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Schreine der Ewigkeit – Handlung:

Syrst Tykvenst Lokop ist ein Lokopter, der zu seiner eigenen Überraschung eines Tages zu einem der 343 Auserwählten berufen wird, die in den Schrein der Ewigkeit über Lokops Nest einziehen. In der dort stattfindenden Zeremonie werden in zwei Durchgängen 7 der 343 Lokopter zu den neuen Wächtern des Schreins der Ewigkeit bestimmt werden, während die anderen Auserwählten im Ruf aufgehen werden. Syrst Tykvenst Lokop, der stets glaubt, dass seine Berufung nur eine Verwechslung oder ein Fehler der Bürokratie sein  kann, lernt beim Einzug in den Schrein eine der anderen Auserwählten, die Lokopter Keffira Sötest Lokop näher kennen und lieben.

Im selben Schrein sind Alaska Saedelaere und der geheimnisvolle Ennerhahl von den unbekannten Robotern umzingelt. Unmittelbar nach der Behauptung Ennerhahls, er sei eine Inkarnation der Zeitrose, und damit eine des BOTNETZES, das von den Lokoptern bewacht wird, setzt Ennerhahl einen Effekt seiner Ausrüstung ein, den er als Zeitraffer bezeichnet. Die beiden so ungleichen Eindringlinge können aus dem Schrein der Ewigkeit entkommen. Alaska kann Ennerhahl noch die eine oder andere Information zum BOTNETZ entlocken, bevor der Fremde verschwindet. Demnach ist das BOTNETZ eine Waffe einer längst verschwundenen Superintelligenz, die die 48 Blütenblätter der Zeitrose einst im Kampf gegen die Mächte des Chaos geschaffen hat. Als Alaska mutmaßt, dass das BOTNETZ möglicherweise verschwunden ist und die Lokopter nichts mehr bewachten, bezeichnet Ennerhahl diese Befürchtung Saedelaeres als fatal, gar als Katastrophe.

Der Maskenträger lässt sich von der ROTOR-G aufnehmen und ruft auch die LEUCHTKRAFT zum Planeten. Er lässt die Androidenbesatzung die Schreine der Ewigkeit näher untersuchen. Um bei einer möglichen Auseinandersetzung mit Ennerhahl besser gewappnet zu sein, bittet er das Steuergehirn DAN um den Anzug der Vernichtung. Diese Bitte wird abgelehnt. Als schließlich die Zeremonie im Schrein beginnt, kann Alaska Saedelaere Dank der überragenden Ortungsmöglichkeiten der LEUCHTKRAFT fast hautnah an den Ereignissen teilnehmen. Die Auserwählten bilden Gruppen von je 7 Lokoptern, die den Kish’ah tanzen. Das von den Auserwählten abgesonderte Kish hüllt die Teilnehmenden ein. Jeder Tänzer hält eine Kish-tar-Ak-Lanze, deren kristalline Spitze die gleiche Charakteristik wie PEW-Metall aufweist. In den Kristallen werden die Bewusstseinsinhalte der im Ruf aufgegangenen Auserwählten samt Ihrer körperlichen Hüllen gespeichert.

Syrst Tykvenst Lokop hat in seiner Gruppe von 7 Lokoptern von Anfang an das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dennoch tanzt er den Kish’ah. Er bleibt aus seiner Gruppe als Einziger übrig. Die anderen sind im Ruf aufgegangen. Doch Syrst Tykvenst Lokop kann die mentale Präsenz der aufgegangenen Lokopter, unter ihnen Keffira nicht spüren. Die 49 verbliebenen Auserwählten treten in neuen 7er-Gruppen zur zweiten Runde an. Auch hier gehört Syrst zu denen, die die Runde überstehen. Er wird einer der 7 neuen Wächter sein. Mittlerweile ist der Schrein durch den Lichtschacht, in dem er schwebt, an die darüber liegende kugelförmige Station angedockt. Eine Schleuse öffnet sich, doch es findet keine Ablösung der alten Wächter statt. Die Station ist leer. Alaska wechselt per UHF-Fenster in die Station, weil er in der Übertragung Ennerhahl dort entdeckt. In der Station angelangt kommt es beinahe zu einer Konfrontation mit Ennerhahl. Doch dieser verschwindet. Saedelaere entdeckt einer der Fibeln, die das Kleid Samburi Yuras zierten. Der Schmuck spielt eine Nachricht Samburis ab. Die Kommandantin hatte den Auftrag das BOTNETZ vor QIN SHI zu bergen, kam aber zu spät. Nun hat QIN SHI das BOTNETZ und Samburi Yura. Sie bittet Alaska der Spur ihrer Sternjuwelen zu folgen. In der Fibel ist dazu ein Koordinatensatz hinterlegt.

Syrst Tykvenst Lokop beerdigt den Kristall, in dem Keffira aufgegangen ist, in der Nähe der Hauptstadt. Die Kristalle konnten die Bewusstseinsinhalte der Aufgegangenen nicht halten. Als er zu Lokops Nest zurückkehrt, sieht er für einen kurzen Moment eine große dunkle Gestalt, die in einer Senke verschwindet. An der Stelle angekommen, sieht er für einen kurzen Augenblick eine schwarze unergründliche Öffnung im Boden, die rasch verschwindet.

 

 

Rezension:

Keine leichte Aufgabe für Marc A. Herren. Er muss den sehr guten Roman der Vorwoche, immerhin von Robert Feldhoff und Uwe Anton geschrieben, fortsetzen.

Das gelingt ihm sehr gut. Vom Schreibstil her hat mir der 2. Teil dieser Geschichte sogar noch einen Tick besser gefallen. Marc geht den Roman dafür etwas bodenständiger an, als die beiden Expokraten im Heft zuvor. Soll heißen, es weht ein bisschen weniger ein komischer Hauch durch diesen Roman und dafür gibt es etwas mehr an Handlung. Dennoch stimmt die Balance. Die Geheimnisse werden keinesfalls gelüftet und auch die Figur des Ennerhahl verliert nicht den Touch des Geheimnisvollen. Sollte die Handlung allerdings wirklich erst nach Band 2600 ihre Fortsetzung finden, dann könnte es schwierig werden diese Atmosphäre, die hier aufgebaut wurde, in den neuen Zyklus zu transportieren. Immerhin vergeht bis dahin noch über ein Jahr!

Mit den Kapitelüberschriften hat sich Marc etwas Besonderes einfallen lassen. Ich habe bis zur Seite 51 gebraucht, um das zu erkennen. Dort heißt die Überschrift „Harmonie des Todes“, und das kam mir bekannt vor. So hieß der erste Heftroman, den Robert Feldhoff zur Perry-Rhodan-Serie beisteuerte. Noch mal kurz zurückgeblättert, erweist sich, dass auch andere Kapitelüberschriften den Titeln ehemaliger Feldhoff-Romane entsprechen. Eine sehr schöne Idee.

 

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