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26.7.2009 von Uwe Bätz.
Die Handlung knüpft nahtlos an den Jubiläumsband an. Der Halbspur-Changeur Ariel Motrifis, Mitglied des Volkes der Andury, ehemals ein Hilfsvolk von ESTARTU, erscheint auf dem Distribut-Depot ITHAFOR und bittet die Terraner um Hilfe. Perry, Mondra und Icho Tolot begleiten Motrifis zu seiner Heimatwelt Markanu im System Andury-Aphanur. Dort wird Rhodan in der Endlosen Stadt vom Konzil empfangen. Rhodan bietet den Halbspur-Changeuren Hilfe an und verlangt im Gegenzug mehr Wissen und Controller, um im Polyportnetz zu reisen. Noch bevor es zu einer Verständigung kommt, greifen Truppen der Frequenz-Monarchie unter der Führung des Frequenzfolgers Kharonis an. Markanu war bisher als „blinder Fleck“ im Polyportnetz für die Frequenz-Monarchie nicht erkennbar. Um zu den Terranern zu reisen musste Motrifis aber kurzzeitig einen Zugang von Markanu zum Polyportnetz schalten. Diese Unachtsamkeit nutzt die Frequenz-Monarchie zum Angriff. Rhodan gelingt mit seinen Begleitern die Flucht in die Katakomben der Endlosen Stadt.
Soweit der kurze Handlungsabriss …
Montillons Roman ist kurzweilig und schnörkellos erzählt. Der Haupthandlungsstrang wird lediglich durch Rückblenden unterbrochen, in denen Motrifis aus der Geschichte seines Volkes berichtet. Der Roman ist mit Informationen gespickt. Wir erfahren u.a. dass das Polyportnetz auch für die Halbspur-Changeure nicht in allen Bereichen zugänglich ist. Viele Höfe sind zerstört, bzw. in stark reparaturbedürftigen Zustand. Den Andury sind ca. 250 Transporthöfe bekannt, die sich über 11 Galaxien verteilen. Die Milchstraße ist eher wenig erschlossen. In Andromeda haben die Halbspur-Changeure 22 Höfe entdeckt. Zur Kontrolle des Polyportnetzes dienen Controller. Diese gibt es in den Kategorien A, B und C. Letztere sind auch für die Andury hypothetisch. Sie haben bislang keinen entdecken können. Ein Controller der Kategorie C soll den Zugang zu den legendären Handelssternen ermöglichen. Transporthöfe bilden die unterste Ebene des Polyportnetzes, ihnen übergeordnet gibt es die Distribut-Depots und diesen übergeordnet soll es Handelssterne geben. In den 80.000 Jahren, seit die Andury das Netz kontrollieren, haben Sie jedoch nie einen Handelsstern entdecken können.
Die Zeichnung der Charaktere durch Christian Montillon hat mir mehr zugesagt als die in 2500 von Frank Borsch. Insbesondere die Beziehung Perry - Mondra ist gut gelungen. Icho Tolot wird leider mal wieder lediglich als „Kämpfer“ benötigt. Ich hoffe hier, dass die kommenden Romane auch mal den „Wissenschaftler“ Tolot präsentieren werden. Für ein Wesen mit 2 Gehirnen ist das Potential dafür eigentlich ja vorhanden.
Stilblüte:
Der Fremde roch nach Orangenöl und einer frisch geschmierten Maschine; der Duft, den wohl auch die Motorhaube eines auf Hochglanz polierten und frisch gereinigten Oldtimers des zwanzigsten Jahrhunderts verströmt hatte. (Beschreibung des Halbspur-Changeurs Ariel Motrifis)
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25.7.2009 von Uwe Bätz.
Ich habe nur wenige Bilder geschossen, hier sind sie:
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23.7.2009 von Uwe Bätz.
