die Geschichte, eine Wiederholung der letzten Ereignisse des Vorgängerromans, wirkte sehr statisch, um nicht zu sagen gequält. Eher wie eine Dokumentation statt einer spannenden Erzählung. Das Verhalten der beiden Führungsoffiziere an Bord der THARSOON ist merkwürdig. Die Autorin lässt durchblicken, dass der Sicherheitschef durchaus seine eigene Meinung hat. Andererseits bleibt unklar, inwieweit sich die Kommandantin ihr Handeln von der Regierung in Terrania hat bestätigen lassen.
Allgemein folgen Statements jener Art, die auch die letzten Romane füllten. Der Techno-Mahdi wird trotz seiner Handlungen nicht gegeißelt. Beruhigungspillen werden ausgegeben derart, dass die Flotte alles im Griff hat. Sie tut halt bloß nichts. Man setzt auf die Zellaktivatorträger, von denen sich einige im Solsystem aufhalten sollen.
Natürlich sind für mich als Leser die Unsterblichen die Haupthandlungsträger. Über Bull, Adams, Atlan, Gucky und Co wird das Geschehen vorangetrieben und im Idealfall sogar beeinflusst. Nichtsdestotrotz bildet die Solare Menschheit einmal mehr nur ein äußerst schwaches Konstrukt. Es ist schon beinahe zum Fremdschämen, wie hilflos sich die Menschen im Solsystem präsentieren
Mit den Beschreibungen der schönen Familie und den Begebenheiten an Bord der FLORENCE LAMAR wird die Geschichte von Susan Schwartz herrlich skurril vorangetrieben. Auch die Gedankenwelt Atlans kann die Autorin gut einfangen. Durch das Auftreten des Boten im Solsystem sind verschiedene Optionen für dessen Handeln denkbar und die Autorin lässt sie von Atlan geschickt analysieren. Am Ende streben die Ereignisse einem Höhepunkt entgegen. Mal sehen, wie es weitergeht.

