Articles for the Month of August 2017

Ansichten zu Perry Rhodan Terminus Heft 10, Teil 2

Nachgedanken zu Terminus 10:

Nachdem ich den Roman von Dietmar Schmidt ausgelesen hatte, waren meine Gedanken vor allem von einer Szene beherrscht. In Kapitel 14, also ganz zum Ende hin, beschreibt der Autor einen kleinen Abschnitt, der sich mit Takayo Sukurais Verhalten beschäftigt. Wir erfahren, dass die Figur ein Cyno ist. Wir erfahren auch, dass dieser Cyno auf Rhodan und andere Figuren eingewirkt hat. Und zwar von Anfang an. Damit knüpft die Geschichte an den Wissensstand der alten Erzählungen der Erstauflage an, als Cynos während der Schwarmkrise das Heimliche Imperium offenbarten und dessen Einfluss auf galaktische Zivilisationen. Wer, wie beeinflusst wurde, darüber geben die alten Geschichten kaum Auskunft. Zu Recht, wie ich finde. Wenn in einem einzelnstehenden SF-Roman eine solche Beeinflussung geschildert wird, ist dies ein beklemmendes Szenario. Würde jedoch die Terminus-Serie mit einem solchen Szenario deutlicher versehen werden, wäre dies ein fataler Fehler. Perry Rhodan und die Menschheit, nur Vasallen einer anderen Macht? Welcher Gedanke, welche Entscheidung, welche Aktion des Helden war seine? Welche war beeinflusst von den Cynos? Wie will man da noch mit anderen Lesern oder Autoren noch befreit diskutieren. Fehler und Ungereimtheiten ließen sich leicht mit Hinweis auf die „Beeinflussung“ von außen zurückweisen. Und gar erst der Einfluss auf die Erstauflage!

Ich hoffe, dass in den letzten beiden Heften eine zufriedenstellende Erklärung oder Lösung für diese Beeinflussungsgeschichte gefunden wird. Eine, in der die Hauptfigur Kenntnis über diese Knechtschaft gewinnt und sich aus der Abhängigkeit befreit. Serien, die den Helden nur als Marionette schildern, will ich nicht.

Unter diesem Szenario leidet etwas zu Unrecht meine Beurteilung des Romans von Dietmar Schmidt. Der Autor setzt nach Band 5 erneut eine meiner Lieblingsfiguren ein. Alaska Saedelaere. Vor dem Hintergrund, dass kein Geringerer als William Voltz diese Figur eingeführt und zum einsamsten Charakter der Serie geformt hat, muss der Mut des neuen PR-Autoren anerkannt werden. Und auch der Roman selbst, der dann, wenn Saedelaere beschrieben wird, mir besonders gut gefallen hat. Natürlich ist „der“ Saedelaere noch nicht der kosmische Mensch. Er steht erst am Anfang, aber die Lasten, die ihm auferlegt werden, formen bereits die bekannte Figur der Hauptserie. Die Probleme des Maskenträgers beschreibt der Autor anschaulich. Erstmals (in Terminus) lässt Schmidt auch die Masse in Saedelaeres Gesicht aktiv werden. In Terminus weiß man nichts von Cappins oder vom Cappin-Spürer. Aber der Einfluss höherdimensionaler Energie auf das Fragment ist ein Effekt, den der Autor sicherlich gerne schildern wollte.

Mit den detaillierten Beschreibungen von Null-Schwerkraft-Szenarien oder den Befehls- und Kommandoketten im Bordbetrieb terranischer Raumschiffe kann ich mich weniger anfreunden. Allerdings kann ich auch nicht sagen, dass das schlecht geschrieben war. So waren die Perrys eben früher und da habe ich sie auch gemocht.

Ansichten zu Perry Rhodan Heft 2923

Angriff auf den Spross – von Michelle Stern – Handlung:

Ende Juli 1551 NGZ kehrt Reginald Bull zusammen mit Toio Zindher, Tochter Shinae und dem Haluter Icho Tolot ins Solsystem zurück. Resident Hekéner Sharoun freut sich und ist gleichzeitig besorgt. Denn er kennt das Geheimnis um Bulls Zellaktivator, der in Allerorten chaotarchisch geprägt wurde. Bevor Perry Rhodan ins Goldene Reich aufbrach, hat er den Residenten eingeweiht. Und Sharoun hat wiederum Cai Cheung informiert. Vor dem ersten Treffen mit dem Unsterblichen drängt Cheung den Residenten. Er soll Bull auf den Zahn fühlen.

