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31.1.2010 von Uwe Bätz.
Handlung:
Ronald Tekener geht in einen Agenteneinsatz. Ziel seiner Ermittlungen sind die TRAITOR-Jäger. Aus Ermittlungen der USO und aus Berichten des Ganschkaren Jarstog ergibt sich, dass Beauftragte des akonischen Konzerns Achati Uma sehr häufig auf Planeten waren, die anschließend von den TRAITOR-Jägern überfallen wurden. Tekener nimmt die Identität eines tefrodischen Ermittlers namens Aerga Egrega an, der einen Mordfall aufzuklären hat. Er nimmt Kontakt zum Sicherheitschef der LEMCHA OVIR auf, dem Flaggschiff des akonischen Konzerns. Mit der LEMCHA OVIR reisten die Beauftragten des AU-Konzerns zu den Planeten, die anschließend überfallen wurden.
Der Konzern Achati Uma macht seine Milliardengeschäfte mit Transmittertechnologie. Das neuste Produkt des Konzerns ist der Kokontransmitter, der den potentiellen Käufern bei einer Präsentation auf der LEMCHA OVIR vorgestellt werden soll. Bei der LEMCHA OVIR handelt es sich um die untere Hälfte eines ellipsoiden Tenders von 5200 Metern Länge. Auf der Schnittfläche des Tenders liegt unter einer Prallfeldkuppel eine ausgedehnte Parklandschaft mit zahlreichen Pavillons. Dort finden die Präsentationen und Verkaufsverhandlungen statt.
Tekener behauptet dem Sicherheitschef gegenüber, dass seine Hauptverdächtigen einer der Firmenchefs selbst, Simul tan Harol, und einer seiner Mitarbeiter, Audemo tan Pinfrari seien. Von Belat tan Picas, dem Sicherheitschef, erbittet er die Erlaubnis, selbst Nachforschungen anstellen zu dürfen. Bei seinen Nachforschungen wird Tekener von 3 Akonen überfallen. Belat tan Picas kommt ihm zur Hilfe. Die beiden überlebenden Angreifer werden kurze Zeit später in ihren Zellen ermordet. Nun ist auch der Sicherheitschef der LEMCHA OVIR davon überzeugt, dass es an Bord nicht mit rechten Dingen zugeht. Zusammen mit Tekener dringt Picas in einem Bereich des Tenders vor, der ihm, obwohl Sicherheitschef, bisher verwehrt blieb. Sie entdecken einen Hangar, in dem ein 500-Meter-Raumer geparkt ist, der bei Bedarf über Situationstransmitter das Flaggschiff unbemerkt verlassen kann. Plötzlich werden sie von Simul tan Harol und anderen Akonen angegriffen. Im Verlauf des Kampfes kann Simul tan Harol über einen der neuartigen Kokontransmitter entkommen. Von Belat tan Picas bekommt Tekener die Information, dass es zur LEMCHA OVIR ein Gegenstück gäbe, quasi die andere Hälfte. Simul tan Harol ist vermutlich dorthin geflohen und hat damit eine neue Machtbasis.
Rezension:
Der Roman „Transmitter-Roulette“ begann als Kriminalgeschichte und endete als Agentenstory. Zieht man Asimovs Definition von Science Fiction heran, dann war es zudem auch noch eine SF-Story. Eine Krimi-Agenten-SF-Geschichte sozusagen. Was hat der Autor nun mit diesen Elementen gemacht?
Nun, er hat sie vor allem hübsch verpackt. Der Schreibstil von Christian Montillon gefiel mir, insbesondere die diversen Ich-Erzählungen in den Rückblenden. Auf diese Episoden hat sich der Autor sehr stark konzentriert, so stark, dass ihm ein ums andere Mal die eigentliche Handlung und vor allem die handelnden Personen entglitten. Betrachtet man die vermeintliche Kriminalgeschichte, dann wird schnell klar, dass hier einige wesentliche Elemente fehlen, die für die Aufrechterhaltung der Spannung in einer solchen Story unabdingbar sind. Wir haben einen Mordfall und wir haben die Leiche. Da gibt es normalerweise vielerlei Möglichkeiten, damit umzugehen, z.B. der Mörder ist bekannt und es liegt nun an den Ermittlern, die notwendigen Beweise für eine Anklage zu finden. Oder der Mörder ist nicht bekannt, dann gilt es über die vorhandenen Beweisstücke den Mörder zu identifizieren. Motive, Identität des Mordopfers, mögliche Beziehungen zwischen Opfer und Täter und einiges mehr spielen da eine Rolle. Leider hat der Autor uns nichts von diesen Elementen näher gebracht. Die Auflösung des Krimiteils der Erzählung, dass der Mordfall nie passiert sei und lediglich der Tarnung des Agenten Ronald Tekener diente, war zwar eine Überraschung aber das Erstaunen über diese Verwicklung wäre größer gewesen, wenn die USO, respektive der Autor den fiktiven Krimiteil besser entwickelt hätte.
