Archive für Oktober 2011

WeltCon 2011 - Merchandising

Der CON brachte natürlich auch auf dem Gebiet des Merchandisings etliche neue Artikel. An die Besucher wurden die obligatorischen CON-Taschen ausgegeben.

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Darin finden sich neben dem Programmheft auch ein Kugelschreiber, ein Button mit Weltcon-Logo, ein Stickerbogen und diverses Werbematerial zum Sammelkartenspiel, der PRFZ, ESA, Space-Days und Fabylon-Verlag. Dann gibt es noch eine Ausgabe des Magazins COMIX, u.a. mit einem PR-Comic. Enthalten ist außerdem eine Fragekarte an die Autoren (für die Elefantenrunde). Auf einer beigelegten CD findet sich eine Hörprobe zu Perry Rhodan NEO Band 1 und ein Audio-Track von Josef Tratnik und speziellem Sounddesign.

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Schließlich ist natürlich ein CON-Buch enthalten. Das Buch ist eine Softcover-Ausführung im DIN-A4-Format und hat 98 Seiten. Enthalten sind Porträts der Autoren, der Zeichner und der Ehrengäste des Weltcons. Dazu kommen Abrisse aus 5 Jahrzehnten Perry Rhodan, eine Vorstellung der Atlan-Serie und von Perry Rhodan NEO.

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Ein Perry Rhodan Jubiläumsbuch als Hardcover mit erweitertem Umfang konnte für 20,-EUR erworben werden. Das Buch hat 158 Seiten. Bis Seite 98 ist die Ausführung identisch zum CON-Buch. Die zusätzlichen Artikel beschäftigen sich mit E-Books, Musik, den Silberbänden, Risszeichnungen, der Werbung und der weltweiten Vermarktung. Das Buch habe ich mir signieren lassen.

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Ebenfalls erwerben konnte man am Stand der Perry Rhodan Fanzentrale das neue PR-Paper 5 mit einem Kartonmodell-Doppelset.

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Die Musik der Cosmolodics gab es auf CD und auch als Schallplatte (mit beigelegter CD).

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Am Postschalter konnte man einen Sonderstempel bekommen. Ich habe den Stempel auf eine gleichfalls dort zu bekommende Postkarte mit dem Motiv von PR-Band 19 anbringen lassen.

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In meinen Weltcon-Impressionen hatte ich es schon erwähnt. Als Geschenk an die Besucher wurde nach der Vorstellung von Perry Rhodan NEO eine Sonderausgabe des Taschenhefts verteilt. Meine Ausgabe habe ich von Frank Borsch signieren lassen. Die Ausgabe unterscheidet sich von der Ausgabe im Handel durch im Mittelteil eingeheftete Illustrationen der Künstlerin Marie Sann.

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Einen Satz neuer Autogrammkarten mit teils persönlicher Signatur habe ich auch noch aus der Signierstunde mitgenommen.

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Ebenfalls erhältlich war der Dokumentarfilm auf DVD. Die Kino-Poster gab es in 2 Formaten. Das größere im Format 60 cm x 92 cm und eine kleinere Ausgabe.

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Impressionen vom WeltCon 2011 (3)

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Nach einer längeren Pause mit Gesprächen habe ich am Samstag ab 16:00 Uhr das Live-Hörspiel, vorgetragen von Josef Tratnik besucht. Seine Stimme beeindruckt mich nach wie vor und die Akustik im Saal stimmte. Ein bisschen enttäuschend war allerdings, dass es eigentlich kein „neues“ Hörspiel war, wie der Begriff „Uraufführung“ im Programmheft suggerierte, sondern eine Kurzfassung der Ereignisse von Unternehmen Stardust. Dessen ungeachtet habe ich die Aufführung genossen und insbesondere das Vorwort von Silberband 1 am Anfang der Lesung fand ich absolut genial.