Der Informationsaustausch zwischen Reginald Bull und dem Residenten ist freundlich aber reserviert. Bull rückt mit Infos zu seiner Begleitung nicht heraus, doch Sharoun hat seine Hausaufgaben gemacht. Er vermutet zu Recht, dass Zindher die Lebenspartnerin des Rückkehrers ist. Bull erinnert an die Zusage Cheungs um Strafminderung oder gar Begnadigung. Schließlich hatte die ehemalige Agentin bei der Suche nach Rhodan und Bostich mitgewirkt. Bull weist Sharouns Vermutung, die Beziehung könnte ein Indiz auf eine Beeinflussung durch den Aktivator sein, strickt von sich. Man einigt sich, Toios und Shinaes Identität vorerst geheim zu halten. Bull erfährt die aktuelle Lage und Sharoun vom Transmitter der SHINAE, den Bull erbeutet hat und der nun untersucht werden soll. Bull will sich wieder einbringen und Sharoun hat damit gerechnet. Der Unsterbliche wird in das Amt des Liga-Kommissars für Post-Eiris-Phänomene berufen. Eine Pille muss Bull dabei schlucken. Er bekommt wegen seines Aktivators eine Aufpasserin an die Seite gestellt. Die Technologin Korin Anderlei soll ihm auf die Finger schauen.

Bulls Rückkehr führt zum erwarteten Medienecho. Auch als er zum Merkur reist, um dort die HaLem-Armee zu besichtigen, sind Medienvertreter dabei. Und erstmals auch Anderlei. Die Frau beginnt schon nach kurzer Zeit damit, dem Unsterblichen auf die Nerven zu gehen. Der Rückkehrer sucht ein kurzes Gespräch mit Homer G. Adams. Dann bezieht er mit seiner Familie ein Häuschen in Terrania und Tolot zieht in ihren Vorgarten. Die Ruhe ist schnell vorbei. Der Spross YETO ist auf der 308 Lichtjahre entfernten Welt Damona aufgetaucht und bietet jeden, der es will einen Zellaktivator an. 250 Geräte sollen ausgelost werden. Wo die ca. 200.000 Galaktiker sind, die bei der Flucht aus dem Solsystem an Bord waren, bleibt unklar.

Eine kurze Besprechung wird anberaumt. Bull will den Spross angreifen. Dadurch sollen seine Schwächen, sofern er welche hat, offengelegt werden. Eine Robotflotte wird zusammengestellt. Sie soll die Gemeni attackieren, aber ohne die LFG als Drahtzieher zu verraten. Bull selbst will im zweiten Schritt an Bord des Sprosses gehen und einen Zellaktivator für sich fordern. Im Austausch gegen sein chaotarchisch geprägtes Gerät. Mit der RIBALD CORELLO brechen Bull, Zindher und Tolot auf. Auch Shinae ist dabei, die sich seit der Trennung vom Spross SHINAE schlecht fühlt. Das Schlachtschiff der SATURN-Klasse bringt sie in das Vindonnus-System und in den Orbit um Damona. Von der Flotte wird der Spross aufgefordert, 500 Zellaktivatoren zu übergeben. Als das Ultimatum verstreicht, greift die Robotflotte den Spross an. Der wird durch einen undurchdringlichen Schutzschirm geschützt. Der Angriff scheitert. Bei einer Gegenattacke des Sprosses wird der Paratronschirm eines der Angreifer mühelos durchschlagen. Die Messwerte vom Angriff und den Verteidigungsanlagen des Gemeni-Schiffes lassen den Schluss zu, das diese mit Dakkar-Technologie arbeiten.

Die YETO bekommt Landeerlaubnis auf Damona. Dort wird endlich etwas über die Galaktiker bekannt, die auf Terra an Bord gingen. Etwa 50.000 von ihnen verlassen das Schiff. Es ist jedoch kein ZA-Träger unter ihnen. Weitere Glücksritter von Damona dürfen an Bord und Bull, Zindher und Anderlei mischen sich darunter, ebenso wie andere Wissenschaftler. Der Versuch einen Kantor-Kompakt-Sextanten auf den Spross zu bringen scheitert. Zindher ist geblendet von den Vitalauren der vielen Aktivatorträger an Bord. Sie versuchen Yeto, seine Familie oder die TLD-Agenten zu finden. Doch sie treffen vorerst nur einen anderen Aktivatorträger. Viel erfahren sie nicht. 500 Geräte sind vergeben worden. Und wo der Spross zwischenzeitlich gewesen ist, weiß der Mann nicht. Der Mann sieht keinen Anlass, den Spross zu verlassen. Bull und seine Begleiter werden von einem Sanudh aufgefordert, den Kontrakt einzugehen oder den Spross zu verlassen. Bull gibt zu erkennen, dass er seinen Aktivator tauschen möchte. Sie dürfen an Bord bleiben. Nach einiger Zeit ist Bhal Haddhunis bereit, Bull und die anderen zu empfangen.