Natürlich habe ich auch dieses Jahr den Garching Con, der 2009 zum mittlerweile 8. Mal ausgerichtet wurde, am vergangenen Wochenende besucht. Für mich ist der Besuch schon zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. Seit 1998 habe ich keine Veranstaltung ausgelassen. Ich reiste am Freitag, den 17.07. mit dem Zug an. Garching ist seit einigen Jahren auch verkehrsmäßig super an München angebunden. Vom Hauptbahnhof fährt man mit der U-Bahn in knappen 30 Minuten bis ins Zentrum von Garching. Wie immer stieg ich im Hotel Hoyacker Hof ab. Schnell unter die Dusche und dann ab zum Bürgerhaus, das nur 2-3 min vom Hotel entfernt liegt. Ich war gegen 16:30 Uhr da und konnte dann auch gleich zum Con einchecken. Neben dem schön aufgemachten Con-Buch gab’s in der Con-Tasche zwei Bücher aus dem Fabylon-Verlag, darunter eines von Uschi Zietsch, viele Werbe-Flyer diverser Verlage und natürlich Werbung zu Perry Rhodan. Dazu 2 Ansteckbutton und das obligatorische Namensschild, damit mich die vielen Besucher auch mit Namen ansprechen konnten. Viele Händlertische waren bereits aufgebaut oder im Aufbau begriffen und ich hatte gleich den Eindruck, dass in 2009 bereits am Freitag deutlich mehr Fans anwesend waren, als in 2007. Nach einem 1. Rundgang durchs Foyer gab’s dann draußen das erste große Hallo. Die „norddeutschen Rhodan-Fans“ waren mittlerweile ebenfalls eingetroffen und zusammen mit Peter Bäuerle, Uwe Mühlau, Volker Nickolaus, Rainer Virchow habe ich dann das erste Bier gezischt. Überhaupt war ich froh, noch einen Stuhl bekommen zu haben, denn der Platz vor dem Bürgerhaus füllte sich zusehends. Es wurden dann sogar noch zusätzliche Biertische aufgestellt. Die nächsten Stunden verbrachte ich dann in gemütlicher Runde, bis ich zur Mitgliederversammlung der PR-Fanzentrale um 20:00 Uhr in den Ratskeller hinabstieg. Um 20:00 Uhr lief auch noch im großen Saal ein Programm von Robert Vogel über Stargate, Dr. Who u.a. Die Versammlung der PRFZ, u.a. mit Kassenbericht, Wahl des Vorstandes, Vorstellung der Vereinsaktivitäten, Vorstellung des neuen PRFZ-Logos stellte mit 34 (?) anwesenden Mitgliedern dann auch einen neuen Rekord auf. Weitere Einzelheiten sind sicher demnächst auf der PRFZ-Homepage nachzulesen. Um 21:30 Uhr war die Versammlung beendet. Der Platz vor dem Bürgerhaus hatte sich mittlerweile in eine Negasphäre verwandelt oder stand zumindest kurz davor. Also wurde drinnen weitergefeiert.
Der Samstag begann, wie kann es anders sein, mit der offiziellen Eröffnung. Stefan Friedrich vom Organisationsteam führte wie immer professionell durch die Veranstaltung. Das Grußwort sprach der 2. Bürgermeister von Garching, dessen Name mir momentan entfallen ist. Der hatte von Perry Rhodan noch nie was gehört, was er dann auch mehrmals betonte. Na ja. Nächster Programmpunkt war für mich der Vortrag von Dr. Torsten Enßlin vom Max-Planck-Institut für Astrophysik über „Planck und das frühe Universum.“ Der Vortragende stellte den Satelliten Planck vor und nahm uns mit auf eine Reise zum Urknall. Insgesamt ein sehr interessanter Vortrag, der auch ohne viele Fachbegriffe informativ war. Die anderen Programmpunkte des Vormittags habe ich übersprungen. Stattdessen habe ich bei diversen Händlern den eine oder anderen Euro gelassen. Zum Mittagessen saß ich mit den optisch auffälligsten Con-Besuchern zusammen. David Summerwine (den „echten“ Namen habe ich vergessen) präsentierte auf dem Con sein Valongatu Universum und er und seine Mitstreiter hatten sich in Star Wars Kostüme (Markus Thiede als Stormtrooper), bzw. in Fantasykostüme aus seinem Online-Roman geworfen. Natürlich ging es bei unseren Gesprächen um den augenscheinlichen „Nachteil“ der Fans des Perryversums. Es sind kaum Fans dazu zu bewegen sich auf Conventions in Kostüme zu werfen. Die Gründe dafür sind einfach. Perry Rhodan ist reine Literatur. Im Gegensatz zu Star Wars oder Star Trek gibt es keine visuellen Vorlagen, an denen man sich orientieren kann. Natürlich gibt’s die Zeichner und Illustratoren. Deren Werke sind jedoch über die Jahre recht unterschiedlich ausgefallen. Außerdem ist der Durchschnitts-PR-Fan, der zu Cons geht, mittlerweile im fortgeschrittenen Alter, soll heißen jenseits der 40 und damit wenig angetan von der Vorstellung, sich zu verkleiden. Anders ausgedrückt: Es ist nicht unser Ding, so aufzutreten. Da der Con auch von Presseleuten besucht wurde - es war auch ein Kamerateam von arte da, besteht natürlich die „Gefahr“, dass durch die optischen Ausreisser ein falscher Eindruck von den Perry-Fans in der Öffentlichkeit entsteht. So haben sich doch die einen oder anderen Con-Besucher auch geäußert. Aber mal ehrlich, etwas freaky sind wir natürlich auch. Ich fand die Kostüme gelungen. Vielleicht gibt’s ja auf dem Weltcon 2011 mal ein paar „jüngere“ Fans, die als PR-Charaktere auftreten. Ich würde das begrüßen.