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Die folgende Stunde nutzte ich, um in der Multimedia-Lounge mir mal einen E-Book-Reader auszuleihen. Die Handhabung und die Technik waren für mich noch zu ungewohnt und der „Test“ zu kurz, als dass ich zu einem Urteil kommen könnte. Ich werde wohl noch einige Zeit die gedruckte Form bevorzugen.
Um 17:30 wagten Uwe Anton und Klaus N. Frick einen Blick in die Zukunft unter dem Motto „Kurs 3000“. Es ist ein faszinierendes Phänomen, das ich da an mir beobachte. Obwohl ich an unzähligen CON-Programmpunkten teilgenommen habe, in denen Exposé-Autoren nichtssagende Floskeln von sich gaben, gehe ich dennoch immer wieder hin. Und mit mir alle CON-Besucher. Mal abgesehen vom Opening dürfte der Programmpunkt „Kurs 3000“ einer der bestbesuchten Vorträge gewesen sein. Na ja, wenigstens die musikalische Begleitung stimmte, denn während Uwe und Klaus nichts sagten wurde der Song „Fly to the Stars, Perry Rhodan“ uraufgeführt.
In „Perry Rhodan Multimedial“ haben Marc A. Herren, Miriam Hofheinz und Christian Gran unter anderem ein Interaktives Hörspiel vorgestellt. Vorerst für Apple aber vielleicht kommt auch noch mal eine Android-Version.

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Um 20:00 Uhr wurde der Dokumentarfilm „Perry Rhodan – Unser Mann im All“ vorgeführt. Quasi als Einstimmung plauderten Regisseur André Schäfer, Drehbuchautorin Claudia E. Kraskiewicz, Wim Vandemaan und Kameramann Andy Lehmann ein bisschen aus dem Nähkästchen. Einmal mehr konnte Wim Vandemaan mit einigen lustigen Anekdoten von den Dreharbeiten die Fans begeistern.

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Den Film kannte ich bislang nur in der Kurzfassung von knapp 60 Minuten, wie er im Fernsehen zu sehen sein wird. Auch die Langfassung ist sehenswert und kurzweilig. Als besonderes Bonbon konnte anschließend der Film auf DVD erworben werden. Üblicherweise sind ja zwischen Kinoverwertung und DVD-Erscheinen 5 Monate Abstand.
In der Nacht auf Lepso konnte Leo Lukas zusammen mit seiner Tochter Teresa Lukas, die als Tres Alucc (siehe PR 2601) auch in der Band Cosmolodics sang, recht ungewöhnliche Gäste begrüßen. Atlan, Homunk, Alaska Saedelaere, Roi Danton, Rüsselmops und andere gaben sich ein Stelldichein. Mein persönlicher Favorit war die Gesangseinlage des Eastsidebewohners.

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Auf dem Höhepunkt der Show animierte Leo Lukas die Fans zum Mitsingen der Hymne „Ad Astra, Terraner“. Lieber Leo, Dein Einsatz war bombastisch und wirklich nicht zu überbieten. Aber der typische PR-Fan, das hat der Weltcon mal wieder eindrucksvoll bewiesen ist 45+, freundlich und zurückhaltend und braucht ne ganze Zeit, bis er sich anregen lässt. Ich fand’s toll!

Am Sonntag folgte nach einer Trailer Show zu aktuellen, bzw. kommenden SF- und Fantasyfilmen ein Vortrag von Dr. Johannes Rüster, bevor die sogenannte Elefantenrunde begann. Leo Lukas wurde anfangs noch gedoubelt, da er sich verspätet hatte.

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Rechtzeitig vor 12:00 Uhr habe ich mich diesmal ins Foyer durchgeschlagen, um die anschließende Signierstunde zu nutzen. Noch 10 m, noch 5 m und schließlich nur noch 2 m und ich bekam die begehrten Autogramme.