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 2973

Zirkus der Zerstörung – von Uwe Anton – Handlung:
Auf der Erde ist es der 19. April 1552 NGZ. Die Aktionen des Techno-Mahdi beschäftigen die Menschen und ihre Besucher von anderen Welten. Und doch hat so mancher Außerirdischer ganz andere Probleme. Einer von ihnen ist der Haluter Fembor Aosher, der in Terrania im Zirkus der Zerstörung ein Superstar ist. Aber Aosher ist krank. Er hat die Haluter-Pest und könnte nun ständig Gefahr laufen, die Kontrolle über sich zu verlieren. Er hat einen Sprengsatz zwischen Ordinär- und Planhirn eingesetzt. Sein Begleiter, der Mattenwilly Notnagel, musste ihm versprechen, diesen Sprengsatz zu zünden, wenn die Krankheit über ihn siegt. Doch noch ist es nicht soweit. Bei einem Ausflug nach Europa lernt er eine terranische Familie kennen und lädt sie spontan in den Zirkus ein.
Auch Atlan und Gucky sind inzwischen auf dem Weg nach Terrania. Als blinde Passagiere reisen sie in die Hauptstadt Terras und hören sich um. Überall finden Demonstrationen statt. Anhänger und Gegner des Techno-Mahdi liefern sich hitzige aber friedliche Rededuelle. Atlan erkennt, dass die Bewohner Terras vor allem Probleme damit haben, was sie noch glauben sollen. Die angebliche Invasion und die Statements von verschiedenen Seiten und die Rolle der Medien, die wohl überwiegend vom Techno-Mahdi kontrolliert werden, verwirren die Menschen.
Der Arkonide und der Ilt suchen Hekéner Sharoun in der Solaren Residenz auf. Der Resident ist erfreut und hat nach einem Informationsaustauch keine Einwände gegen Atlans Pläne. Der will unverzüglich nach Neo-Ganymed aufbrechen, um sich dort mit Bull und Adams zu besprechen und als erste Aktion die GOS’TUSSAN II als Risikofaktor ausschalten. Vorher bekommt der Unsterbliche noch die beunruhigende Nachricht, dass Adam von Aures der dritte Kardinal-Fraktor ist. Atlan nimmt die Warnung des Atopischen Tribunals ernst und ist zunächst froh, dass Perry Rhodan nicht im Solsystem ist. Während Atlan und Gucky aufbrechen, erhält der Resident eine Einladung von Abalard Cossu zu einer öffentlichen Diskussion über die Ziele des Techno-Mahdi.
Die Diskussion läuft anders als von Sharoun geplant. Gerade als Cossu vom Projekt Genesis spricht, einer Neuschöpfung der Menschheit und ihrer Mächtigkeitsballung, kommt es zu einem Zwischenfall. Im nahegelegenen Zirkus der Zerstörung findet eine Veranstaltung statt und Fembor Aosher verliert die Kontrolle. Es bricht Panik aus und Notnagel ist kurz davor, den Sprengsatz zu zünden, als der Haluter gerade noch rechtzeitig gebändigt werden kann. Abalard Cossu macht sich die Szene zu Eigen und behauptet, den Haluter heilen zu können. Er lässt ein Gerät heranschaffen, den Sextadim-Isolator, und Hekéner Sharoun muss das Spiel des Techno-Mahdi mitspielen.
Auf dem Flug zum Kastell rührt sich erstmals seit dem Durchdringen des TERRANOVA-Schirms Tamareil in Atlans Kopf. Die Pedotransfererin zieht sich allerdings sofort wieder zurück. Große Wiedersehensfreude auch im Kastell. Reginald Bull stellt seine kleine Familie vor. Während Atlan gegenüber Toio Zindher sehr verhalten auftritt, die als Vitaltelepathin seinen neuen Zellaktivator bemerkt, macht Tamareil eine Bemerkung zu Bulls Tochter. Shinae sei ein besonderer Schatz, ihr Wert kaum abzumessen. Mehr lässt sie sich nicht entlocken. Bull ist von Atlans Plan begeistert und möchte mit, doch der Arkonide und der Ilt wollen alleine auf Bostichs Schiff. Homer G. Adams rüstet sie mit modernen SERUNS aus, die nach einer Anpassung in fremder Umgebung einen deutlich höheren Schutz vor Entdeckung mit Hilfe eines Emissions-Tarnmodulators bieten.
Die beiden gelangen unbemerkt in die GOS’TUSSAN II. Das Schiff ist von den Arkoniden verlassen und nur etwa 100 Haluter halten sich darin auf. Sie sind in verschiedenen Stadien der Krankheit und haben für schwere Zerstörungen im Schiff gesorgt. Atlan und Gucky dringen in die Zentrale vor. Dort halten sich Bostich, der erstarrte Haluter Sawru Maudh und ein Terraner auf. Adam von Aures. Gucky espert Bostichs Denkgeäder, das es ihm erlaubt, das Schiff ohne Besatzung zu fliegen. Und sie belauschen das Gespräch zwischen dem umgewandelten Arkoniden und Adam. Bostich nennt Adam einen Weltenschöpfer. Das Team des Adaurest hat eine Biophore spiegeln können. Aus eins mach zwei. Die Biophore soll mit einem Eiris-Substrat umprogrammiert werden. Anschließend soll die Massenproduktion beginnen und die Mächtigkeitsballung geflutet werden. Außerdem will Adam von Aures mit einem Teslym-Geschoss auf Wanderer schießen.
Vor dem TERRANOVA-Schirm hat Anna Patoman eine ungewöhnliche Begegnung. Ein kleines Schiff nähert sich dem Schirm. Eine ätherisch schöne Frau, die von sich als Aggregat Etain spricht, bittet für die FLORENCE LAMAR um Einflugerlaubnis. Sie ignoriert Patomans Warnungen und zur Überraschung der Admiralin, wird dem kleinen Schiff eine Strukturlücke im Schirm geschaltet und das Schiff fliegt durch. Die Datenbanken weisen eine Florence Lamar als Besatzungsmitglied der EX-1298 aus, die vor 2800 Jahren verloren ging. Damals hat nur ein Besatzungsmitglied überlebt. Lotho Keraete, der später zum Boten von ES wurde.