Um 13:30 hatte ich mich dann rechtzeitig zum Kaffeeklatsch mit Frank Borsch eingefunden. Kaffe gab es nicht aber die 30 Minuten vergingen wie im Flug. Frank ist ein netter und angenehmer Plauderer. Ich hoffe, er hat es mir nicht übel genommen, dass ich Ihn auch ein bisschen zum Band 2500 kritisiert habe. Ich fand die Darstellung der Gewalt, bzw. die Sprache dazu ehrlich gesagt etwas vulgär. Aber das hatte ich ja auch schon in meinen Ansichten zu 2500 hier im Blog geäußert. Höhepunkt des Nachmittags waren dann die Präsentation von Band 2500 und die anschließende Fragestunde mit den Autoren zum neuen Stardustzyklus. Dazwischen gaben Klaus Frick und Uwe Anton einen Ausblick auf die kommenden Romane. Um 20:00 Uhr gings für mich weiter mit dem 2. Teil des Animationsvideos von Raimund Peter. Den 1. Teil am Nachmittag hatte ich wegen des Kaffeeklatsches mit Frank Borsch leider verpasst. Ich hoffe das Teil ist später auf dem Con-Video zu sehen. Das Video 2. Teil ist wirklich beeindruckend. Lediglich die Personen wirken hölzern. Zu Recht gab es anschließend „Standing Ovations“ für den Macher. Der anschließende kosmische Basar brachte für mich nichts Neues. Kurzweilig gings danach weiter mit einem Dalli(Perry)-Klick-Spiel. TiBis der PR-Serie wurde nach und nach aufgedeckt und zwei Rategruppen, nämlich Klaus Frick und Sabine Kropp als Redaktionsteam gegen Rainer Castor und Uwe Anton mussten gegeneinander antreten. Was soll ich sagen: Rainer ist „der“ Kenner der Serie! Lustig gings danach weiter mit Leo Lukas und Hartmut Kasper in der „Latenight.“ Anschließend hatten wieder die Bierkoniden das Kommando. Gegen 02:00 Uhr morgens bin ich dann ins Hotel zurück.
Vom Programm am Sonntag habe ich leider nicht mehr viel mitbekommen. Für mich ist der Samstag immer der Hauptveranstaltungstag und am Sonntag lasse ich es gemütlich ausklingen. Den Veranstaltern meinen herzlichen Dank. Ich wurde prima unterhalten und habe mich prima unterhalten auf diesen Con. Bis zum nächsten Mal!
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20.7.2009 von Uwe Bätz.