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Tja und dann war der CON für mich vorbei. Mein Zug war zeitig gebucht. Mein Fazit: Drei unvergessliche Tage! Am meisten beeindruckt hat mich die Organisation des Cons und die zahlreichen Helfer. Es ist kaum zu glauben, wie professionell die Programmpunkte gemanagt wurden, wie reibungslos die Umbauten, die Betreuung und überhaupt der persönliche Einsatz und alles war. Das war große Klasse!

In Erinnerung ist mir auch noch der Auftritt von Fans geblieben, die zu denjenigen zählten, die sich im September 1961 das 1. Heft der Serie selbst am Kiosk gekauft hatten. Ich erinnere mich nicht mehr, bei welchem Programmpunkt im Mozartsaal Mike Hillenbrand das Publikum befragte, wer von Anfang an dabei war. Als sich schließlich etliche Arme hoben, bat er diese Fans auf die Bühne. Und da wurde mir mehr als deutlich, wie lange eigentlich die Serie schon läuft. Einer der „alten“ Herren gab auf der Bühne, sehr zum Gefallen des Publikums, eine Tanzeinlage. Ein schöner Moment!

 

Impressionen vom WeltCon 2011 (2)

Der Samstag begann für mich ab ca. 09:00 Uhr. Bevor ich zur eigentlichen Opening-Veranstaltung ging, hörte ich mir im Musensaal den Programmpunkt „Die Perry-Rhodan-Chroniken“ an. Moderiert wurde das Thema von Dr. Rainer Stache. Teilnehmer waren Arndt Ellmer, Michael Nagula und Eckhard Schwettmann.

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So wie ich es verstanden habe, kommt in einigen Wochen der 2. Band von Michael Nagulas „Perry Rhodan – Die Chronik“ in den Handel. Ob Band 3 und 4 erscheinen werden blieb offen. Michael Nagula wird dieses Projekt nicht mehr betreuen und Eckhard Schwettmann wird die Chroniken mit einem nicht genannten Nachfolger erst mal besprechen.

Mit dem Applaus dieses Programmpunktes wechselte ich schnellstens in den Mozartsaal, der sich rasend schnell füllte. Es ist schwer zu schätzen für mich, wie viele Besucher da hineinpassten, zumal auf 2 Ebenen Platz genommen werden konnte. Der Andrang war riesig. Jetzt ging der Con erst richtig los. Eine riesige Leinwand, stimmungsvolle Farben und eine super Musik von den Cosmolodics sorgte für Gänsehautfeeling.

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Ich habe mir übrigens die CD der Band gekauft und auch schon mal reingehört. Sie ist richtig toll aber auf dem CON mit der dort erzeugten Stimmung klang die Musik einfach noch geiler.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Mike Hillenbrand hielten Wim Vandemaan und Andreas Eschbach die Eröffnungsreden.

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Beide Reden waren ganz große Klasse. Wim Vandemaan fasste die 2615 Romane der Serie auf seine unnachahmliche Art und mit einem Augenzwinkern für die nicht ganz so erfahrenen Perry Rhodan-Leser unter den Weltcon-Teilnehmern zusammen und erntete tosenden Applaus. Andreas Eschbach wiederrum huldigte der größten Science-Fiction-Serie der Welt, indem er den literarischen Erfolg Perry Rhodans mit anderer Unterhaltungsliteratur verglich und Harry Potter und Co sahen verdammt blas neben Perry aus!

Natürlich kamen auch alle Macher der Serie aus der Redaktion, die Zeichner und die Autoren auf die Bühne und wurden vom Publikum mit tosenden Applaus begrüßt.

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Um 11:30 folgte das SF-Literarische Quintett, d.h. Dr. Rainer Stache im Gespräch mit Andreas Eschbach, Wim Vandemaan, Frank Schätzing und Denis Scheck.