Die Agentenstory erschien mir ebenfalls nicht gänzlich durchdacht. Obwohl der Höhepunkt des Geschehens noch gar nicht erreicht war, warf sich der Superschurke völlig unmotiviert persönlich in den Kampf, um wenige Zeilen später zu entfliehen, während der tödlich verwundete Nebendarsteller im letzten Atemzug den Satz „das Akon-Fanal sei nicht aufzuhalten“ hauchen durfte. Warum am Ende des Romans behauptet wurde, dass die TRAITOR-Jäger durch die Aktion zerschlagen wurden, hat sich mir ebenfalls nicht erschlossen. Andererseits ist es vielleicht aber ganz gut, wenn die Autoren das Thema TRAITOR-Jäger nicht mehr weiter verfolgen.
Mit den Namen der Protagonisten kam der Autor mehrmals ins Schlingern. Während des Lesens wandle ich die Zungenbrechernamen der handelnden Personen in einen einfach zu merkenden und lesenden Namen um. Aus Audemo tan Pinfrari wird bei mir beim lesen Pinfari, aus dem Sicherheitschef Pelar tan Picas wird Pica, aus Simul tan Harol wird Simu und so fort. Bei diesen gedanklichen Übersetzungen stolperte ich dennoch mehrfach. Der tefrodische Sonderermittler Aerga Egrega (bei mir Erega), wie wir wissen Scheinidentität von Tek, mutiert plötzlich zu Aerga Agrega und das passte irgendwie nicht mehr zu meinem „E“. Das wäre noch zu verschmerzen aber an verschiedenen Stellen im Roman werden aus guten Akonen plötzlich böse Akonen, weil der Autor die Namen schlicht verwechselte. Der arme Sicherheitschef der LEMCHA OVIR war dabei bevorzugtes Opfer von Christian Montillon.
Fazit: Schreibstil gut, wenig durchdachte Story. Und ein bisschen mehr Sorgfalt bei den Namen der Charaktere wäre auch nicht schlecht.
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23.1.2010 von Uwe Bätz.
Handlung:
Auf Chatria, der als 3. Planet seine Sonne Sicatemo umkreist, leben etwa 100 Millionen Tefroder. Unter Ihnen Eloa Nobili und Ihr Mann Satol. Sie haben zwei Söhne. Bei der Geburt Ihres 3. Kindes kommt es zu einem ungewöhnlichen Ereignis. Im Sicatemo-System, das am Rand des Bengar-Sternhaufens liegt, erscheint ein roter Zwergstern aus dem Nichts. Entgegen allen Befürchtungen hat das Erscheinen einer 2. Sonne keinen Einfluss auf das Gravitationsgefüge des Systems. 4 Jahre nach diesem Ereignis besetzen Gaids das Sicatemo-System und Chatria. Die Gaids unterbinden den interstellaren und interplanetaren Raumflug, lassen die Tefroder auf Chatria aber anfangs weitestgehend unbehelligt. Im Laufe der Jahre verstärken die Besatzer jedoch nach und nach den Druck auf die Bevölkerung. Satol Nobili geht in den Untergrund, und schließt sich dem Widerstand gegen die Besatzer an. Eloa Nobili versucht so gut es geht, sich und ihre 3 Kinder durch die schwierigen Zeiten zu bringen. Jahre später wird die Versorgung mit Lebensmitteln in den Städten knapp. Als Eloa Nobili mit Ihren Kindern unterwegs ist, um Nahrungsmittel zu organisieren, entkommt sie einem Zugriff der Gaids nur um Haaresbreite und mit der Unterstützung des Widerstands. Nun schließt sich auch ihr ältester Sohn der Widerstandsbewegung an. Bei der Flucht in die Berge macht Eloas Tochter eine schockierende Entdeckung. Tefrodische Männer, die ein Areal bewachen, sehen ihrem Vater Satol zum Verwechseln ähnlich. Satol muss gefangen worden sein, und in großer Zahl geklont oder dupliziert worden sein.