Die Story ist schnell erzählt. Die Mammuts Manni und Elli freuen sich auf den bald anstehenden Nachwuchs. Das führt dazu, dass Säbelzahntiger Diego die werdende Familie verlässt, um wieder als Einzelgänger durch die Wildnis zu streifen. Sid hingegen freut sich auf das Baby, denn auch „Er“ will unbedingt eine Mutter sein. Als Diego ihm klarmacht, dass er keine Rolle mehr spielen wird wenn das Mammutbaby erst einmal da ist, beschließt Sid, eine eigene Familie zu gründen. Wie es der Zufall so will, bricht Sid in eine Eishöhle ein und findet dort 3 verlassene Eier, die er „rettet.“
Manni hält das für keine gute Idee. Als aus den Eiern drei T-Rex-Babys schlüpfen, die Sid für Ihre Mutter halten ist zwar Sid erstmal glücklich, allerdings stellen die T-Rex-Babys die friedliche Eiszeitwelt von da an auf den Kopf. Insbesondere Ihre Fresslust wird zu einer echten Gefahr. Schließlich taucht die echte Mutter der drei kleinen Dinos auf und bringt Ihre Jungen in eine verborgene grüne Unterwelt mit, in der auch andere Dinosaurier überlebt haben. Dabei entführt Sie auch Sid in die Unterwelt. Also machen sich Manni, Elli und die beiden Opossums auf, Sid zu retten. Unterwegs schließt sich ihnen auch Diego wieder an. Nach einigen Abenteuern gelingt die Rettung von Sid und die Rückkehr in die Oberwelt.
Soweit zum Inhalt …
Rendsburg verfügt nun seit dem 01.Juli 2009 auch über ein Digital-3D-Kino im Schauburg Filmtheater. Der Aufpreis gegenüber der 2D-Variante beträgt 2,50 EUR, so dass die Karte für den Erwachsenen 8,50 EUR beträgt. Das halte ich für akzeptabel und die neue 3D-Technologie wollte ich schon länger mal kennen lernen. In den ersten Minuten des Films war ich daher weniger auf die Handlung als vielmehr auf die 3D-Effekte des Films und die Bildqualität konzentriert. Teil 2 liegt mittlerweile 3 Jahre zurück aber mir scheint, dass Ice Age 3 noch detailreicher und feiner aufgelöst ist, als sein Vorgänger. Einige Filmpassagen sind wohl bewusst so gestaltet worden, dass 3D-Effekte besonders unterstützt werden. Die Story ist gelungen, die Komik und die Machart von Ice Age 3 entsprechen dem Vorgängerfilm. Es sind zahlreiche Gags vorhanden. Einzig in der Unterwelthandlung gibt es ein paar Längen. Dafür bietet die Unterwelt etwas fürs Auge. Diesbezüglich waren die Ice Age-Filme ja bisher etwas trist. Natürlich ist die Grundidee des Films - ungleiche Tiere halten zusammen - nichts Neues. Die Figuren sind aber charakterlich meisterlich gezeichnet und machen viel Spaß. Etwas übertrieben wurde meiner Meinung nach die Handlung um den bisherigen „Pausenfüller“ Scrat ausgebaut. Der hat nun deutlich mehr Auftritte als in den Vorgängerfilmen. Möglicherweise eine Auswirkung der langen Nase dieser Figur. In 3D reckt die sich besonders gut in den Zuschauerraum.
Überhaupt 3D. Es ist lange her, dass ich mal einen Film in 3D im Kino gesehen habe. Es war wohl in den 80er Jahren und der Film war aus der Reihe „Freitag der 13.“ Damals waren die Brillen noch in grün/rot. Das führte dazu, dass die damit betrachteten Filme an Farbbrillanz verloren. Mit den neuen Polarisationsbrillen und der digitalen Projektion gehören diese Schwächen der Vergangenheit an. Der Film ist in der Schauburg mit ausgezeichneten, knackscharfen und kontraststarken Bild gezeigt worden. Die Bildqualität hat mich also überzeugt. Etwas durchwachsen fällt mein Urteil über die 3D-Effekte aus. Diese sind ganz unterschiedlich. Es gibt da eine Sequenz im Film, in der Scrat mit seiner neuen Freundin in einem Sumpf stürzt. Aus dem Sumpf steigen Blasen auf, hüllen die Beiden ein und schweben dann in der Luft. Dieser Effekt ist super gelungen. Man hat wirklich den Eindruck, dass die Figuren im Kino schweben. Szenen, in denen Figuren oder Körperteile dieser Figuren oder Gegenstände in Richtung Zuschauer fliegen gibt’s zuhauf. Gut sind die Effekte allerdings nur dann, wenn dies langsam erfolgt. Ist die Geschwindigkeit der Bewegung zu groß, verwischt der Effekt. Leider haben die Macher sehr viele schnelle Sequenzen eingebaut. Hier gibt es für zukünftige Filme noch Verbesserungsmöglichkeiten. Übrigens bin ich Brillenträger. Die 3D-Brille lässt sich problemlos darüber tragen. Von daher gibt es also auch keine Probleme. Ich freue mich schon, mal eine Realverfilmung in 3D zu sehen.