Rezension:

Nach zuletzt etwas schwächeren Heften im Goldenen Reich, geht es in Michelle Sterns Roman zurück in die Milchstraße. Die Geschichten um die Gemeni und ihren unglaublichen Geschenken brachten bislang eine Reihe sehr guter Romane hervor mit tollen Figuren und tollen Geschichten um die Verlockungen der Fremden.

Nun geht’s erstmals mit einer der Hauptfiguren der Serie gegen einen Spross. Doch zunächst musste Michelle Stern den verlorenen Sohn erstmal nach Hause bringen. Das macht sie sehr gut. Einerseits hat sie die Bedeutung des Rückkehrers gut in Szene gesetzt, andererseits die Probleme im Blick gehabt, die dieses Comeback begleiten. Auch innerhalb der Familie Bulls bestehen Konflikte. Die (Streit)Gespräche Bulls und Zindhers waren jedoch meist harmlos oder unberechtigt. Bull bekräftigt in einer Szene, mit Toio gemeinsam zum Spross YETO zu gehen. Im Anschluss daran streiten sie, weil Toio nicht zurückbleiben möchte. Die Autorin konstruierte hier einen Konflikt, der keiner war. Dennoch gefällt mir der gezeigte Kontrast der beiden unterschiedlichen Charaktere immer besser.

Was die Figur des Icho Tolot anbelangt, so fehlt es mir noch an einem „Grund“ für dessen Rückkehr. Der Haluter ist vorerst zu einer Mischung aus Schoßhündchen und Babysitter degradiert worden und lebt im Garten von Bulls Anwesen. Ich hoffe allerdings, dass die Ereignisse um den Tod eines Haluters zuletzt, auch den Wissenschaftler und Abenteurer Tolot wieder hervorbringen werden.

Bulls chaotarchisch geprägter Zellaktivator wird immer mehr zum Thema. Der Umgang damit gerät in den Romanen allerdings (noch) sehr einseitig. Es werden Befürchtungen geäußert. Unkonkrete noch dazu. Angesichts der gezeigten Ambivalenz der Hohen Mächte müssten allerdings im gleichen Atemzug auch Befürchtungen gegenüber Perry Rhodan und Atlan ausgesprochen werden. Deren Zellaktivatoren sind kosmokratisch geprägt. Oder waren es im Falle Atlan. Der trägt nun ein Gerät aus den Jenzeitigen Landen. Aber das macht es eigentlich auch nicht besser.

Der Resident der LFG nimmt also einen TARA und zwei oxtornische Leibwächter mit zu seinem ersten Treffen mit Reginald Bull. Mit diesem Arrangement, das sich die Autorin ausgedacht hat, sollten wohl die erwähnten Befürchtungen untermauert werden. Allerdings wirkt das Ganze doch etwas lächerlich. Was soll denn passieren? Dass sich Reginald Bull plötzlich in einen schleimigen Chaotarchen-Diener verwandelt und das Solsystem einnimmt? Über Bulls Vorschlag, sich um einen Gemeni-Zellaktivator zu bewerben, denken die Figuren auch nicht so richtig nach. Einerseits das Misstrauen gegenüber Bulls Gerät. Andererseits plötzlich und ohne Begründung die Akzeptanz der Gemeni-Zellaktivatoren.

Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht.