 

Rezension:
Ein typischer Uwe Anton. Zunächst macht der Autor da weiter, wo seine Autorenkollegen aufgehört haben. Nämlich Atlan starke Auftritte zu bescheren. Auch im Solsystem übernimmt der Arkonide das Ruder. Der Resident kann gar nicht anders, als dem Unsterblichen freie Hand zu geben. Und der stiehlt sich gleich in eine Bastion seiner Gegner und kommt so an ungeheuerliche Informationen. Ich bin gespannt, wann das Glück den Arkoniden verlässt.
Wenn ich schreibe, ein typischer Uwe Anton, dann deswegen, weil der Autor doch sehr viele Rückblicke in seine Geschichte einbaut. Die Einblicke in die Geschichte zum Begriff des Mahdi und die Verknüpfung mit Atlans immenser Historie passten noch gut und gaben der Geschichte den nötigen Hintergrund. Andere Rückblicke dienten jedoch weniger der Aufwertung als vielmehr der Streckung des Romans. Die Schilderungen zur Zerstörung des Mondes Ganymed langweilte, weil sie schon zu häufig verbreitet wurde.
In den Darstellungen der Vertreter des Techno-Mahdi bei ihren Auftritten in Terrania folgt der Roman einmal mehr dem üblichen Muster. Die Organe staatlicher Ordnung und auch unabhängige Organisationen, Medien etc. tun sich schwer. Die beschriebene Überlegenheit des Techno-Mahdi war nicht nötig. Vor einem Streitgespräch auf Augenhöhe hätte der Autor eigentlich keine Angst haben müssen. Die Entscheidungen werden sowieso woanders gefällt. Natürlich sind solche Schlagabtausche anspruchsvoller. Aber man hätte bei den Zirkusszenen kürzen können.
Am Ende zeigt die Erzählung einige Perspektiven einer weiteren Entwicklung auf. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 2972

Invasion der Geister – von Verena Themsen – Handlung:
In der Milchstraße schreibt man den 13. April 1552 NGZ, als Atlan nach für ihn durchlebten 700 Jahren dorthin zurückkehrt. Ankunftsort ist der Dolan JASON. Der befand sich gerade an Bord der NEÈFOR auf dem Weg zum Solsystem, als Ellerts Tribar aktiviert wird. Und dem Arkoniden, Fitz Klem und Tamareil die Querung ermöglicht. Die Überraschung ist auf beiden Seiten groß. Opiter Quint unterrichtet den Unsterblichen über die aktuelle Lage, in Zau findet Tamareil einen Seelenverwandten und Atlans photographisches Gedächtnis und seine Erfahrung helfen ihm dabei auch Ernst Ellert und Homunk zu akzeptieren. Letzterer gibt wie immer keine Informationen preis aber Atlan kennt das zur Genüge.
Am Solsystem, das nach wie vor in den TERRANOVA-Schirm gehüllt ist, begibt sich Atlan mit Zau und Tamareil zu Admiralin Anna Patoman. Der Tryzom-Mann und die Pedotransfererin haben entdeckt, dass etwas versucht den TERRANOVA-Schirm zu durchdringen. Zau und Tamareil begeben sich zusammen auf Pedospionage. Als sie zurück sind, können sie genaueres berichten. Es sind Bewusstseine, die versuchen in das Solsystem zu gelangen aber am Schutzschirm scheitern. Obwohl die Bewusstseine in ihrer Natur sechsdimensional sind, scheitern sie am TERRANOVA-Schirm. Atlan vermutet eine sechsdimensionale Komponente, ausgelöst durch das Siegel und den Korpus TAFALLAS. Anhand der Erlebnisse von Zau und Tamareil lässt sich die Richtung bestimmen, aus der die Bewusstseine kommen. Es ist der Hooris-Stern.
Damit steht Atlans nächstes Ziel fest. Die NEÈFOR bringt JASON zum Hooris-Stern. Für Atlan beginnt dort erstmal eine Begrüßungstour. Unterwegs hat sich Atlan Gedanken gemacht, wie es ist, mit Perry Rhodan zusammenzutreffen. Doch die befürchteten Hürden sind nicht da und Atlan bekommt schnell das Gefühl nun wirklich zu Hause angekommen zu sein. Auch hier genießt der Informationsaustausch oberste Priorität. Die beiden Unsterblichen kommen in der Lageeinschätzung überein, weder in den Gemeni noch den Thoogondu erbarmungslose Feinde zu sehen. Aber es gibt Kräfte in beiden Völkern und Verbindungen, die offensichtlich bestimmte Ziele verfolgen.
Man geht das naheliegende Problem an. Mit Hilfe der SEMT-Technologie und ANANSIS Hilfe will man den fremden Bewusstseinen auf die Spur kommen. Von Sichu Dorksteiger überwacht, begeben sich der Tryzom-Mann und die Pedotransfererin auf eine Pedoexpedition. Die beiden finden heraus, dass die Bewusstseine aus dem Leerraum kommen, durch den Dakkarraum und über das Konglomerat, das als Drehscheibe dient, zum Hooris-Stern geschleudert werden, der wie ein Pedopeiler wirkt. Dort werden sie zum Solsystem umgelenkt. Die Bewusstseine nennen sich Hooris-Prozessoren. Damit ist das Ziel klar. Die HaLem-Armee im Solsystem soll aktiviert werden. Atlan hat schon den nächsten Plan. Ohne Perry Rhodan zu informieren, das soll Sichu Dorksteiger für ihn tun, will der Arkonide huckepack ins Solsystem reisen. Zau und Tamareil sollen Gucky bei der Schmerzteleportation unterstützen und sich an ein fremdes Bewusstsein anhängen. Und Atlan soll von Gucky mitgenommen werden. Gesagt, getan. Die weiteste Schmerzteleportation aller Zeiten gelingt. Zwar nackt aber äußerlich unversehrt landen der Arkonide und der Ilt in einer Kaverne des Merkur. Zau hat es wohl zurück an Bord der RAS TSCHUBAI geschafft, nur Tamareils Schicksal bleibt zunächst ungeklärt. Mit Atlan und Gucky erwachen zugleich einige Statuen zum Leben. Atlan und Gucky können einige ausschalten und fliehen. Sie alarmieren die Wissenschaftler, die nach wie vor an den HaLems forschen. Da kein Militär vor Ort ist, müssen sich die beiden Besucher erstmal selbst helfen.
Gucky entdeckt auch die Pedotransfererin. Tamareil schläft in Atlans Kopf. Der Arkonide und Gucky erfahren vom Techno-Mahdi, der auch unter den Wissenschaftlern des Merkurs Befürworter hat. Und sie hören vom Projekt Genesis. Dieses Projekt, die Lage auf Wanderer und die Öffnung des TERRANOVA-Schirms sind Atlans nächste Aufgaben.