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20.7.2009 von Uwe Bätz.
Heft 2500 beginnt mit einem Zeitsprung. Seit den Ereignissen um die Negasphäre, die mit der Auslöschung KOLTOROCS im Heft 2499 gipfelten, sind mehr als 100 Jahre vergangen. Man schreibt das Jahr 1463 NGZ. Handlungsort von Jubi-Band „Projekt Saturn“ ist das Sol-System. Ein Explorer der LFT hat 60 Jahre vor der aktuellen Handlungszeit eine geheimnisvolle Raumstation entdeckt. Diese Station wurde von einem Flottentender der LFT geborgen und schwebt nun in den Ringen des Saturns. Ein ganzes Heer von Wissenschaftlern unter der Leitung von Milton deBeer arbeitet an der Erforschung des Objektes.
Sie haben herausgefunden, dass es sich bei der Raumstation um einen Transporthof der Halbspur-Changeure handelt. Bislang ist es Ihnen aber nicht gelungen, den Hof in Betrieb zu nehmen. Perry Rhodan und Mondra Diamond besuchen die Station auf Einladung von deBeer. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, über ein Schaltpult die Projektion eines Halbspur-Changeurs abzurufen, der im begrenzten Umfang Informationen zu diesem Polyport-Hof und seinen Erbauern, den Anthurianern, gibt. Noch während des Aufenthalts von Perry Rhodan auf dem Polyport-Hof, erwacht der Hof zum Leben. Es werden Funksprüche empfangen, in denen die Halbspur-Changeure vor einem kriegerischen Konflikt mit einer Bedrohung, die als Frequenz-Monarchie bezeichnet wird, warnen. Gleichzeitig bitten die Halbspur-Changeure alle Völker, die guten Willens sind, um Hilfe. Trotz der Warnungen Mondras, sich nicht in diesen Konflikt hineinziehen zu lassen, fordert Perry Rhodan Verstärkung zur Sicherung des Polyport-Hofes an. Grundlage für diese Entscheidung ist nicht zuletzt eine weitere Funkbotschaft, die unzweifelhaft aus dem Stardust-System empfangen wird. Auch dort scheint ein Polyport-Hof in den Händen von Terranern zu sein und diese rufen um Hilfe, weil ein Angriff der Frequenz-Monarchie bevorstehe. Noch bevor die angeforderte Verstärkung eintrifft, wird der Polyport-Hof vollständig aktiv. Daturka, das sind Klonsoldaten, stürmen über die Transferkamine den Hof. Sie werden von einem Abgesandten der Frequenz-Monarchie namens Sinafoch gelenkt. Die Frequenz-Monarchie möchte den „verlorenen“ Hof KIIRFALK erobern. Nach heftigen Kämpfen gelingt es den Menschen, die Angreifer zu besiegen. Mit einem überraschenden Gegenangriff gelingt es sogar, einen weiteren Polyport-Hof namens ITHAFOR einzunehmen, der wie es scheint ein zentraler Knotenpunkt im Polyportnetz ist. Er besteht aus insgesamt 8 Transporthöfen. Von der Frequenz-Monarchie wird ITHAFOR als Distribut-Depot bezeichnet. Er hat seinen Standort im Kugelsternhaufen M 68 und liegt 38.480 LJ von Terra entfernt. Den Menschen gelingt es auch den Frequenzfolger Sinafoch, der dem Volk der Vatrox (ausgesprochen Watrosch) angehört, zumindest kurzzeitig gefangen zu nehmen. Bevor dieser flieht, bekommen wir noch verschiedene Informationen. Sinafoch entdeckt, dass das Sol-System ein Standort der Klasse 1 ist. Die Frequenz-Monarchie ist auf der Suche nach einer Ultimaten Waffe namens PARALOX-ARSENAL. Die Spur zu dieser Waffe wird auf den Polyport-Höfen gesucht. Das scheint der Grund zu sein, warum alle Polyport-Höfe erobert werden. Sobald die Frequenz-Monarchie die Ultimate Waffe in der Hand hat werden von ihr auch alle Sternsektoren entlang des Polyport-Netzes erobert werden.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen in diesem Roman der Prolog, das Zwischenspiel und der Epilog. ES schickt Perry Rhodan mal wieder einen Boten, hier seinen Boten Homunk und lässt ihn ausrichten, dass Perry Rhodan das Polyport-Netz in seinen Besitz bringen soll.