 

Ansichten zu Perry Rhodan Terminus Heft 10

Spur nach Nirgendwo – von Dietmar Schmidt – Handlung:

Der Cyno Caruso ist auf dem Weg zu TERMINUS-ALPHA, dem Zentrum der Macht. Als Mitglied des Freiheitsbundes sieht er sich dem Ziel nahe. Bald wird der Freiheitsbund das Heimliche Imperium übernehmen und die Macht in der gesamten Milchstraße an sich reißen. Der Verlust im Arcane-System ist bedeutungslos. Das Hyperinmestron, das Caruso als Aggregat bezeichnet, wird im Terminus-System gebaut. Es ist so gut wie einsatzbereit und soll dazu dienen, den Schmiegschirm um den Schwarm zu zerstören. Wenn der Schmiegschirm erst mal weg ist, wird es auch den Schwarm nicht mehr geben. Und damit werden die Cynos von der Last der Vergangenheit befreit.

Zur gleichen Zeit ist die CART RUDO, nunmehr als Explorerschiff getarnt, auf der Suche nach einer Spur zum Heimlichen Imperium. Juki Leann und Darren Zitarra erleiden mal wieder einen Zeitsprung. Beobachtet von Renier Bievre geht’s wieder in die Zukunft, bzw. Vergangenheit. Beiden Zeitspringern ist aufgetragen worden, nicht ihren Zeitduplikaten zu begegnen. Leann wird um zwei Stunden in die Zukunft versetzt. Ohne sich dagegen wehren zu können, lenken ihre Beine sie in eine eigentlich leerstehende Kabine. Dort trifft sie auf drei identisch aussehende Männer. Die Erinnerung an diesen Vorfall wird ihr jedoch genommen.

Bievre wundert sich, dass sich die Zeitspringerin nicht an die Erlebnisse ihres Sprungs erinnern kann. Das ist neu. Überwachungsvideos zeigen, wie Zitarra in der Vergangenheit erschien und ebenfalls eine Kabine aufsuchte. Das Kamerabild zeigt eine leere Kabine. Der Wissenschaftler wird misstrauisch. Rhodan will sich den Raum ansehen. Mit Bordpersonal und TARAS zieht er los und findet einen leeren Raum vor. Alaska Saedelaere legt sich auf die Lauer und wartet auf Juki Leann, die aus der Vergangenheit in diese Zukunft kommt. Die Zeitspringerin erscheint und geht in den Raum. Als der Maskenträger folgen will, bleibt die Tür zu. TARAS eröffnen das Feuer, doch der Raum ist von einem undurchdringlichen Schirm umgeben. Plötzlich öffnet sich das Schott und der Raum dahinter ist leer.

Inzwischen ist Icho Tolot mit seinem Schiff eingetroffen. Er hat einen havarierten Kugelraumer terranischer Bauart in einigen Lichtjahren Entfernung entdeckt. Die CART RUDO, nun EX-3422 nähert sich und Rhodan und andere gehen an Bord der YOGUL, einem älteren Kugelraumer der SOLAR-Klasse. Sie werden von Carina Jayakumar begrüßt, der zweiten Offizierin. Sie behauptet, dass die YOGUL ein Siedlerschiff sei, das von Raumpiraten, vier Bluesschiffen, überfallen worden sei. Andere Besatzungsmitglieder zeigen die gleiche Teilnahmslosigkeit wie die Leute auf Arcane 2. Rhodan ist sicher, er wird getäuscht. Er bietet seine Hilfe bei der Reparatur an. Derweil werden 10 angebliche Siedler von Gucky aus der YOGUL entführt. An ihre Stelle treten Perry Rhodan, Takayo Sukurai, die beiden Zeitspringer und sechs Besatzungsmitglieder der CART RUDO, von denen einer einen psionischen Peilsender trägt, damit Gucky sie finden kann. Als die YOGUL aufbricht, folgt ihr heimlich die CART RUDO.

Am 7. Dezember erreicht die YOGUL das Terminus-System, einen roten Riesen mit einem komplexen Planeten-Mond-System in der habitablen Zone. Die Welten heißen HEER, SCHMIEDE und TROSS, sowie ein vierter Mondgroßer Körper ohne Eigenbezeichnung. Um TROSS kreist zudem eine Station, die aus 9 Superschlachtschiffen der Imperiumsklasse aufgebaut ist, deren Zellen mit Röhren verbunden sind. HERR; TROSS und SCHMIEDE sind mit energetischen Transportröhren verbunden. Die YOGUL landet auf SCHMIEDE und alle müssen das Schiff verlassen. Der Planet ist ein gigantischer Raumhafen mit Schiffen in unterschiedlichen Fertigungszuständen. Über die Transportröhren geht’s nach TROSS. Rhodan wird kontrolliert. Doch plötzlich wendet sich der Kontrolleur von ihm ab und winkt Rhodan durch. Unterwegs werden sie einem blauen Leuchten ausgesetzt. Rhodan beobachtet, dass seine Leibwächterin sehr heftig auf das Kirlian-Leuchten reagiert. Die sechs Leute vom Kommandotrupp werden apathisch. Nur Rhodan, die Zeitspringer und Sukurai bleiben unbeeinflusst. Sie bekommen Quartiere und sollen sich auf eine Eignungsprüfung vorbereiten.