Zur gleichen Zeit haben die Wissenschaftler der JULES VERNE einen tefrodischen Datenträger ausgewertet und die gewonnenen Erkenntnisse mit den Meta-Ortern bestätigen können. Demnach sind im Herrschaftsgebiet der Gaids Sterne entstanden und nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Die JULES VERNE fliegt zum Sicatemo-System. Der rote Zwergstern, der dort aus dem Nichts entstanden ist, gibt ungewöhnliche hyperphysikalische Aktivitäten ab. In der Nähe des Sicatemo-System nimmt die Besatzung der JULES VERNE den ungewöhnlichen Stern unter die Lupe, kann allerdings dessen Geheimnisse nicht entschlüsseln. Vom Typ her müsste der Stern mehrere Milliarden Jahre alt sein. Von den Zerfallsraten her ist er jedoch nur 10 Millionen Jahre alt. Atlan beschließt die neu gegründete Allianz zwischen Tefrodern, normalen Gaids und Galaktikern einer ersten Bewährungsprobe zu unterziehen. Mit 5000 Schiffen will er die etwa 500 Schiffe der geklonten Gaids aus dem Sicatemo-System vertreiben. Er hofft darauf, dass die Frequenz-Monarchie, die sich bisher nicht in die Konflikte zwischen Gaids und Tefrodern eingemischt hat, auch diesmal außen vor bleibt.
Der Coup gelingt, die Besatzer werden vom Angriff der Allianz überrascht. Der JULES VERNE bleibt allerdings keine Zeit den geheimnisvollen Zwergstern zu untersuchen. Dieser verschwindet in einem gewaltigen Energieausbruch. Nach anfänglichem Widerstand ziehen sich die Besatzer ebenfalls überraschend schnell aus dem System zurück. Atlan beschleicht ein ungutes Gefühl. Er weist die Flotte an, ebenfalls auf Fluchtkurs zu gehen, als ein einzelnes Schiff der Gaids am Rande des Sicatemo-System auftaucht und eine unmissverständliche Warnung per Funk verbreitet. Die FM sei nicht länger bereit, die Störungen durch die Galaktiker hinzunehmen. Nach dieser Warnung wird die Sonne Sicatemo zu einer Nova. Die Allianz-Flotte entkommt aber für die Bewohner von Chatria gibt es keine Hilfe.
Rezension:
Arndt Ellmer liefert nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen mal wieder einen guten Roman ab. Das Thema Widerstand von Tefrodern gegen die Besatzer Gaids hatten wir zwar schon und auch die Perspektive aus der Familiensicht ist nicht neu aber Arndt schafft es recht gut die Ängste und Nöte seiner Protagonisten anschaulich rüberzubringen. Bei den Dialogen mache ich allerdings ein paar Abstriche. Während die Beschreibungen und Schilderungen aus der Beobachterperspektive dem Autor gut gelungen sind, bleiben die Dialoge ein ums andere Mal oberflächlich und bruchstückhaft. Sie vermitteln nicht immer die gleichen Eindrücke, die der Autor in seinen Schilderungen zuvor in mir hat entstehen lassen.
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17.1.2010 von Uwe Bätz.
Handlung:
Ein Teil der galaktischen Flotte, die Mitte Februar über einen Situationstransmitter das Kraltmock-System erreicht hatte, fliegt Gleam in Andro-Beta an. Der Schlachtkreuzer JESSE OWENS fliegt der langsameren Flotte voraus. Am 28. Februar 1463 NGZ erreicht das Beiboot der RICHARD BURTON III das Tri-System mit dem Planeten Gleam. Funksprüche der Galaktiker an den dort befindlichen Außenposten der LFT werden nicht beantwortet. Raumlandetruppen unter dem Kommando von Lethem Shettle werden auf Gleam abgesetzt, um in die Station Power Center vorzudringen und das Schicksal der Besatzung zu klären. Zu den Einsatzkräften gehört auch die Soldatin Anais Berkoff. Sie ist neu in der Elitetruppe der RICHARD BURTON.
Mit mehren Kampfgruppen dringen Shettle und Berkoff nach Power City vor, einer Wohnstadt, die über der Anlage errichtet wurde. Die Einrichtungen sind verfallen und von den Bewohnern, das ergeben die ersten Untersuchungen, erst vor kurzer Zeit fluchtartig verlassen worden. Mittlerweile verwandelt die sehr aggressive Flora und Fauna des Planeten das Gelände in einen Dschungel. Von der 300 Mann starken Besatzung Power Centers gibt es kein Lebenszeichen.