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Nach kurzweiligen 45 Minuten habe ich erst mal ein Mittagessen eingenommen. Ich glaube es war ein Ertruser-Schnitzel (vom Schwein, nicht vom Ertruser J). Das Restaurant und die Cafeteria waren nur unweit des Hauptsaals platziert. Das Essen war ok, die Preise gingen so. Die nichtalkoholischen Getränke fand ich zu teuer.
Vom Quiz „Wer wird Galaxionär“ habe ich nur noch das Ende mitbekommen. Die „Spielregeln“ stellten alle Beteiligten, d.h. Spieler, Moderator Leo Lukas, die Jury und die Zuhörer vor besondere Herausforderungen. Aber es war ein Heidenspaß!

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Weiter ging es mit der Vorstellung von Perry Rhodan NEO durch Elke Rohwer und Klaus N. Frick. Erwähnen sollte ich noch, dass zu allen Programmpunkten im Mozartsaal, die ich besucht habe auch noch parallele Veranstaltungspunkte in anderen Sälen, im Foyer und anderswo stattfanden. Man hatte also die Qual der Wahl. Am Ende der Präsentation gab es dann noch für alle Besucher eine Weltcon-Sonderausgabe von PR-NEO Band 1. Ins Innenteil sind einige Illustrationen von Marie Sann eingeheftet, die in der normalen Ausgabe im Handel nicht dabei sind.

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Es folgte die große Signierstunde der Autoren. Der Andrang war dermaßen groß, dass ich beschloss mein Glück am Sonntag nochmal zu versuchen, bzw. die Autoren bei anderen günstigen Gelegenheiten um ein Autogramm zu bitten. „Erfolgreich“ zurückgekehrte Fans berichteten von 2 Stunden Anstehen am Samstag!
Anders als z.B. auf dem Garching-Con war es schon recht schwer mal länger als 2-3 Minuten mit den Autoren zu plaudern. Die Zahl der Besucher war doch beachtlich und die Größe des Gebäudes machte die Sache auch nicht leichter. Umso beeindruckender fand ich, dass wirklich alle Autoren immer bester Laune waren!

Fortsetzung folgt …

Impressionen vom WeltCon 2011

Wieder einmal ließ ich es mir nicht nehmen und nahm an einem Perry-Rhodan-Weltcon teil. Nach 1980 fand zum zweiten Mal ein Con in Mannheim im Rosengarten statt. War der Anlass damals das Erscheinen von Band 1000 trafen sich die Fans diesmal, um den 50. Geburtstag der Serie zusammen mit den Machern zu feiern.
Ich traf am Freitagnachmittag in Mannheim ein. Mein Hotel lag nur 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und 10 Minuten zu Fuß vom Rosengarten. Ideal, falls mich als Sammler die Kauflust auf dem Con packen sollte. Dann kann ich die schweren Dinge mal eben ins Hotel schaffen und schnell wieder zurück sein. Das Wetter war ausgezeichnet, leider wehte auch kein Wind, so dass die Fahnen vor dem Gebäude als einziges Zeichen, dass hier ein Perry-Rhodan-Weltcon stattfand, kaum zu sehen waren.

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Ab 16:00 Uhr war Einlass in den Rosengarten. Ich traf gegen 17:00 Uhr ein. Ein Betreten war nur mit dem Ticket möglich. Die Ausgabe von Ausweis und Con-Tasche war gut organisiert. Ich reihte mich vor den ca. 10-12 Empfangsschaltern ein und musste an „meinem“ Schalter (Buchstabe B) auch nicht lange warten. Die Tageskasse für die Besucher ohne Vorbestellung war von diesem Bereich getrennt.
Das Kongresszentrum ist sehr weitläufig angelegt aber auch sehr übersichtlich und klar gegliedert. Die einzelnen Räumlichkeiten ließen sich rasch finden. Um den Händlerbereich machte ich einen Bogen, um erstens das Portmonee zu schonen und zweitens mir erst mal einen Überblick zu verschaffen. Ich stattete den diversen Clubs, die sich auf der Ebene 1 präsentierten, einen Besuch ab.