 

 

Rezension:
Ein Roman, wie aus einem Guss. Dabei waren die Voraussetzungen für diese Geschichte denkbar schlecht. Mehrere Handlungsebenen mit unterschiedlichen Wissensständen und einer Vielzahl an Figuren mussten von Verena Themsen zusammengeführt werden. Atlan und seine Begleiter, Opiter Quint mit Anhang und Perry Rhodan mit seinem Tross treffen zusammen. Und Atlan übernimmt das Zepter. Der Sofortumschalter (äh, war das nicht ein Anderer?) geht die Probleme pragmatisch an. In JASON auf den Stand der Dinge gebracht, ein prüfender Blick am Solsystem und die Erkenntnisse über die Hooris-Prozessoren, dann am Hooris-Stern vorbeigeschaut und Huckepack ins Solsystem gerauscht.
Verena Themsen versteht es geschickt, den unvermeidlichen Informationsaustausch nicht langweilig werden zu lassen. Dazu gönnt sie Atlan die eine oder andere neue Beurteilung der Lage aufgrund des Zusammenführens von Fäden. Das Zusammentreffen mit Homunk kommentiert die Autorin mit einem zwinkernden Auge und bei der Begrüßung an Bord der RAS TSCHUBAI ist auch die eine oder andere Träne dabei. Der Figureneinsatz ist wohldosiert und charakterisiert die Figuren auf den Punkt, so dass auch keine Enttäuschung darüber entsteht, wie kurz so mancher der Charaktere dargestellt wird.
Atlan kam, sah und siegte. Für Perry Rhodan reicht es zumindest für einen Händedruck. Ansonsten lässt Verena Themsen keinen Zweifel daran aufkommen, wer momentan der Problemlöser Nr. 1 ist. Perry Rhodan soll am Hooris-Stern die Fäden in der Hand halten. Äh, Moment mal, welche Fäden? Und Atlan räumt seine Heimat auf. Denn, auch das ist im letzten Satz zu lesen, das Solsystem ist ihm zur ersten Heimat geworden. Und ein Kapitel zuvor wird auch deutlich, warum Atlan ins Solsystem reiste. Er kann dort Entschlüsse fassen, die Perry Rhodan wohl schwer gefallen wären. Und die Autorin ergänzt, dass es gut ist, wenn Atlan hier (im Solsystem) ist und nicht Perry Rhodan.
Allerdings nimmt der Arkonide nun auch noch Perrys besten Mann mit. Gucky. Dadurch besteht zumindest die Hoffnung, dass der Namensgeber der Serie demnächst selbst mal ran muss. Zu gönnen wär es ihm ja.