Die Soldaten stoßen in den subplanetaren Bereich der Anlage vor und treffen dort auf Spuren eines gewaltsamen Eindringens. Außerdem werden Plünderungen festgestellt. Anais Berkoff findet einen toten Maahk. In Höhe der Kommandoebene, 840 Meter unter der Oberfläche entdecken die Soldaten eine Botschaft Rhodans, die der Unsterbliche auf einem Speicherkristall gesprochen hat. Shettle und Berkoff können sich die Umstände, die Rhodan nach Gleam geführt haben, nicht erklären. Schließlich treffen die Raumlandetruppen auf einen Trupp Maahks, der wiederum einen einzelnen Maahk verfolgt. Es kommt zu diversen Scharmützeln. Der Trupp Maahks kann sich über einen portablen Transmitter absetzen, während der einzelne verfolgte Maahk auf geheimnisvolle Weise verschwindet. Im Kommandobereich von Power Center stoßen die Soldaten auf eine weitere Partei. Twonoser haben offensichtlich die Gelegenheit ergriffen, um in der Station zu plündern. Erneut stoßen die Galaktiker auf einen Trupp von Maahks. Ein einzelner dieser Wasserstoffatmer, der von den anderen verfolgt wird, bittet um Asyl. Er wird jedoch vor den Augen der Soldaten von den anderen Maahks getötet. Diese teilen Lethem Shettle noch mit, dass die Stationsbesatzung im Gewahrsam der Maahks sei. Shettle lässt die Maahks daraufhin abziehen. Eine Untersuchung der toten Maahks erbringt keinerlei Besonderheiten. Vermutet wird allerdings, dass es sich um Schattenmaahks handelte.
Rezension:
Der Roman setzt einen Teil der Geschehnisse aus Heft 2519 fort, als die galaktische Flotte Andromeda erreichte. Nachdem Michael Marcus Thurner zuletzt zwei mal die Ich-Form in seinen Erzählungen eingesetzt hat, verzichtet der Autor im vorliegenden Heft auf dieses Stilmittel. Im Vordergrund seines Romans stehen diesmal 2 Charaktere der Raumlandetruppen. Zum einen der Chef dieser Einheit, zum anderen eine junge Soldatin, die erst ihren zweiten Einsatz hat und entsprechend nervös ist. Abwechselnd lässt uns dabei der Autor jeweils einen Blick in die Psyche beider Handlungsträger nehmen. Damit nicht genug werden auch die Handlungen dieser beiden Figuren abwechselnd aus der Sicht der jeweils anderen Figur geschildert. Dieser Aufbau war sehr vielschichtig und hatte einen besonderen Reiz.
Dem Roman mangelte es allerdings an der Spannung. Daran ist das Exposé nicht ganz unschuldig. Im Roman „Die Gespenster von Gleam“ werden, wenn auch aus anderer Perspektive, einige Ereignisse geschildert, die wir Leser bereits kennen. Uwe Anton hat sie in seinem Heft 2522 bereits geschildert. Ich hatte anfangs noch die Hoffnung, dass in Michael Marcus Thurners Roman doch andere Erlebnisse geschildert werden, aber dem war nicht so.
Auffällig an diesem Roman ist noch, dass zum wiederholten Male in diesem Zyklus Soldaten im Vordergrund der Handlung standen. Ruft man sich das Vorwort zu jedem Roman des Stardust-Zyklus in Erinnerung, dann steht dort, dass die LFT in einer Periode des Friedens sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Insofern überrascht es mich, dann so viele Soldaten-Abenteuer vorgesetzt zu bekommen. Es ist natürlich zu früh, um bereits von einem Trend zu Militäry-SF bei Perry Rhodan zu sprechen aber auffällig ist es schon, dass der Stardust-Zyklus eine solch hohe Anzahl an Romanen hervorgebracht hat, in denen Soldaten nicht unerhebliche Anteile am Handlungsgeschehen haben. Im ganzen Traitor-Zyklus war nicht so viel über Soldaten zu lesen und das war schließlich die ultimative militärische Bedrohung schlechthin.
Bedenklich finde ich dann doch die eine oder andere Romanstelle, in der Soldaten Wissenschaftler anfordern, um ein Problem zu lösen. Schließlich hätten Diplomaten, Wissenschaftler und Techniker den Planeten untersuchen können. Und die hätten dann Soldaten zur Sicherung angefordert. Mal sehen, ob der „Rollentausch“ von den PR-Autoren weiter so gepflegt wird.
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10.1.2010 von Uwe Bätz.
Bei dieser Figur von Gucky habe ich leider keine Ahnung aus welcher Quelle sie stammt. Ähnlich wie die späteren großen FMS-Figuren scheint diese Figur aus Gießharz zu bestehen. Das Material ist leicht. Die Figur wiegt nur etwa 75 Gramm. Auch scheint sie in einem Stück gegossen worden zu sein. Allerdings bin ich mir da nicht ganz sicher. Die Farbübergänge bei Schwanz und Waffe sind gut gemacht. Die Figur des Gucky ist ca. 12 cm groß.