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Zum Teil waren das liebevoll gestaltete Stände aber leider wirkten die fannischen Präsentationen etwas verloren. Nun habe ich meine Bilder bereits am Freitag direkt nach Einlass gemacht, weil ich befürchtete, bei einem größeren Andrang nicht zu den Ständen vordringen zu können aber die Besucher verloren sich wie sich zeigte auch am Samstag und Sonntag zuweilen auf dieser Ebene und ein Gedränge, wie in Mainz 1999, als man teilweise überhaupt nicht mehr voran kam, fand hier nicht statt. Leider bedeutete das aber auch einen gewissen Verlust an Atmosphäre. Die Veranstaltungen in den diversen Sälen lockten allerdings die Besucher über die ganze Zeit an, so dass dieses Umfeld aus meiner Sicht nicht richtig zur Geltung kam.
In einem anderen Bereich im Erdgeschoss standen etwas verloren einige Vitrinen mit Sammlerstücken, ein paar Posterwände und die beiden schon hinlänglich bekannten Schiffsmodelle von Raimund Peter. Die ESA hatte daneben ihren Stand mit einigen Satelliten-Modellen. Auch auf den anderen Ebenen im Kongresszentrum wirkte manche Dekoration etwas verloren.
Um 18:00 Uhr fand der Con-Prolog statt. Eine halbe Stunde vorher hatte ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt und diese Fans strömten alsbald in den Musensaal. 10 Minuten vor Beginn bin ich dann auch dorthin gegangen und erlebte eine positive Überraschung. Kam mir das Kongresscenter bis zu diesem Zeitpunkt ein bisschen leer vor, hatte ich nun Probleme einen Sitzplatz zu finden. Mehrere hundert Fans füllten den Saal.

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Die Begrüßung übernahm Mike Hillenbrand, der auch an den anderen Tagen die verschiedenen Veranstaltungen ansagte, bzw. zum Teil auch moderierte. Der Auftakt war etwa zäh, nach ein paar Worten von Klaus N. Frick und Marc A. Herren ging es zum ersten Programmpunkt. Rüdiger Schäfer interviewte Inge Mahn und Heidrun Scheer zum Thema „Wie alles begann – Die Geburt einer Legende“.
Im Anschluss begrüßte Hermann Ritter die beiden Autoren Michael Marcus Thurner und Susan Schwartz zum Thema „Junge und alte Rebellen – wider das Expo“. H.G. Ewers musste leider kurzfristig den Con absagen, sonst hätte er an diesem Programmpunkt teilgenommen. Na ja, die jungen „Rebellen“ erzielten zwar den einen oder anderen Lacher im Publikum aber mehr als die Aussage, dass sie die Exposé-Autoren „hassen“ kam eigentlich nicht rüber. Die „Rebellen“ sind recht zahm gewesen!
Der Programmpunkt von Rainer Kresken von der ESA zum Thema „Waren Menschen auf dem Mond?“ war, wenngleich ich die meisten Inhalte schon kannte, deutlich informativer und sogar humoriger als die Programme zuvor.

Mit Fans vom Stammtisch Achim habe ich dann die Multimedia-Lounge besucht.

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Nach ein paar Bier und einem Vurguzz, der übrigens scheußlich schmeckte, habe ich mit den anderen einen bayrischen Biergarten in Mannheim aufgesucht, dadurch zwar den Rest des Programms verpasst, nichtsdestotrotz prima amüsiert.