Derweil hat die CART RUDO die YOGUL verloren. Die Suche bleibt erfolglos, als drei weitere Schiffe vom YOGUL-Typ überraschend erscheinen. Bieres Auswertungen ergeben, dass die Schiffe von einem fünf Lichtjahre entfernten Punkt übergangslos an diesen Ort versetzt wurden. Wie das geschah, bleibt unbekannt. Die CART RUDO fliegt zu den Koordinaten. Als sie sich nähert, wird sie um fünf Lichtjahre versetzt. Erneut bleibt unbekannt, wie das geschah. Gucky spürt jedoch den Peilsender. Aber es ist nichts zu orten, kein System, kein Schiff. Die Beiboote werden ausgeschleust. Die CR-K 1 ist mit Saedelaere und Bievre unterwegs. Sie folgen 11 riesigen schwarzen Diskusschiffen, die urplötzlich auftauchten, zu einem weit entfernt tobenden Hypersturm. Die Diskusschiffe testen dort ein Hyperinmestron. Die Auswirkungen gefährden die CR-K 1. Insbesondere der Maskenträger bringt alle in Gefahr, weil die Masse in seinem Gesicht in Aufruhr geraten ist. Bievre kann die Situation entschärfen und sie kehren zur CART RUDO zurück. Als sie an Bord gehen, ist alles sehr ruhig. Ein Besatzungsmitglied wird bewusstlos gefunden. Was ist geschehen?

Derweil setzt sich Takayo Sukurai von Rhodan ab. Sie ist ein Cyno und hat ihr Teilziel, in das Terminus-System zu gelangen, Dank Rhodans Hilfe erreicht. Caruso indes hat das Eindringen von zehn Unbekannten auch erkannt. Er vermutet Rhodan unter ihnen und macht sich auf die Jagd.

Rezension:

Der zweite Beitrag von Dietmar Schmidt stellt die Weichen für den Showdown um Terminus. Neben Galbraith Deighton und dem Vario-400 hat nun auch Perry Rhodan selbst mit den Zeitspringern und seiner Leibwächterin das Terminus-System erreicht. Draußen vor dem Tore stehen Gucky, Tolot und Saedelaere bereit. Die Bühne ist bestellt.

Wieder werde ich nicht so richtig schlau aus dem ganzen Geschehen. Die Geschichte von Dietmar Schmidt ist eigentlich relativ simpel. Nur die diversen Ausflüge der CART RUDO, bzw. deren Beiboote verwirren etwas die Abläufe.

Man ist also auf der Suche nach weiteren Aktivitäten des Heimlichen Imperiums. Über zehntausende Lichtjahre reist Icho Tolot an (Grün ist das neue Rot) und findet zufällig ein havariertes Schiff in der Gegend. Das hilft den Mannen um Perry Rhodan ordentlich weiter. Die YOGUL dient als trojanisches Pferd und bringt den Helden nach Terminus.

Die RUDO verliert die Spur, denn Terminus scheint besonders geschützt. Die Gefahr durch das Hyperinmestron wird noch mal verdeutlicht. Und längst sind die Cynos bereits an Bord der CART RUDO. Die Story konnte mich zwar nicht fesseln, bot aber solide Unterhaltung.

Tja, da wäre noch ein winziges Detail, das mir gar nicht gefiel. Takayo Sukurai entpuppt sich als Cyno. Das wäre an und für sich nicht schlimm und könnte man sogar als gelungenen Coup oder als tolle Überraschung feiern. Doch die taffe Sukurai gibt ein paar ihrer Gedanken preis. Genauer gesagt, tut dies natürlich der Autor. Und ich bin geschockt! Sukurai hat alles so eingefädelt und die Protagonisten mit ihren Parakräften beeinflusst, dass sie ihr Ziel, nämlich Terminus, erreichen konnte. Perry Rhodan und die anderen nur Marionetten in den letzten 10 Romanen!

Sorry, das ist eine ganz miese Lösung für die bisherigen Ereignisse.