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9.1.2010 von Uwe Bätz.
Handlung:
Die JULES VERNE ist nach dem Verlassen der Hades-Dunkelwolke von 18 Raumschiffen der Gaids eingekreist worden. Schnell wird allerdings klar, dass keine militärische Auseinandersetzung droht. Atlan empfängt eine Delegation der Gaids an Bord. Einer der Gaids, Cerdo Perisa, ist ein Greis seines Volkes. Er berichtet Atlan aus der Geschichte der Gaids, beginnend mit dem Hyperimpedanz-Schock von 1331 NGZ. Es ist aber auch die Geschichte von Cerdo Perisa selbst, der als Künstler auf seiner Heimatwelt wirkte und dessen Karriere als Kristall-Komponist durch die Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstandes ein Ende fand.
Jahre später, die Gaids haben gerade ein Raumschiff mit einem neuen Linearantrieb entwickelt, fällt TRAITOR in Andromeda ein. Nach dem Abzug der Kolonne, der 5 Welten der Gaids zum Opfer fielen, entstehen Konflikte mit den Tefrodern und den Maahks um die wenigen Hyperkristallvorkommen. 1448 NGZ kommt es schließlich zum Kontakt mit der Frequenz-Monarchie. Ein einzelnes Schiff der FM fliegt Gaidor an. Der Frequenzfolger Vastrear unterbreitet den Gaids ein verlockendes Angebot. Die FM würde die Gaids mit der besten Technologie von Hathorjan ausrüsten. Im Gegenzug sollen die Gaids die FM unbehelligt ihren Tätigkeiten nachgehen lassen, der FM den Rücken freihalten und bestimmte Regionen Hathorjans für die FM freikämpfen. Cerdo Perisa wird eingeladen, eine Hauptwelt der FM - Hiberantion-3 - zu besuchen. Auch ohne diesen Besuch haben die Gaids bereits beschlossen das Angebot der FM anzunehmen.
Wieder einige Jahre später regt sich Widerstand bei den Gaids. Eine Gruppe von Rebellen begeht Anschläge. Auch bei Cerdo Perisa entstehen Zweifel am Pakt mit der FM. Er geht Gerüchten und Hinweisen nach, die ihm vom Geheimdienst geliefert wurden. Demnach verschwinden seit geraumer Zeit hochrangige Flottenangehörige. Bei einem Inspektionsflug macht dann Perisa eine ungeheuerliche Entdeckung. Er entdeckt Klone oder Duplos dieser verschwundenen Gaids. Und auch von sich selbst entdeckt er Kopien. Er konfrontiert den Frequenzfolger mit seiner Entdeckung. Der Vatrox hat für diese Befindlichkeiten der Gaids jedoch kein Gehör, bzw. eine völlig andere Sicht der Dinge. Wieder einige Jahre später flieht Cerdo Perisa von Gaidor und schließt sich den Rebellen an. Er trifft auf die JULES VERNE. Zum Abschluss des Gespräches erhält Atlan Daten zu einer Rebellenwelt. Dann trennen sich vorerst die Wege der neuen Verbündeten.
soweit die Handlung …
Wie in fast allen seinen Romanen spielt der Autor Wim Vandemaan auch in seinem aktuellen Werk mit der Sprache und manchmal habe ich den Eindruck, Wim wolle dem ohnehin umfangreichen Wortschatz der deutschen Standardsprache unbedingt noch die eine oder andere skurrile Wortschöpfung hinzufügen. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob sich der Autor selbst immer der Bedeutung all seiner Wortwendungen und -schöpfungen bewusst ist. Einerseits glaube ich zu erkennen, dass der Autor akribisch an dem einen oder anderen Satz gefeilt hat. Andererseits vermisse ich an einigen Stellen aber genau diese Sorgfalt. Vielleicht bereitet es ihm aber einfach nur eine diebische Freude, die Wirkung seiner bizarren Sprache am Leser zu erproben.
Sei’s drum, seine Art zu schreiben gefällt mir, auch wenn der Roman „Mit den Augen der Gaids“ nicht durchgängig das Niveau halten konnte. Die Gaids kommen anfangs sehr exotisch rüber, insbesondere in der Marktplatzszene hat der Autor eine interessante und fremdartige Kultur entstehen lassen. Im weiteren Verlauf menschelten die Gaids dann etwas zu sehr.
Stilblüte (Seite 11):
Die zwei Fettpolsterhügel saßen merkwürdig hoch über ihrer Nabelregion.
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