Fortsetzung folgt …

Ansichten zu PR 2615

Todesjagd auf Rhodan – von Markus Heitz – Handlung:
Nach der Flucht von der RADONJU stürzt das Beiboot mit Perry Rhodan und Quistus an Bord steuerlos auf einen Gasriesen zu. Die Technik versagt, beim Eintritt in die Atmosphäre des Planeten wird der Flug gebremst, Teile des Schiffes lösen sich und schließlich schlägt das diskusförmige Gefährt hart auf die Planetenoberfläche auf. Beim Aufprall wird die Umweltkapsel des Navigators zerstört. Für den Wasserstoffatmer Quistus ist es Glück, dass die Atmosphäre für ihn atembar ist und auch die Temperaturen von 100 Grad und mehr machen ihm nichts aus. Allerdings hat er sich verletzt und Rhodan muss ein Metallstück aus dem Körper des Iothonen operieren.
Da Rhodan vermutet, dass die Xylthen sie bereits verfolgen, verlassen sie so schnell wie möglich die Absturzstelle. Ihre Flucht wird behindert. Eine Störstrahlung legt die Technik von Rhodans SERUN weitgehend lahm und auch die Psi-Fähigkeiten des Iothonen sind beeinträchtigt.
Unterdessen ist Protektor Kaowen den Flüchtlingen auf die Spur gekommen. Er hatte schon vor einiger Zeit dem Oktopoden einen Sender einpflanzen lassen und auch die Flucht zum unwirtlichen Gasriesen ist von Kaowen gesteuert worden. Der Protektor vermutet auf der Welt ein technisches Artefakt, das er unbedingt in die Hände bekommen möchte. Rhodan und Quistus sind für ihn nur Mittel zum Zweck. Das Artefakt scheint auch für die Störstrahlung auf dem Planeten verantwortlich zu sein. Kaowen begibt sich alleine auf die Verfolgung. Mit einem Spezialschiff und reduzierter geschützter Technik landet er auf dem Planeten. Allerdings hat er beim Anflug eine Kollision mit einem unbekannten kugelförmigen Objekt in der Atmosphäre. Auch sein Fortkommen wird durch die Störstrahlung stark behindert. Sein speziell geschützter Antigravgleiter geht verloren und Kaowen muss den Flüchtlingen zu Fuß folgen.
Rhodan und Quistus kämpfen in der unwirtlichen Welt ums Überleben. Als Rhodan den Anzug der Universen zur Orientierung benutzt, kann er Höhlen ausmachen, in der sie Schutz finden können. Allerdings hat die Aktivierung des Anzugs auch einen Nebeneffekt. Eine unbekannte grüne staubförmige Substanz schlägt sich auf dem Anzug nieder und kann nicht entfernt werden.
Kaowen spürt die Flüchtlinge in der Höhle auf. Nur mit Mühe können Rhodan und Quistus den ersten Angriff des Xylthen entkommen. Kaowen ist nun allerdings vorgewarnt. Seine Gegner machen es ihm nicht leicht. Rhodan und der Navigator suchen ein neues Versteck. Die grüne Substanz kommt ihnen zu Hilfe. Der Staub scheint eine Kollektivintelligenz zu sein, die mit Rhodan kommunizieren kann. Ihren Ursprung hat der Staub in den Kugeln, die in der Atmosphäre des Planeten schweben. Die Intelligenz wird durch die Störstrahlung beeinträchtigt und bittet Rhodan und Quistus um Hilfe.
Die beiden dringen erneut in die Tiefen des Planeten ein und finden das Artefakt. Es handelt sich um ein Transitparkett. Rhodan stellt Kaowen eine Falle. Der Protektor fällt darauf rein. Im Kampf gegen Rhodan wird er schwer verletzt. Nachdem Rhodan und Quistus über das Transitparkett den Planeten verlassen haben wird das Artefakt über den Selbstzerstörungsmechanismus zerstört, Die letzte Wahrnehmung von Kaowen ist wie die Höhle um ihn herum im gleißenden Licht versinkt.