Soweit der kurze Abriss zum Inhalt …
Ein Resümee fällt mir schwer. Ich erinnere mich an ein Interview mit Robert Feldhoff, das vor einigen Jahren im Magazin der Perry-Rhodan-Fanzentrale (SOL Nr. 32) erschien. Darin gab der “Chefautor” der Serie die Marschrichtung für einen Zyklusaufbau bekannt. Übermächtiger Gegner bedroht die Menschheit und wird im weiteren Verlauf des Zyklus besiegt. Seiner Meinung nach gäbe es in der Literatur „nicht viele Möglichkeiten Spannung aufzubauen“ und weiter sagt er „eine Spannungsliteratur ohne Bedrohung gibt es z.B. überhaupt nicht.“
Insofern überrascht es daher nicht, dass in dem von Robert Feldhoff verfassten Exposé mal wieder eine derartige Bedrohung aufgebaut wird. Es geht mir nicht in den Kopf, dass es zu dieser Form des Zyklusaufbaus keine Alternativen gibt. Kulturelle, soziologische, evolutionäre oder wissenschaftlich-technische Anstöße scheinen dem „Expokraten“ für die Erzeugung von „Spannung“ gänzlich fremd. Eigentlich ein Armutszeugnis für einen SF-Autor. Ich erinnere mich, dass es z.B. im Zyklus „Die kosmischen Burgen“ (Heft 900 bis 999) durchaus auch eine Bedrohung der Menschheit durch eine manipulierte Materiequelle gab. Diese Bedrohung blieb jedoch abstrakt. Sie war dazu geeignet die Motivation unserer Protagonisten zu erklären. Im weiteren Verlauf der Handlung blieb diese Bedrohung allgegenwärtig, rückte aber so sehr in den Hintergrund, dass man sie kaum mehr wahrnahm. Im Vordergrund der Handlung standen kosmische Rätsel, die Suche nach den Burgen, die Suche nach den Schlüsseln, nach den Mächtigen, die Lösung der Rätsel und vieles mehr. Seit vielen Zyklen steht die Bedrohung jedoch plakativ im Vordergrund. Immer sind es irgendwelche Mächte, die ihren Sturmlauf auf das Sonnensystem starten. Nachdem zuletzt die Terminale Kolonne TRAITOR mit Millionen von Raumschiffen gleich mehrere Galaxien besetzt hat und mit Hunderttausenden von Schiffen das Sol-System jahrelang belagerte, freute ich mich auf die Rückkehr zum „Adventure.“ Der Zyklusauftakt verheißt da nichts Gutes.
Eine Enttäuschung ist für mich zumindest teilweise auch die Sprache, die der Autor Frank Borsch in seinem Roman verwendet. Die Darstellung von Gewalt in der Literatur kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Ich bevorzuge die zurückhaltende Art. In den Gefechtsszenen, die der Roman reichlich enthält, ist Zurückhaltung in der Beschreibung der Gewalt sicherlich der falsche Begriff. Im Roman zerplatzten Menschen mit hässlichen Geräuschen, die Gegner hingegen zerplatzten nicht, sie wurden geradezu in Stücke gerissen, die Menschen verglühten auch ab und zu mal oder wurden einfach geröstet. Und auch für die sterblichen Überreste der Opfer findet der Autor blumenreiche und umfängliche Beschreibungen. Mir ist nicht ganz klar, welche Leser der Autor damit ansprechen will. Ich vermute jedoch, dass die Serie mal wieder mit Zyklusbeginn auf die eher jugendlichen Neueinsteiger hofft und hat dafür mal eben den Ton der Serie geändert. Was für eine billige Effekthascherei!
Auf dem Garching-Con, der am vergangenen Wochenende stattfand, habe ich Frank Borsch beim Kaffeeklatsch mal auf diese Textstellen angesprochen. Er entgegnete, dass er die Sprache „ehrlich“ fand. Das lass ich jetzt mal so stehen.
Fortsetzung folgt …
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