Rezension:
Markus Heitz schreibt in seinem Vorwort, dass er sich trotz mehrerer Anfragen von Klaus N. Frick zuerst nicht an den Namen PERRY RHODAN wagte. Da Klaus in seinen Bemühungen aber nicht nachließ erwachte in Markus Heitz schließlich der Ehrgeiz einen kleinen Beitrag zur Serie beizusteuern. Sein Roman sei beinahe als Kammerspiel zu betrachten oder als klassische Showdown-Story, schreibt er weiter.
Mit der Aussage Showdown kann ich mich anfreunden mit Kammerspiel eher nicht. Die Anzahl der Akteure ist, wie in einem Kammerspiel auch, zwar begrenzt aber es fehlen mir etwas die tiefschürfenden Dialoge zwischen den Figuren. Da die beteiligten Akteure recht spät im Roman aufeinandertreffen bleibt für Gespräche mit psychologischem Hintergrund auch wenig Platz.
Markus Heitz´ Gastbeitrag zu Perry Rhodan hinterlässt bei mir etwas gemischte Gefühle. Dafür, dass dem Autor die Perry-Rhodan-Welt natürlich nicht geläufig ist, schlägt er sich erstaunlich gut. Das Exposé kommt dem Autor insofern entgegen, als darin der Einsatz der Technik minimiert wird und der Autor somit auf die „übliche“ PR-Terminologie verzichten kann. Herausgekommen ist ein Heft mit einem ungewohnten Schreibstil, der den Blick des Lesers immer wieder auf feine Details lenkt, die in der ansonsten „perfekten“ Welt des PR-Kosmos nicht in diesem Ausmaß gezeigt, bzw. geschrieben werden. Wie schon erwähnt ist der Schreibstil auffallend anders. Das kommt meinem Geschmack, nämlich auch mal was anderes und überraschendes zu lesen, entgegen.
Erfrischend fand ich auch die zeitliche Trennung von Überlegungen, Vorbereitungen und Planungen der Protagonisten zu deren daraus resultierenden Handlungen. Üblicherweise fallen vorbereitende Überlegungen der Akteure mit den darauf folgenden Ausführungen in der Heftserie meist direkt zusammen.
Markus Heitz legt in seinem Roman Wert darauf, dass die gegnerischen Parteien sich auf gleichem Niveau begegnen. Anders als in anderen Romanen jagt also kein übermächtiger Gegner ein schwächeres Opfer, das dann trotz seiner offensichtlichen Nachteile dennoch den Jäger bezwingt, sondern hier kämpft auch der Jäger mit den Unbilden der Natur und auch der Jäger zeigt Schwächen.
Darin liegt leider auch ein Manko dieses Romans. Nicht, dass ich mit den Schwächen des Jägers meine Probleme hätte denn schließlich ist es zu begrüßen wenn nicht die üblichen Klischees bedient werden. Allerdings wurde der Jäger Kaowen in den Romanen zuvor eben ganz anders charakterisiert. Einen Teil der Schwächen dieses Akteurs in Markus Heitz´ Roman wird durch diese Wandlung vom Saulus zum Paulus begünstigt.
Kaowen äußert seiner Besatzung gegenüber, dass er sich nicht selbst aus der Kritik nimmt, was die Flucht der Gefangenen betrifft. In der nächsten Szene lobt der Protektor die Arbeit seiner Besatzung und bittet sie sogar um Startfreigabe für sein Spezialschiff und als wäre das nicht genug bedankt er sich dafür, dass er Startfreigabe erhält. Das unbarmherzige, herrische und unfehlbare Verhalten der Figur aus den Vorgängerromanen findet im vorliegenden Roman keine Fortsetzung. Da Markus Heitz auch keine Szene schildert, die diese Wandlung begründen könnte, ist es nicht nachvollziehbar, warum Kaowen plötzlich derart anders geschildert wurde.
Ich begrüße es wenn die Figur Kaowen nicht wiederkehrt, damit wir nicht erneut eine Charakteränderung erfahren müssen. Die letzte Szene im Roman interpretiere ich dann auch so, dass die Figur nicht wiederkehrt.